Mittwoch, Oktober 08, 2008

VCB Tecklenburger Land – 1. FC Windeck 2:3

2. Bundesliga Nord Herren - Spieltag vom 05.10.2008

VCB Tecklenburger Land – 1. FC Windeck 2:3


Gut aufgestellt - verdient gewonnen
Am vergangenen Sonntag zeigte der 1. FC Windeck seit langer Zeit einmal wieder, dass er auch ein Spiel im Tie-Break entscheiden kann und bezwang den VCB Tecklenburger Land vor ausverkaufter Halle mit 3:2. Bis zum vierten Satz war es ein durchwachsenes Spiel bei beiden Mannschaften. Der 1. FCW fand nicht richtig ins Spiel, was vor allem im Angriff - und dort auf allen Positionen - zu sehen war. Im Gegenzug machte der Gegner viele Fehler im Aufschlag, was für Unruhe im Tecklenburger Team sorgte. Diese Unruhe manifestierte sich im Verlaufe des Spiels und der Ton zwischen den beiden Teams wurde zunehmend rauer, was auch mit an den Unparteiischen lag, die in den Augen der Spieler mit ihren Entscheidungen nicht immer richtig lagen. Einer der wenigen mit klarem Kopf, der Trainer der Gastmannschaft Sven Dombrowski, stellte sein Team im vierten Satz jedoch so um, das auf einmal alles zu funktionieren schien und der Schlüssel zum Sieg werden sollte. Zum einen wurde Daniel Fromm für Elmar Wächter eingewechselt, was für mehr Druck durch den Mittelangriff sorgte – zum anderen wurde mit der Blockreihe Köhler, Jeschor, Oberhäuser eine Aufstellung gewählt, die der VCB Tecklenburg so nicht erwartet hatte. Fortan liefen die Angriffe auf Windecker Seite und das Blockspiel verbesserte sich um Klassen. Das Tecklenburger Team konnte sich nicht mehr auf die Umstellungen im Team der Windecker einstellen und war in den beiden letzten Sätzen nahezu chancenlos. Positiv zu bemerken war Martin Kleber, der für den fehlenden Daniel Wernitz eingesetzt wurde. Sowohl im Angriff als auch in der Annahme leistete er ein fast fehlerfreies Spiel und sorgte zudem für den Schub an Stimmung auf der Windecker Spielhälfte, der zum Sieg nötig war.

Vorschau:

Samstag, 11.10.2008, 19.00 Uhr im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen


1. FC Windeck – SSF Fortuna Bonn


Heimspiel und Höhepunkt in Einem


Das erste Heimspiel der Saison für den 1. FC Windeck stellt zugleich ein Highlight der Saison dar. Am kommenden Samstag tritt der 1. FC Windeck vor heimischem Publikum gegen die SSF Fortuna Bonn an und möchte den Zuschauern ein spannendes Spiel liefern. Die Bonner Mannschaft hat bislang keines ihrer Spiele gewonnen und steht mit 0:8 Punkten am Tabellenende der Liga. Das man dieses vorläufige Ergebnis nicht fehl deuten sollte, liegt auf der Hand. Beide Teams kennen sich sehr gut und wissen um die Stärken und Schwächen ihrer Gegner. Zudem zählt bei diesem Derby für einige Spieler bei beiden Mannschaften mehr als nur gewinnen oder verlieren. Eine gesunde Rivalität sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder dafür, dass ein hochklassiges und spannendes Spiel entstehen konnte. Beim letzten Aufeinandertreffen der Teams war das Bonner Team das glücklichere und bezwang den 1. FC Windeck in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen. Ob sich die Windecker nun revanchieren werden, wird sich zeigen. Die Jungs aus Windeck freuen sich auf ein schönes und hartes Spiel und würden sich über zahlreiche Besucher freuen. Diesen können sie dann auch den neuen Co-Trainer Frank Görlach vorstellen, der dem Team seit dieser Saison stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Das Spiel findet am Samstag den 11. Oktober um 19 Uhr in Windeck statt. Für Verpflegung und Logis ist wie immer bestens gesorgt.

Dienstag, September 23, 2008

DJK Delbrück – 1. FC Windeck 0 : 3

2. Spieltag. Samstag, den 20.09.2008

DJK Delbrück – 1. FC Windeck 0:3

Wiedergutmachung gelungen

Der 1. FC Windeck konnte am vergangenen Samstag den Neuling in der 2. Bundesliga DJK Delbrück glatt in drei Sätzen bezwingen. Vor knapp 300 Zuschauern zeigte sich der FC routiniert wie konzentriert und ließ keine Erinnerungen an die bittere Niederlage gegen den TSC Berlin wach werden. Trotz Oberschenkelverletzung konnte Axel Freisewinkel auf der Zuspielposition eine souveräne Leistung bringen.
Das Team aus Windeck reiste ohne seinen Trainer Sven Dombrowski an und wurde daher von dem Routinier Elmar Wächter und Co-Trainer Frank Görlach gecoacht. Die beiden entschieden sich für die richtige Strategie und sorgten dafür, dass die Delbrücker Mann-schaft zu keiner Zeit wirklich gefährlich werden konnte. Lediglich im zweiten Satz musste die Windecker Mannschaft gegen einen Fünf-Punkte-Rückstand ankämpfen, was dank der Aufschlagserien von Elmar Wächter und dem grippegeschwächten Sebastian Jeschor gut gelang.
Durch die gute Annahme auf Windecker Seite konnte Freisewinkel den Mittelangriff gezielt einsetzen und der war in der Chancenverwertung nahezu fehlerfrei. Auch die groß gewachsenen Mittelblocker der Heimmannschaft hatten hier nichts entgegen zu setzen. Im dritten Satz war bei der Delbrücker Mannschaft keine einheitliche Linie mehr zu erkennen, so dass einem 3:0 Sieg nichts mehr im Wege stand.
Trotz der ersten Niederlage der Saison zeigten sich die Gastgeber sehr gastfreundlich und luden den 1. FC Windeck ein, sich im Aufenthaltsraum der DJK für die Heimfahrt mit fester und flüssiger Nahrung zu versorgen.

Weiter geht’s am 05. Oktober im dritten Auswärtsspiel in Folge gegen den VCB Tecklenburger Land
Herren B-Jugend/A-Jugend

In der vergangenen Saison sah sich der Verband nicht in der Lage, die B-Jugend-Saison durchzuspielen. Als Resultat hatten wir eine unmotivierte Spieler und eine schlechte Trainingsbeteiligung. Die Jugendlichen wären dem Windecker Volleyball beinahe verloren gegangen.

Um dies für die Zukunft zu vermeiden und um den Jungs ausreichend Spielpraxis zu verschaffen, wurde auf Vorschlag von Wolfgang Ortmann, der gleichzeitig auch die Betreuung der Mannschaften übernommen hat, neben den beiden Jugendmannschaften auch wieder eine vierte Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet. Als Trainer der Teams ist Sebastian Jeschor tätig, der von Frank Lagemann im Bedarfsfall unterstützt wird. Momentan sind neun Spieler gemeldet. Leider haben sich kurz vor Saisonbeginn drei fest eingeplante Mannschaftsmitglieder aus persönlichen Gründen verabschiedet bzw. sich überhaupt nicht mehr gemeldet. Wir finden dies sehr schade und können nur sagen, dass von unserer Seite aus die Türe weiter für Euch offen gehalten wird.

Am Sonntag, dem 7. September machte sich die A-Jugend nach nur einer Trainingseinheit auf den Weg nach Köln um dort die ersten beiden Meisterschaftsspiele zu bestreiten. Wie nicht anders zu erwarten verlief der Tag wenig erfolgreich. Gegen die Mannschaft von Wachtberg gab es eine 0 : 2 . Gegen den zweiten Gegner des Tages, die DJK Südwest Köln lief es anschließend besser. Wir mussten uns erst im Tie Break mit 15 : 17 geschlagen geben.

Es spielten: Frederik Ortmann, Vincent Nohroudi, Simon Bönisch, Jens Holschbach, Julian Richter und Fabian Jasser.

Zum Schluss noch ein Aufruf an alle, die sich überlegen, mit dem Volleyballspielen neu zu beginnen oder die in der Vergangenheit bereits gespielt haben: Wir suchen sowohl für die IV. Herrenmannschaft als auch für die A- und die B-Jugend noch weitere Spieler. Alle Jugendlichen der Jahrgänge 1995 und älter sind uns herzlich willkommen. Auch jüngere Jahrgänge werden gerne aufgenommen und im Laufe der Zeit in die Mannschaften integriert. Trainingstage sind Freitags (19.00 Uhr Realschule Herchen und Dienstags 17.15 Uhr (Grundschule Schladern). Ggf. können weitere Trainingseinheiten angeboten werden. In absehbarer Zeit wird in Herchen an der Realschule die neue Sporthalle eingeweiht. Dann werden wir in der Lage sein weitere Trainingstermine anzubieten.
Herren IV Bezirksklasse

TSV Seelscheid : 1. FC Windeck IV 3:0

Am ersten Spieltag der IV. Mannschaft mussten wir nach Leverkusen reisen und dort gegen die Mannschaft aus Seelscheid anzutreten. Der Gegner – gefühlte zwei Meter Durchschnittsgröße – war uns in allen Belangen, also spielerisch, körperlich und taktisch über-legen. Entsprechend fiel die Niederlage mit 7 : 25, 17 : 25 und 10 : 25 deutlich aus. Trotz der Niederlage muss die Einstellung unserer jungen Spieler gelobt werden. Es gab keine bösen Worte oder gegenseitige Schuldzuweisungen. Im Gegenteil: auch beim Stand von 24 : 9 im letzten Satz wurde noch um den letzten Punkt gekämpft.

Es spielten: Walter und Simon Bönisch, Anton Jirzig, Frederik Ortmann, Benjamin Lagemann, Vincent Nohroudi und Jens Holschbach.

1. FC Windeck IV : TSV Bayer Leverkusen 2:3

Am zweiten Spieltag vergangenes Wochenende hatten wir Heimrecht. Als Gast empfingen wir die dritte Mannschaft vom TSV Bayer Leverkusen. Gegen diesen Gegner hatten wir uns reelle Chancen auf den ersten Sieg ausgerechnet, besteht diese Mannschaft doch hauptsächlich aus B- und C-Jugendspielern. Die Mannschaft legte im ersten Satz auch hoch motivert los und gewann diesen – auch dank der taktischen Unterstützung von Franz Ottersbach mit 25 : 23. Leider mussten wir ab dem zweiten Satz auf die Unterstützung von Fabian Jasser verzichten, da er auch seiner Fußballmannschaft eine verbindliche Zusage gemacht hatte.

Der zweite Satz ging anschließend mit 14 : 25 verloren u. a. auch deshalb, weil wir uns nicht auf die Aufschläge des besten und körperlich stärksten Leverkusener Spielers einstellen konnten.
Den dritten Satz konnten wir mit 25 : 14 für uns entscheiden, während der 4. Satz auch wegen nachlassender Konzentration mit 18 : 25 verloren ging. Im entscheidenden 5. Satz schoss uns der bereits vorstehend genannte Leverkusener Spieler mit einer Serie von Aufschlägen, gegen die unsere Annahme keinerlei Chance hatte, alleine ab. Alles in allem haben wir gegen einen eingespielten Gegner, der zusätzlich noch 6 Spieler auf der Bank sitzen hatte ein gutes Spiel geliefert, welches für die Zukunft auf gute Ergebnisse in dieser schwierigen ersten Saison hoffen lässt.

Es spielten: Fabian Jasser, Simon und Walter Bönisch, Julian Richter, Jens Holschbach, Benjamin Lagemann und Vincent Nohroudi.
Herren II: LG Troisdorf - 1. FC Windeck II 1:3

Pflichtveranstaltung

Gegen den Aufsteiger aus Troisdorf genügte eine durchschnittliche Leistung zum sicheren 3:1-Sieg. In einer Partie ohne Höhepunkte konnten die Spieler aus Troisdorf zwar immer zu Beginn der Sätze in Führung gehen, aber lediglich im dritten Satz gelang den Windecker die Aufholjagd nicht.

Es spielten: Thomas Pick, Raphael Bönisch, Philipp Brücken, Christian Jirzik, Heiko Brücken, Jonas Brücken, Marian Brücken, Philipp Jirzik und Roland Mickus

Donnerstag, September 18, 2008

TuS Mondorf : 1. FC Windeck II 2:3

Auftaktmarathon

Auch die zweite Mannschaft startete am vergangenen Wochenende in die Spielzeit 08/09. Das der Saisonauftakt in einer Feier endete lag am Kampfgeist und dem großen Siegeswillen des Teams. Trotz guten Starts der Windecker in die Durchgänge eins und zwei hatten die Mondorfer gegen Satzende jeweils das bessere Händchen und konnten mit guten Aufschlägen und einigen gelungenen Blockaktionen die Satzbälle für sich entscheiden. „Im dritten Satz ist dann der Knoten geplatzt“, freute sich Zuspieler Roland Mickus, „wir haben gespürt, dass da noch was drin ist. Dadurch, dass wir uns gesteigert haben und unsere Eigenfehler auf ein Minimum reduzieren konnten, war Mondorf dann deutlich unterlegen!“ Mit einer Aufschlagserie vom auffälligsten Spieler des Nachmittags, Jonas Brücken, begann der Windecker Siegeszug. Satz Nummer vier ging ebenfalls an Windeck und im Tie-Break hatte Mondorf zum Widerstand keinerlei technische und taktische Mittel mehr. Spielertrainer Heiko Brücken lobte nach dem Spiel die gesamte Mannschaft: “Nach zwei verlorenen Sätzen derart eindrucksvoll in Spiel zurückzufinden, zeugt von einem guten Teamgeist und wahrer Nervenstärke. Erfreulich war auch der Einsatz von Christian Jirzik, der nach zwei Jahren als Libero wieder auf der Außenposition zu sehen war und da eine überzeugende Vorstellung im Angriff abgeliefert hat!“

Vorschau: Samstag, 20. September 15.00 Uhr

Troisdorfer LG : 1. FC Windeck II






















h.v.l.: Thomas Raddatz, Thomas Pick, Joschka Münchenhagen, Raphael Bönisch, Philipp Brücken, Christian Jirzik, Karl Heimes.
v.v.l.: Heiko Brücken, Jonas Brücken, Roland Mickus, Philipp Jirzik
Samstag, 13. September

TSC Berlin : 1. FC Windeck 3:2

Berg und Talfahrt

Der 1. FC Windeck verlor am vergangenen Samstag das Saisonauftaktspiel in der 2. Volleyball Bundesliga auswärts gegen den Berliner TSC. Die Mannschaft um Trainer Sven Dombrowski ging rasch in Führung und konnte nach gut 40 Minuten die ersten beiden Sätze für sich entscheiden. Was danach geschah, konnte im Anschluss an das Spiel niemand aus der Mannschaft richtig in Worte fassen. Zu viele eigene Fehler auf allen Positionen sorgten dafür, dass nach der 2:0 Führung drei Sätze in Folge an den BTSC abgegeben wurden. Hierbei profitierte die Berliner Mannschaft hauptsächlich von den Eigenfehlern des Windecker Teams und konnte zudem ihr Blockspiel ab Mitte des dritten Satzes deutlich verbessern. Daniel Wernitz und Sebastian Jeschor hatten im späteren Verlauf des Spieles zunehmend Probleme, sich im Angriff gegen den BTSC durchzusetzen. Die Windecker Spieler fanden nicht mehr zu ihrer Form aus den ersten beiden Sätzen zurück und liefen von nun an ununterbrochen einem Rückstand hinterher.
Aus der durchweg mittelmäßigen Leistung der Windecker stach lediglich Christian Köhler hervor. Er war im Angriff variantenreich und machte es den Berlinern schwer, sich im Block auf eine Schlagrichtung einstellen zu können.

Vorschau:

Samstag, 20. September 19.00 Uhr

DJK Delbrück : 1. FC Windeck


Gegen den Aufsteiger aus Delbrück wird es schwer werden. Die kommenden Gegner verfügen über große, blockstarke Spieler. Da ist variables Spiel gefragt. Dombrowski, der erstmals aus persönlichen Gründen nicht mit der Mannschaft fahren kann und von Co-Trainer Frank Görlach vertreten wird, hat den Spielern von der oberen Sieg aber schon die taktische Marschroute vorgegeben: “Wir müssen versuchen, den gegnerischen Block mit einem unberechenbaren Angriffsspiel außer Gefecht zu setzen. Sollte eine ungenaue Annah-me uns dennoch zu hohen Bällen zwingen, wird der Delbrücker Block nicht allein mit brachialer Gewalt zu bezwingen sein. Dann müssen wir clever spielen und versuchen, die äußeren Blockspieler anzuschlagen.“ Die Delbrücker sind den Windeckern schon aus Regio-nalligazeiten bekannt. Die Bilanz spricht zu Gunsten des Dombrowski-Teams. „Wenn wir es schaffen halbwegs konstant zu spielen und nach der hallenbedingten kurzen Vorbereitung endlich in unsere angestrebte Leistungsfähigkeit finden, kann es am Wochenende mit dem ersten Sieg klappen“, hofft Mannschaftskapitän Sebastian Jeschor.

Montag, September 15, 2008

Berliner TSC - 1.FC Windeck 3:2 (22:25; 15:25; 26:24; 25:17; 15:8)

(KSTA)

Vermeidbare Pleite

Trotz einer 2:0-Satzführung gelingt dem 1. FC Windeck kein Erfolg in Berlin. Die Volleyballer um Coach Sven Dombrowski starten mit einer Niederlage in die Saison.

Berliner TSC - 1.FC Windeck 3:2 (22:25; 15:25; 26:24; 25:17; 15:8)

„Volleyball kurios“ wurde den Zuschauern beim ersten Spieltag der 2. Volleyball-Bundesliga in der Bundeshauptstadt geboten. „So etwas haben ich in über fünf Jahren beim 1. FC Windeck noch nicht erlebt“, kam Trainer Sven Dombrowski nach der Auftaktpleite aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Die ersten beiden Sätze dominierte seine Mannschaft fast nach Belieben. Die zahlreichen Berliner Fehler nutzte der FC zu leichten Punkten und hatte schnell eine 2:0-Satzführung im Rücken. Die nötige Sicherheit für die entscheidende Phase des Spiels schien gegeben, doch es kam anders. Nach 17:21-Rückstand erkämpften sich die Gäste die 22:21-Führung. Für Windeck war ein glatter Dreisatzerfolg zum Auftakt zum Greifen nahe. Doch plötzlich riss der Faden. Nun langten die Schützlinge von Dombrowski immer wieder daneben und Berlin nahm die Geschenke dankend an und sicherte sich den Satz (26:24).

Es folgte der totale Einbruch der Windecker Spieler. Der FC bekam im vierten Satz kein Bein mehr auf den Boden, der TSC jedoch erzielte Punkt um Punkt und glich in überzeugender Manier in den Sätzen aus (17:25). Auch im entscheidenden fünften Abschnitt gelang es den Windeckern nicht mehr, an die Leistung zu Beginn des Spiels anzuknüpfen, so dass das 8:15 die Niederlage besiegelte. „Erst hat Berlin die Fehler gemacht, später haben wir das übernommen“, ärgerte sich Trainer Dombrowski nach dem Spiel. „Einen allzu großen Vorwurf kann ich meiner Mannschaft aber nicht machen, denn wir müssen uns noch finden. Unnötig war das aber allemal.“ Trotz der Niederlage verdienten sich Christian Köhler und Tobias Fuchs ein Sonderlob des Trainers. Beide wussten bei Abwesenheit von Elmar Wächter (private Gründe) und Jonas Reckermann (Auslandsaufenthalt) zu überzeugen, die Niederlage konnten aber auch sie nicht abwenden.

1. FC Windeck: Oberhäuser, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Köhler, Wernitz, Fromm, Fuchs.

Mittwoch, September 10, 2008

2. Bundesliga Nord Herren

In der am Samstag, den 13. September beginnenden Zweitliga-Volleyballsaison zeigt sich der FC Windeck in einer personell etwas veränderten Konstellation. Zuspieler Sebastian Hain will sich nun voll auf seine berufliche Zukunft konzentrieren, hat sich aber auch in dieser Saison in den Kader eingetragen, um der Mannschaft bei Engpässen zur Seite stehen zu können. Außenangreifer Pavel Rath wird der Mannschaft aus privaten und gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Wie gut die Windecker diesen Abgang verkraften werden, bleibt abzuwarten. Mit dem talentierten Jonas Waffenschmidt hat man einen groß gewachsenen Mittelblocker aus den Reihen des VC Freudenberg für sich gewinnen können. Ob im Oktober Christoph Esser, ehemalig vom VTHC Frechen, in den Spielbetrieb eingreifen wird, um die Lücke auf der Auswechselposition im Zuspiel zu schließen, ist noch offen. So wird vor allen Dingen Axel Freisewinkel in der kommenden Saison die Strippen auf dieser Schlüsselposition ziehen. Nachdem die Vorbereitung etwas holprig mit einem 2. Platz beim Turnier in Salchendorf begann, maßen sich die Windecker in Trainingsspielen mit Bayer Leverkusen und dem TV Menden. In beiden Partien merkte man die noch fehlende Abstimmung in allen Mannschaftsteilen und so gingen beide Vergleiche knapp verloren. Die Windecker konnten erst nach den Sommerferien mit nur einem Hallentermin das Training aufnehmen und liefen eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel noch ihrer Form hinterher.

WVV-Pokal Viertelfinale:

SG Mondorf (Oberliga) : 1. FC Windeck 0:3

Das erste Spiel unter Wettkampfbedingungen konnte dagegen vergangenen Samstag klar und deutlich gewonnen werden. Im WVV-Pokal-Viertelfinale siegte das Team von der oberen Sieg gegen die SG Mondorf mit 3:0 (26:24; 25:14; 25:13). Dabei erwischte Windeck im ersten Satz einen Fehlstart und lag schnell mit 3:8 zurück. Jedoch stabilisierte sich im Verlaufe des Satzes das Zusammenspiel und so konnte man sich durch platzierte Aufschläge und eine solide Angriffsquote den ersten Durchgang noch knapp sichern. Die Sätze zwei und drei verliefen deutlich zu Gunsten der Windecker. Auffälligster Spieler war der bestens aufgelegte Daniel Wernitz. Seinen harten Aufschlägen und Angriffen hatte Mondorf nichts entgegenzusetzen.


Vorschau

Samstag, 13. September 17.00 Uhr: TSC Berlin - 1. FC Windeck

Saisonauftakt

Das erste Punktspiel bestreitet der FCW am Samstag gegen den Berliner TSC. In der letzten Saison gab es gegen die Volleyballer aus der Hauptstadt eine empfindliche 0:3 Heimniederlage. Das Hinspiel in Berlin wurde 3:0 für den TSC gewertet, da die Windecker verletzungsbedingt nicht genügend einsatzfähige Spieler hatten. Diese Partie wird die erste ernste Standortbestimmung für die Truppe um Trainer Sven Dombrowski, der nicht mit einer ähnlich guten Hinrunde wie letztes Jahr rechnet: „Es wird schwer gegen die Berliner. Elmar Wächter wird aus familiären Gründen nicht mitfahren und Jonas Waffenschmidt hat sich vor zwei Wochen bei der Arbeit zwei Zehen gebrochen und wird noch mindestens fünf Wochen ausfallen.“ Jonas Reckermann wird auch erst in ein paar Wochen zur Mannschaft stoßen. Im letzten Jahr überwinterte die Mannschaft um Kapitän Sebastian Jeschor sensationell auf dem zweiten Tabellenplatz. Das diesjährige Ziel ist, die Abstiegsränge soweit wie möglich hinter sich zu lassen, was sich als schwer genug erweisen wird.

Der Kader in der Saison 08/09: Axel Freisewinkel (Zuspiel), Daniel Fromm (Mittelblock/Diagonal), Tobias Fuchs (Libero), Sebastian Jeschor (Außenangriff), Martin Kleber (Außenangriff), Christian Köhler (Diagonal), Kai Oberhäuser (Mittelblock), Jonas Reckermann (Diagonal), Elmar Wächter (Mittelblock), Daniel Wernitz (Außenangriff), Jonas Waffenschmidt (Mittelblock), Sven Dombrowski (Trainer), Frank Görlach (Co-Trainer/Betreuer), Roland Mickus (Management/Betreuer)

Montag, Januar 14, 2008

RWE Rhein-Ruhr Volley - 1. FC Windeck 3:1

(KSTA)

Ungenutzes Potenzial

RWE Rhein-Ruhr Volley - 1. FC Windeck 3:1 (25:14). 23:25, 25:22, 25:22). Die Bäume wachsen auch für die Zweitliga-Volleyballer des FC Windeck nicht in den Himmel. Die fast schon unheimliche Siegesserie des Aufsteigers wurde im Ruhrgebiet gestoppt. Und dies völlig zu Recht. „Es ist uns einfach nicht gelungen, an die gute Form der Partie gegen Essen anzuknüpfen“, wollte FC-Trainer Sven Dombrowski nichts schön reden. „Wir haben diesmal unser Potenzial leider nicht abrufen können.“

In der laut Dombrowski schlimmsten Halle der Liga - das RWE-Team spielt in einer für diese Spielklasse ungewöhnlich großen Halle - fanden die Gäste zu Beginn der Partie nie ihren Rhythmus, offenbarten Schwächen im Zuspiel, und auch das Timing auf den Außenpositionen ließ zu wünschen übrig. „Wir waren irgendwie nicht anwesend“, haderte Dombrowski, dessen Schützlinge sich nach dem Verlust des ersten Satzes dann aber zu steigern wussten. Vor allem Pavel Rath, der Daniel Wernitz im zweiten Durchgang ersetzte und fortan bei der Annahme zu überzeugen wusste. „Darüber hinaus gelangen uns drei entscheidende Blocks, die dann reichten, um den Satz zu gewinnen“, freute sich der Windeck-Coach über das 25:23.

Allerdings war es anschließend mit der Herrlichkeit wieder vorbei. Schuld war laut Dombrowski die in der Zweiten Liga übliche zehnminütige Pause, in der, wie in der Bundesliga, die Sponsoren auf sich aufmerksam machen dürfen. „Wir waren nach dem Satzausgleich heiß und hoch motiviert. Die Pause kam daher für uns zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt.“ Wohl wahr, denn der FC verlor nach Wiederbeginn wieder den Faden, und auch das nötige Glück fehlte. Bis auf 21:22 hatten die Gäste verkürzt, zogen aber dennoch den Kürzeren. In dieser Phase wusste vor allem Zuspieler Sebastian Hain, den Dombrowski eingewechselt hatte, zu überzeugen. Zwar wollten die Windecker im letzten Satz noch einmal die Wende herbeiführen, doch der Erfolg blieb aus. „Irgendwie war die Luft raus. Außerdem haperte es gehörig am Aufschlag. Letztlich kassierten wir eine verdiente Niederlage. Entscheidend dabei war, dass wir unter unseren Möglichkeiten blieben.“

Dienstag, Januar 08, 2008

1.FC Windeck - VV Human Essen 3 : 0

(1. FC Windeck)

Raketenstart im neuen Jahr

Nahezu chancenlos war die Mannschaft aus Essen am vergangenen Wochenende gegenüber dem 1. FC Windeck. Ein klarer drei zu null Sieg deutete an, dass die Windecker Mannschaft auch im neuen Jahr an die guten Leistungen des letzten Jahres anknüpfen möchte. Hinzu kamen weitere Umstände, die der Mannschaft einen besonderen Schub geben sollten. Auf der einen Seite war es ein besonderes Anliegen des Zuspielers aus Windeck, Axel Freisewinkel, gegen seine alte Mannschaft deutlich zu gewinnen – auf der anderen Seite wollte die Mannschaft ein Zeichen setzen, dass sie nach dem umstrittenen Punktverlust kurz vor Weihnachten weiterhin top motiviert ist und gewinnen will. Die Windecker zeigten eine rundum sehr gute Leistung – lediglich im Angriff mangelte es phasenweise an Präzision, was jedoch nie zu brenzligen Situationen führte. Ein hervorragendes Spiel zeigte der Windecker Libero Tobias Fuchs, der sowohl in der Annahme als auch in der Abwehr kaum Fehler produzierte.

Der Trainer des 1. FC Windeck, Sven Dombrowski, zeigte sich erstaunt darüber, dass seine Mannschaft eine solche Leistung nach den Feiertagen abrufen konnte. Lediglich einmal hatte sich die Mannschaft zum Training treffen können, da einige Spieler immernoch verletzt waren und im neuen Jahr Hallenprobleme hinzukamen. Die Praxis zeigt jedoch auch, dass viel Training nicht immer mit viel Erfolg gleichzusetzen ist – so erfuhren die Spieler aus Windeck, dass die Essener Mannschaft sogar noch eine frühe Trainingseinheit am Samstag absolviert hatte. Das Ergebnis dieses Spieltages ließe anderes vermuten.



(KSTA)

Das richtige Zeichen

Windeck - Die Zweitliga-Volleyballer des 1. FC Windeck machen im neuen Jahr da weiter, wo sie im alten aufgehört haben: Sie sorgen in der Spitzengruppe für Furore. Im Verfolgerduell gegen den Tabellennachbarn VV Human Essen kam die Mannschaft von Trainer Sven Dombrowski zu einem 3:0 (25:14, 25:22, 25:21)-Erfolg. Besonders im ersten Satz trumpften die Gastgeber fast schon spektakulär auf und ließen dem Gast, der das Hinspiel noch mit 3:0 für sich entschieden hatte, kaum eine Chance. Besonders die Aufgaben der Windecker kamen gut und damit provozierten sie immer wieder leichte Fehler. Zudem spielte Libero Tobias Fuchs nahezu perfekt und auch Jonas Reckermann wusste in seinem vorerst letzten Spiel für den FC - er wird sich in den kommenden Monaten auf die Olympischen Spiele im Beachvolleyball konzentrieren - zu überzeugen. So ging der erste Durchgang im Schnelldurchlauf an Windeck.

Etwas umkämpfter war der zweite Satz. Dies lag allerdings auch an der Experimentierfreudigkeit der Hausherren. Zusteller Axel Freisewinkel probte immer wieder neue Varianten, verblüffte damit aber manchmal nicht nur den Gegner. So verlief der zweite Satz bis zum Stande von 22:22 ausgeglichen. Dann brachte Coach Dombrowski Sebastian Hain ins Spiel und der sorgte mit drei guten Angaben auch im zweiten Satz für ein erfolgreiches Ende. Damit war dann auch der Widerstand der Essener gebrochen. Im dritten Satz führte der FC immer deutlich, zwischenzeitlich sogar mit 16:8, und brachte auch diesen Durchgang ohne Probleme sicher nach Hause. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Dombrowski: „Es war für uns wichtig, nach dem Punktverlust am grünen Tisch und der engen Tabellensituation mit einem solchen Erfolg ins neue Jahr zu gehen.“ Windeck bleibt damit Tabellenzweiter.
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(GA-Bonn)

Volleyball-Zweitligist Windeck siegt ohne Probleme

Windeck. (egr) Erst am Donnerstag waren die Zweitliga-Volleyballer des 1. FC Windeck wieder ins Training eingestiegen. Trotzdem gab es beim lockeren 3:0 (25:14, 25:22, 25:21)-Heimsieg gegen VV Humann Essen nie Probleme - und das, obwohl der Tabellensechste zu den spielstärksten Teams der Liga zählt.

"Eigentlich waren die Ausgangsbedingungen ja schon fast irregulär", staunte Trainer Sven Dombrowski. "Aber anscheinend hat uns die Pause gut getan. Außerdem hat es sich ausgezahlt, dass meine Spieler deutlich früher als sonst zum Einspielen in die Halle gekommen sind."

Eine Stunde lang wurde intensiv Aufschlag und Annahme trainiert, im Gegensatz zu den Essenern war man sofort hellwach. Annahmefehler unterliefen vor allem Libero Tobias Fuchs so gut wie nicht, während die ohne Libero spielenden Gäste nach den Aufschlägen von einer Verlegenheit in die nächste stürzten.

Nachdem das Team um Diagonalspieler und Co-Trainer Jonas Reckermann, der wegen seiner Vorbereitung für die Qualifikation zum Olympischen Beach-Volleyball-Turnier zum letzten Mal in dieser Saison zur Verfügung stand, den ersten Satz überaus deutlich 25:14 gewann, leistete sich Dombrowskis Team lediglich im zweiten Satz einige Leichtsinnsfehler.

"Axel Freisewinkel wollte gegen seine alte Mannschaft mit seinen Zuspielen etwas zuviel ausprobieren. Dadurch hat es auf einmal in unserem Angriff nicht mehr so gestimmt."

Nach dem 2:7-Rückstand wurde aber Punkt für Punkt aufgeholt. Beim Stand von 22:22 produzierte Sebastian Hain drei Klasse-Aufschläge.

Neben einem direkten Fehler führte das zu zwei Notangriffen, die den Block nicht wirklich vor eine Herausforderung stellten. Satz Nummer drei war dann noch deutlicher als es das Ergebnis aussagt, beim 16:9 betrug die Führung schon sieben Punkte.

Damit hat der 1. FC Windeck Platz zwei gefestigt, obwohl er endgültig darauf verzichtet, gegen die 0:3-Spielwertung gegen den Berliner TSC Einspruch einzulegen. Verstehen konnte Trainer Sven Dombrowski die Entscheidung "zwar immer noch nicht, da unsere Spieler schließlich Atteste beigebracht haben und es keine klare Regelung gibt. So wie es aussieht, ist es aber ziemlich unwahrscheinlich, dass der Verband das Spiel neu ansetzt. Im Endeffekt würde uns ein Einspruch deshalb teurer als die 500 Euro Geldstrafe wegen Nichtantretens kommen".
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(VV Human Essen)

VVH ging in Windeck deutlich baden

Volleyball-Zweitligist VV Humann ging beim 1. FC Windeck baden und verlor klar und deutlich mit 0:3 (14:25, 22:25, 21:25) und verpasste damit die Möglichkeit, am Gegner vorbeizuziehen. "So darf man sich hier beim 1. FC W einfach nicht präsentieren", fand VVH-Trainer Peter Bach nach der Schlappe klare Worte.

Schwacher Start

Die Essener erwischten einen ganz schwachen Start und liefen bereits nach kurzer Zeit einem Zehn-Punkte-Rückstand hinterher. Dabei leisteten sie sich vor allem in der Annahme Fehler und Ungenauigkeiten. Zuspieler Jochen Kohaus musste oft quer über das Feld laufen, um seine Angreifer überhaupt einsetzen zu können.

Etwas besser agierten die Humänner dann im zweiten Durchgang. Mitte des Satzes erspielten sie sich eine kleine Führung, die aber wiederum durch viele Eigenfehler abgegeben wurde. Mit einer kleinen Aufholjagd und drei Punkten in Folge glich der VVH noch einmal zum 22:22 aus, doch danach gelang den Essenern kein Punkt mehr.

"Wir sind nicht an der Stärke des Gegners gescheitert, sondern an uns selbst", stellte Peter Bach fest. So mussten die Indecker Reckermann & Co. gar nicht so viel machen, um die Essener in Gefahr zu bringen. Auch im dritten Satz reichten ein paar gute Aufschläge zu Beginn, um den Gästen den Zahn zu ziehen.

Auch einige Umstellungen im Annahmeriegel brachten beim VVH nicht den gewünschten Erfolg, so dass die Partie bereits nach einer guten Stunde beendet war.

Am kommenden Wochenende können die Humänner gegen Tecklenburger Land die erste Rechnung aus der Vorrunde begleichen. Eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Windeck-Spiel natürlich vorausgesetzt.

Dienstag, Dezember 18, 2007

A-Jugend weiblich - Oberliga

Oberliga

Ergebnisse:
1.FC Windeck - DJK Wiking Köln 0 : 2
1.FC Windeck - GSV Porz 0 : 2



Auch in Köln konnten die Mädchen des FC Windeck keinen Sieg landen, zu viel hatten ihnen die Gegner an Erfahrung voraus. Gegenüber der Anmel-dungszeit hat sich vieles verändert, alleine zwei Stammspielerinnen sind ver-zogen, zwei sind beruflich verhindert und eine Spielerin muss aus gesundheit-lichen Gründen passen. So startet eine eigentlich etwas junge Truppe für Windeck, in der nur Lilia Loran zum ältesten Jahrgang zählt.

Dennoch lässt zum Glück keine den Kopf hängen. Die Spielerinnen äußerten sich zufrieden, da ihre Erwartungen eh nicht hoch waren und weil sie glaub-ten, wohl auch zu Recht, dass sie durch das höhere Niveau Fortschritte ma-chen.
Es spielten:.
Annika Blank, Lilia Loran, Anne Ottersbach, Lisa Zilch, Lena-Mareike Hof-ferberth und Jule Gerhards.

Nächster Spieltag ist am Samstag, dem 1.Dezember in Ronsdorf bei Wupper-tal.

Trainiert wird dafür
dienstags von 18 – 19:15 Uhr, Jugend, und
donnerstags, 20 – 22 Uhr, Damen, in Schladern.

Damen Bezirksklasse 11.11.2007

In dem Spiel gegen Much konnte der Trainer leider nicht seine etatmäßige Stellerin Lilia Loran (Grippe) aufstellen. Dennoch sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel zwischen den beiden Tabellennachbarn. Die eigentliche Angreiferin Michaela Meyer löste ihre Aufgabe auf der Stellerposition sehr gut und konnte besonders durch eine Reihe von direkten Aufschlagpunkten glänzen. Durch die guten Aufschläge – auch der anderen Spielerinnen – und den Punkten im Angriff durch Jenni Gerigk und Anika Blank konnte der erste Satz mit 25:22 gewonnen werden. Im zweiten Satz ließ die Konzentration merklich nach; durch Schwächen in der Annahme und der Feldverteidigung lag das Team schnell mit sechs Punkten hinten. Zudem wechselte der Trainer Jenni Gerigk zum Ende des Satzes hin aus, um sie für die entscheidenden Sätze zu schonen. Der Satz ging mit 25:20 an Much. Auch im dritten Satz verzichtete der Trainer auf die Angreiferin und stellte die Außenangreiferin Nadine Timm auf die Mittelposition. Die Mannschaft war so nicht eingespielt. Much gewann auch den dritten Satz und führte mit 2:1 Sätzen.

Im vierten Satz spielte Windeck mit Jenni Gerigk über die Mitte wieder stärker auf. Nach einer deutlichen Führung von 23:17 wurde es noch mal eng, doch das Team konnte durch ein 25:22 zum 2:2 ausgleichen. Dabei zeigte Lena-Mareike Hofferbert in ihrem ersten Spiel für die Damen eine erfreuliche Leistung.

Den spannenden Tie-Break verlor Windeck dann aufgrund individueller Fehler leider mit 15:13. Dennoch war der Trainer mit der gezeigten Leistung nicht unzufrieden.

Die gesamte Mannschaft bedankt sich bei ihren Fans für die lautstarke Unterstützung.

Es spielten: Jenni Gerigk, Jana Barz, Nadine Timm, Anika Blank, Michaela Meyer, Julia Seifert, Verena Lohrmann, Lena-Mareike Hofferbert und Yvonne Bruchertseifer

1

Rosbach

2

2

0

6:2

4:0

2

TSV Much

1

1

0

3:0

2:0

3

Leuscheid

1

1

0

3:1

2:0

4

Nümbrecht

2

1

1

5:3

2:2

5

Marial. 2

2

1

1

3:3

2:2

6

Windeck

2

1

1

4:5

2:2

7

Drabend.

2

0

2

2:6

0:4

8

Sieglar 2

2

0

2

0:6

0:4

28.10.07 Windeck - Sieglar 3:1
20.10.07 Homburg-Nümbrecht - Windeck 3:0
14.10.07 Windeck - Marialinden 3:1
15.09.07 Windeck - Drabenderhöhe 3:2
06.09.07 Leuscheid - Windeck 3:1

Montag, Dezember 17, 2007

1.FC Windeck - VCB Tecklenburger Land 1 : 3

(KSTA)

Defizite in allen Bereichen

Schladern
- Nach einer beeindruckenden Siegesserie in der zweiten Bundesliga müssen die Volleyballer des 1. FC Windeck einen Rückschlag hinnehmen. Gegen den VCB Tecklenburger Land unterlag die Mannschaft 1:3 (15:25 / 22:25 / 25:22 / 23:25). „Das war ein Tag, an dem überhaupt nichts ging“, sagte FC-Trainer Sven Dombrowski und machte die anstehende Weihnachtsfeier für die Niederlage verantwortlich. „Immer wenn wir an einem Spieltag später unsere Weihnachtsfeier abhalten, dann verlieren wir. Ich weiß auch nicht, ob die Jungs sich zu sehr darauf freuen“, scherzte Dombrowski. Im Gegensatz zu den Gastgebern zeigte sich das Team aus dem Tecklenburger Land von Beginn an hellwach und aggressiv.

„Annahme, Block und Zuspiel haben gar nicht funktioniert. Im ersten Satz hat sich jeder seine Fehler herausgenommen“, erklärte Dombrowski, der sich zu Umstellungen gezwungen sah und sich an eine bewährte Maßnahme erinnerte. Für Axel Freisewinkel und Christian Köhler brachte der Coach Sebastian Hain und Martin Kleber. „Wir haben im entscheidenden Relegations-Spiel gegen die Tecklenburger mit dem Wechsel die Wende geschafft. Aber Wunder wiederholen sich nicht“, sagte Dombrowski. Immerhin gelang es dem Gastgeber den dritten Abschnitt zu gewinnen. Im vierten Durchgang hielt Windeck bis zum 20:20 mit und verpatzte das Spiel dann selbst. „Wir haben leichtfertig zwei Aufschläge verschlagen. Darum haben wir den Satz noch abgegeben“, erklärte der Coach.

Trotz der Niederlage gelang es der Mannschaft, den zweiten Tabellenplatz zu behalten. „Das war eines unserer schlechtesten Spiele, vielleicht das schlechteste überhaupt. Aber es ist kein Beinbruch. Es hat mich nur überrascht, dass plötzlich kein Spielelement mehr funktionierte. Aber beruhigend ist, dass es wohl nicht am Training liegt“, meinte Dombrowski, der sein ganz persönliches Fazit aus der Partie zog: „Wir werden zukünftig unsere Weihnachtsfeiern nur noch an spielfreien Tagen abhalten“, sagte Dombrowski mit einem Augenzwinkern.

Dienstag, Dezember 11, 2007

Volleyball-Internat Frankfurt - 1.FC Windeck 1 : 3

(KSTA)

Rhythmus des Erfolgs

Schladern
- In regelmäßiger Folge erreichen die Zweitbundesliga-Volleyballer des 1. FC Windeck ihre selbstgesteckten Ziele. An diesem Wochenende gelang das mit dem 3:1 (17:25/25:17/26:24/25:15)-Sieg gegen das Volleyball-Internat Frankfurt sogar zweifach. "Wir wollten den zweiten Tabellenplatz verteidigen und die Internatsteams schlagen", freute sich FC-Trainer Sven Dombrowski über den neuerlichen Erfolg.

Dabei verschlief das Windecker Team den Auftakt. Ohne Jonas Reckermann und Elmar Wächter an den Main gereist, war Dombrowski zu Umstellungen gezwungen. Allerdings hatte der Coach im Hinblick auf die schwere Rückrunde bereits eine Spieler-Rotation angekündigt. Daniel Fromm rückte in die Mitte, Pavel Rath auf die Diagonalposition. "Das hat am Anfang noch nicht gepasst. Die Abstimmung hat gefehlt. Die Folge waren viele Fehler in der Annahme und im Angriffsspiel", sagte Dombrowski, der mit weiteren Umstellungen reagierte. Im zweiten Abschnitt rückte Christian Köhler auf die von Rath besetzte Diagonalposition. "Dadurch gab es mehr Sicherheit in unserem Spiel", sagte Dombrowski. Beim Stand von 12:12 gelang Köhler beim Aufschlag eine Sechs-Punkte-Serie, die den Satzgewinn einläutete. Der Knackpunkt folgte allerdings in Durchgang drei. Windeck, bereits 20:17 in Front, produzierte plötzlich Annahmefehler und lies die Frankfurter auf 24:21 wegziehen. Der 1. FC verkürzte um einen Punkt und Sebastian Hain übernahm den Aufschlag. "Er hat dann vier Sensations-Aufschläge gezeigt", freute sich Dombrowski über den etwas glücklichen 26:24-Satzgewinn. Damit war der Widerstand des Internatsteams gebrochen und die Gäste hatten leichtes Spiel.

Sensationelle Aufschläge: Sebastian Hain vom FC Windeck stellt Frankfurt vor unlösbare Probleme.

"Wir haben wieder gesehen, dass wir nur sehr schwer zu schlagen sind, wenn wir unseren Rhythmus gefunden haben. Es ist eine wichtige Erfahrung, dass wir auch so ein Spiel gewinnen können. Zudem haben wir einen kleinen Warnschuss erhalten, nicht zu überheblich zu werden", sagte Dombrowski, der sich mit seinem Team nun auf dem zweiten Platz in der Tabelle festgesetzt hat.

1. FC Windeck: Oberhäuser, Hain, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler, Wernitz, Fromm, Fuchs.

Montag, Dezember 03, 2007

TSGL Schöneiche - 1.FC Windeck 3 : 1 __________ SV Warnemünde - 1.FC Windeck 0 : 3

Doppelspieltag mit Gefühlsschwankungen

Leider konnte der 1. FC Windeck seinem Wunschziel, nämlich vier Punkte aus dem Doppelspieltag zu generieren, an diesem Wochenende nicht nachkommen. Das wohl bisher am schönsten anzusehende und spannendste Spiel fand am vergangenen Samstag in Schöneiche bei Berlin vor ca. 400 Zuschauern statt. Die Heimmannschaft TSGL Schöneiche war bestens aufgelegt, so dass der perfekt agierende Zuspieler das ganze Spiel über seine Angreifer gezielt einsetzen konnte. Zwar wehrte sich die Mannschaft aus Windeck und konnte sogar den zweiten Satz für sich entscheiden - am Ende reichte dies jedoch nicht. Nach einer harten Schiedsrichterentscheidung im dritten Satz gegen den 1. FC Windeck, welche umgehend zum Satzende führte, konnte sich die Mannschaft zwar noch einmal aufrappeln, wurde jedoch von der TSGL Schöneiche ständig im Zaum gehalten. Am Ende stand es drei zu eins für die Gastgeber, welche damit in eigener Halle noch immer ungeschlagen sind.

Aufgrund der guten Leistung beider Mannschaften war die schlechte Stimmung bei den Windeckern nur von kurzer Dauer, so dass sich fortan auf den nächsten Spieltag konzentriert wurde. Nach einem guten Essen und zwei oder drei Feierabendbier bezog die Mannschaft ihr Quartier und startete am nächsten Morgen in Richtung Warnemünde. Dort angekommen vertraten sich die Spieler des 1. FC Windeck nach der fast dreistündigen Fahrt noch etwas die Beine, bevor sie die Halle des SV Warnemünde betraten. Schon von Spielbeginn an sah man bei den Windeckern, dass sie hochmotiviert waren. Die Niederlage vom Spieltag zuvor schien vergessen zu sein. Der SV Warnemünde konnte der Mannschaft um Trainer Sven Dombrowski nichts entgegensetzen, was am zweiten Satz, welcher mit 13:25 gewonnen wurde, deutlich wird. Als dann im dritten Satz die Blockreihe aus Windeck: Reckermann, Jeschor und Oberhäuser zur Hochform auflief, war der Gastgeber endgültig entmutigt und chancenlos. Somit endete das Spiel mit einem klaren Sieg (0:3) für die Gäste aus Windeck.

Als dann schließlich Trainer Sven Dombrowski die Mannschaft mit der Nachricht überraschte, dass sie durch eine Niederlage des bis dato Tabellenzweiten USC Braunschweig diesen Platz von nun an für sich behaupten können, hob sich die Stimmung der Mannschaft enorm und das ein oder andere Lied wurde in der Umkleidekabine angestimmt.


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(KStA)
Das Ende des Abstiegskampfs

Schladern - Zwei Siege aus dem Doppelspieltag hätte sich Sven Dombrowski, Trainer der Zweitliga-Volleyballer des 1. FC Windeck, gewünscht. Dann hätte der Coach für den Rest der Saison neue Ziele formuliert. Nach der 1:3 (19:25/ 25:17/23:25/20:25)-Niederlage in der hart umkämpften Partie bei der TSGL Schöneiche sowie dem 3:0 (25:18/25:13/25:20)-Erfolg beim SV Warnemünde war es so Spieler Jonas Reckermann, der den Abstiegskampf für beendet zu erklären: "Noch drei Siege, dann sind Platz eins bis drei zu schaffen. Im Moment passt bei uns alles", sagte Reckermann.

"Wir sind wahrscheinlich die Mannschaft mit dem geringsten Trainingsaufwand. Dass wir da oben stehen, hatte niemand auf der Rechnung", meint der FC-Spieler, der aber dennoch vor übertriebenem Selbstvertrauen warnt. "Es wird nicht leicht, die bisherigen Ergebnisse zu bestätigen. Ich sehe uns nach wie vor nicht auf dem zweiten Platz der Liga." Genau diesen belegt das Windecker Team derzeit, und das nicht durch Zufall. "Wir sind in einer sehr stabilen Verfassung. So hoch wie wir hat wohl noch keine Mannschaft in dieser Saison gegen Warnemünde gewonnen. Und die Partie gegen Schöneiche war Volleyball auf höchstem Niveau, auch wenn wir verloren haben", sagt Coach Dombrowski. Vor 400 Zuschauern in der Halle der TSGL Schöneiche lieferten sich beide Teams einen heißen Kampf. Am Ende scheiterte Windeck lediglich am überragenden Zuspieler der Gastgeber.

In Warnemünde spielte Windeck wie entfesselt. Bereits der erste Satz gestaltete sich als klare Angelegenheit, im zweiten Abschnitt geriet die Partie zur Demonstration. "Warnemünde ist total eingebrochen und hat kaum einen Ball an unserem Block vorbei spielen können", freute sich Dombrowski, dessen Team auch den dritten Durchgang locker nach Hause spielte. 1. FC Windeck: Wächter, Oberhäuser, Hain, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler, Reckermann, Wernitz, Fromm, Fuchs.

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(TSGL Schöneiche)
Beide Mannschaften kannten sich ja bereits aus der Aufstiegsrunde zur 2. Liga, die im Mai diesen Jahres in Windeck stattfand. Damals hatte die TSGL in einem wahren Volleyballkrimi knapp mit 3:2 die Oberhand behalten. Und der damals noch nicht lange im Schöneicher Trikot spielende, 19-jährige Zuspieler Matthias Penk machte dabei sein bis dato bestes Spiel. Ein anderer hingegen sein letztes: Sven Dörendahl, 2 Spielzeiten Spielertrainer, Hauptzuspieler und "Vater" von 2 Aufstiegen nacheinander, wechselte anschließend nach Bad Dürrenberg in die 1. Bundesliga. Am Samstag war er nun erstmals Augenzeuge eines Schöneicher Heimspiels inder 2. Bundesliga - und wurde von TSGL-Vorstand Dirk Leonhardt vor Spielbeginn offiziell und herzlich verabschiedet.

Der schon angesprochene Matthias Penk hingegen stand - sicher auch für ihn selbst etwas überraschend - von Beginn an für den beim 3:2 Auswärtserfolg der Vorwoche in Frankfurt (Main) durchspielenden Florian Schaarschmidt auf dem Feld. Aber vom ersten bis zum letzten Ballwechsel rechtfertigte er das Vertrauen, das TSGL-Coach Kurt Radde an diesem Tag in ihn gesetzt hatte, voll und ganz! Mit hohem Tempo und äußerst variabel setzte er seine Angreifer ein und mit gezielten Aufschlägen die gegnerische Annahme immer wieder unter Druck.

Im ersten Satz beherrschten die Schöneicher die Gäste dadurch recht souverän, aber davon unbeindruckt drehten diese im zweiten den Spies mit 25:17 eindeutig um. Hier zeigte sich vor allem die individuelle Klasse des 2-fachen
Beachvolleyball-Europameisters Jonas Reckermann, der von Zuspieler Freisewinkel fast 50% der Bälle serviert bekam und vom TSGL-Block nur selten gestoppt werden konnte.

Vom Beginn des dritten Durchgangs an stahl ihm dann aber engültig sein Pendant auf der Schöneicher Diagonalpostion die Schau: Henry Curin lief zur absoluten Höchstform auf und "versenkte" Angriff auf Angriff im Windecker Feld. Aber auch Außenangreifer Paul-Christoph Pelzer stand ihm in Nichts nach. So entwickelte sich fortan ein, auf hohem Niveau stehender, offener Schlagabtausch und auch das frenetische Publikum verwandelte die Halle nun endgültig in einen Hexenkessel! Begünstigt durch eine sehr harte Schiedsrichterentscheidung (gelbe Karte beim Satzball für den Windecker Trainer Sven Dombrowski für einen angeblichen Wechselfehler) gewannen die Gastgeber diesen vorentscheidenden
Satz knapp, aber nicht unverdient, mit 25:23.

Nun bekamen der Schöneicher Block und die Felabwehr auch die Angriffe von Reckermann immer besser in den Griff. Bezeichnend dafür der Matchball: Florian Schaarschmidt (der etatmäßiger Zuspieler kam diesmal zu Kurzeinsätzen auf der Mittelblockposition!) wehrte einen knallharten Angriff von ihm so ab, dass der Ball im hohen Bogen über das Netz segelte und kurz vor der gegnerischen Grundlinie landete! Anschließend feierten Spieler und Fans ausgelassen den vierten Sieg im vierten Heimspiel und gleichzeitig vierten Sieg in Folge für den Aufsteiger.

Dadurch kletterte die TSGL in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord bei nunmehr 12:8 Punkten auf den 5. Platz und hat sich schon ein ansehnliches Polster auf die Abstiegsränge verschafft. Am nächsten Sonntag geht es dann ins
niedersächsische Ibbenbüren, wo mit dem viertplatzierten VCB Tecklenburger Land der nächste überraschend starke Aufsteiger auf die Randberliner wartet...
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(Rostock-Sport)
Am Sonntag war dann gegen den Tabellenzweiten 1: FC Windeck nichts zu holen. Die Gäste waren mit ihrem Superstar Jonas Reckermann angereist und hatten auch so alles an Deck. Schon beim Einspielen konnte man erahnen, was auf die Warnemünder zukommen würde. Vor 85 Zuschauer dauerte das Match dann auch nur 70 Minuten. Trotz einer 16:14-Führung mussten die Warnemünder den ersten Satz noch mit 18:25 abgeben. Der zweite Teil war mit dem 13:25 ein Schnelldurchlauf für die Gäste. Den größten Widerstand leistete der SVW im dritten Satz, der aber auch mit 20:25 verloren wurde. Conrad Darmer kam im Zuspiel für Christian Braun, was das Warnemünder Spiel festigte und gar eine zwischenzeitliche Führung brachte. Aber zwei Annahmefehler brachte die Gäste wieder in die Vorhand und so auch zum glatten 3:0-Erfolg. In diesem Spiel fehlte das Selbstvertrauen und wohl auch der Glaube an einen Erfolg.

Mittwoch, November 28, 2007

Vorschau: TSGL Schöneiche, SV Warnemünde

Samstag, 01. Dezember 2007 19.00 Uhr in Berlin
TSGL Schöneiche : 1. FC Windeck

Sonntag, 02. Dezember 2007 15.00 Uhr in Rostock
SV Warnemünde : 1. FC Windeck

Doppelspieltag

Gleich zwei harte Brocken kommen am kommenden Wochenende auf die Spieler der ersten Herrenmannschaft zu. In einer weiteren Doppelbegegnung trifft das Dombrowski-Team auf den Berliner Relegations-Gegner aus Schöneiche und dann geht’s weiter an die Ostsee zur vorgezogegenen Vorrundenbegegnung gegen den unliebsamen Rivalen aus Warnemünde. In beiden Begegnung steckt eine gewisse Brisanz. Schöneiche könnte in der Aufstiegsrelagation zur 2. Bundesliga noch klar gegen die Windecker gewinnen und präsentiert sich als Aufsteiger auch in der höheren Klasse sehr spielstark. Die Mannschaft aus Warnemünde ist im Windecker Ländchen sicherlich schon berüchtigt. Nach dem Abstieg der Windecker durch die Wiederholung einer Begegnung und die Niederlage gegen die Norddeutschen vor zwei Jahren drücken die Fans natürlich am Sonntag besonders die Daumen. Trainer Dombrowski kann wieder aus dem Vollen schöpfen: „Alle Spieler werden wieder an Bord sein. Damit haben wir alle Optionen und viele Variationsmöglichkeiten. Wenn wir am kommenden Wochenende mit vier weiteren Punkten nach Hause fahren sollten, werden wir unser Saisonziel wohl anders formulieren müssen.“

Montag, November 26, 2007

1.FC Windeck - Eimsbüttler TV 3 : 0

(KSTA)

Zeit für neue Ziele

Schladern - Der Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga scheint für die Volleyball-Herren des 1. FC Windeck in trockenen Tüchern. "14 Punkte sollten reichen", sagte FC-Trainer Sven Dombrowski vor der Partie gegen den Eimsbütteler TV. Mit dem 3:0 (25:19/25:21/25:22)-Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Hamburg hat der FC die beiden zuvor noch fehlenden Zähler sicher eingefahren. Dabei entwickelte sich die Partie von Anfang an zu einer deutlichen Angelegenheit. "Wir waren nie in Gefahr einen Satz abzugeben", sagte Dombrowski, dessen Team trotz schwerwiegender Ausfälle eine solide Leistung ablieferte. Auch ohne Jonas Reckermann, Pavel Rath und Sebastian Hain war kaum ein Leistungsabfall zu erkennen. "Schön ist, dass es egal ist, wer spielt. Wir haben einen qualitativ ausgeglichenen Kader und jeder kann für jeden in die Bresche springen", freute sich Dombrowski über die konstante Mannschaftsleistung während der laufenden Saison.
Nur im dritten Satz sah sich Windeck einem unangenehmen Rückstand ausgesetzt. Doch auch mit 2:6 im Hintertreffen, verlor der Gastgeber nicht die Nerven. "Das war die einzige schwierige Situation. Aber wir sind nicht nervös geworden", sagte Dombrowski, der in dieser Phase für den Aufschläger Daniel Wernitz Martin Kleber ins Spiel nahm und damit die Wende einleitete. Nach dem 10:10-Ausgleich war der Bann gebrochen. "Die Eimsbütteler waren sehr verunsichert und haben in keiner Weise ihr Potenzial abgerufen. In der Aufstiegsrelegation hatten wir noch alle Spiele gegen sie verloren", erklärte Dombrowski.

Was den Klassenerhalt angeht ruderte der Coach allerdings wieder ein Stück zurück. "Wir haben jetzt Luft im Abstiegskampf. Aber ich lasse mir erst gratulieren, wenn wir auch rechnerisch durch sind", sagt Dombrowski, der dennoch nach oben schauen will. "Wir sind jetzt gefestigt und selbstbewusst. Ich kann der Mannschaft nicht mehr erzählen, dass wir gegen den Abstieg kämpfen", erzählte der Coach, der bei erfolgreichem Überstehen des nächsten Doppelspieltags aber neue Ziele formulieren will.

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Frust - aber nicht in Windeck

„Eine empfindliche Niederlage gegen ein ebefalls blasses Team aus Windeck beim Auswärtsspiel irgendwo in Nord-Rhein-Westfalen...“. So steht es in einem Artikel auf der Eimsbütteler Website und hier kann man deutlich erkennen, mit welcher Frustration die Eimsbütteler (ETV) am vergangenen Samstag nach Hause gefahren sein müssen. Hatte der ETV die Mannschaft aus Windeck in der Relegation für die 2. Bundesliga noch geschlagen, so musste er nun eine 3:0 Niederlage einstecken und ist somit immer noch stark abstiegsgefährdet. Die gesundheitlichen Ausfälle bei beiden Mannschaften schien der 1. FC Windeck besser kompensiert zu haben und zeigte auf einigen Positionen nur phasenweise geringe Schwächen. Dies ist vor allem auf die sehr guten Auswechselmöglichkeiten, die Bank der Windecker, zurück zu führen. Christian Köhler zeigte ein sehr gutes Spiel und vertrat Jonas Reckermann, der das Spiel zu Hause vor dem Computerbildschirm am Live-Ticker mitverfolgte, bestens. Nach 67 gespielten Minuten wurde der Endstand von 3:0 erreicht und die Eimsbütteler traten bedrückt die Heimreise an. Die Windecker feierten noch etwas zusammen mit den Zuschauern bei dem Ein oder anderen „Siegerbier“ und fachsimpelten über den Fortgang der bisher so erfolgreichen Saison des Aufsteigers.
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(ETV)

Windeck gewinnt gegen Eimsbüttel

Der Eimsbütteler TV konnte an die guten Leistungen der letzten drei Saisonspiele in Windeck nicht anknüpfen. Mit der bislang schlechtesten Leistung in dieser Spielzeit mußten die Eimsbütteler eine empfindliche Niederlage gegen ein ebenfalls blasses Team aus Windeck beim Auswärtsspiel irgendwo in Nord-Rhein-Westfalen einstecken. Nach 67 Minuten Spielzeit stand ein mieses 0:3 (19:25; 21:25; 22:25) zu Buche.

Das Spiel sollte eine Fortsetzung der vergangenen Spiele mit Aufwärtstendenz werden, jedoch konnten schon innerhalb der Woche verletzungs- und arbeitsbedingt nur Trainingseinheiten mit maximal 50% des Teams absolviert werden. Christian „Lette“ Bartram fällt mit Bänderriß im Fußgelenk sogar mehrere Wochen aus, den er sich noch im Tie-Break des letzten Heimspiels gegen Schöneiche zugezogen hatte. Die schlechte Vorbereitung sorgte dann auch für einen Spielbeginn mit einigen Unsicherheiten in Annahme und Zuspiel. Drei, vier Fehler sorgten für einen permanenten Vorsprung für Windeck, den die Eimsbütteler nicht mehr aufzuholen vermochten. „Da fehlten einfach einige Prozent, um den Spieß umzudrehen“ stellt Diagonalspieler Martin „Stelle“ Scholz fest.

Die lange ca. sechseinhalbstündige Anfahrt konnte als Ausrede nicht herhalten. Nach einem relativ angenehmen Treffpunkt um 10:30 Uhr in Eimsbüttel war man pünktlich in der Halle und hatte 2 Stunden Vorbereitungszeit, um gegen schwache Windecker weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg zu erkämpfen. Coach Henning Wulff mußte allerdings feststellen, daß in keinem Spielelement an dem heutigen Tage Normalform erreicht werden sollte.

Im Verlauf des zweiten Satzes konnten sich die Büttels mit Rasmus Mumme im Mittelblock, der den verletzten Lette ersetzte, immer wieder rankämpfen. Beim Stand von 21:21 funkte kurzzeitig die Hoffnung auf, doch noch was bewirken zu können. 4 vergebene Punkte in Folge sprachen dann aber für sich.

Die im dritten Satz ein gewechselten Gerrit Leinker auf der Außenposition und Patrick David im Zuspiel konnten keine entscheidenden Impulse mehr setzen. „Die Windecker trafen dann auch noch auf einmal alles“ stellt der erneut trotz Verletzung mitgereiste Patrick „Padde“ Nawo (in Geheimkreisen auch „Pat“ genannt) fest. „Da kam dann eins zum anderen...“

So ging der dritte Satz dann auch unspektakulär zu Ende und die Windecker konnten einen weiteren Sieg feiern. Als Fazit bleibt festzuhalten, daß Eimsbüttel sich abolut unter Wert verkauft hat und eine langweilige Rückfahrt keinen Ausgleich für das schlechte Spiel bot.

„Das müssen wir einfach nur abhaken. Auf solche Rückschläge waren wir gefasst und jetzt gilt die gesamte Konzentration dem nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Mitaufsteiger aus Tecklenburg.“ motiviert Teamkäpt'n Gerrit Leinker. „Wenn wir diese Woche auf die Verletzten wieder zurückgreifen können und gute Trainingseinheiten absolvieren, dann wird wieder ein komplett anderes Gesicht der Mannschaft zu sehen sein!“

Dienstag, November 20, 2007

Zürich Team VCO Berlin - 1.FC Windeck 1 : 3

(KSTA)

Genuss des Augenblicks

Schladern - Die Volleyballer des FC Windeck sind die Sensations-Mannschaft der Zweiten Bundesliga. Nun bezwang das Team von Sven Dombrowski das Zurich Team VCO Berlin 3:1 (25:18/22:25/ 29:27/25:15) und belegt mittlerweile den dritten Platz in der Liga. Dabei reisten die Windecker mit einer gehörigen Portion Ärger im Bauch nach Berlin. Der geplante Doppelspieltag war kurzfristig wegen einer Terminüberschneidung vom Deutschen Volleyball-Verband abgesagt worden. Ärgerlich deshalb, weil einerseits nun zwei Reisen in die Hauptstadt organisiert und bezahlt werden müssen, andererseits die Unterkünfte bereits seit geraumer Zeit gebucht waren. Die Anreise einen Tag vor Spielbeginn hat sich für den FC allerdings ausgezahlt. "Wir konnten den VCO am Samstag gegen Bottrop beobachten. Das war ein großer Vorteil", sagte FC-Trainer Sven Dombrowski. Dementsprechend perfekt gestaltete der Gast auch den ersten Satz gegen die Berliner. "Wir haben keinen Fehler gemacht", freute sich Dombrowski. Im zweiten Durchgang gönnten sich die FCler eine Ruhepause. "Da hatten wir schon beim Aufschlag Probleme und über Außen eine zu hohe Fehlerquote", erklärt Dombrowski. Besser lief es dann wieder im dritten Abschnitt. Mit 23:20 in Front sah Windeck bereits wie der sichere Sieger aus, produzierte dann aber drei Fehler in Folge. Erst ein toller Block von Kai Oberhäuser sicherte den Gewinn des Durchgangs. Danach war die Gegenwehr gebrochen. "Es hat alles geklappt und wir konnten den vierten Satz überlegen zu Ende spielen", sagte Dombrowski. Über den derzeitigen Zwischenstand ist Dombrowski selbst überrascht. "Wir sind sensationell Dritter und haben bereits einen Riesenvorsprung auf die Abstiegsränge", freute sich der Coach. Dennoch warnt Dombrowski vor Überheblichkeit: "Das ist immer noch eine Momentaufnahme."
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(GA-Bonn)

Lohnender Anschauungsunterricht in 2. Volleyball Bundesliga

Windeck. (egr) Die Erfolgsgeschichte des 1. FC Windeck wird auch in Berlin fortgeschrieben: Mit 3:1 (25:18, 22:25, 29:27, 25:15) gewannen die Windecker in der 2. Volleyball-Bundesliga bei Zurich Team VCO Berlin. Und das letztlich sicher gegen ein Internatsteam, das bisher alle anderen Gastmannschaften ohne Punkte nach Hause geschickt hatte.

"VCO Berlin hat ja wirklich gut gespielt. Wir waren aber besser", freute sich Windecks Trainer Sven Dombrowski über die Leistung seines Teams. "Es war vielleicht ganz gut, dass wir uns das andere Heimspiel von VCO am Samstag gegen RWE Rhein-Ruhr Volley angesehen haben. Das war ein hervorragender Anschauungsunterricht für die Stärke der Berliner.

Wir waren gewarnt." Trotz der guten Aufschläge des Heimteams nahm der 1. FC Windeck gut an - nur die Präzision im Zuspiel fehlte. Alex Freisewinkel hatte so seine Probleme, die Zuspiele in der ungewohnt hohen Halle richtig zu dosieren. Zwangsläufig musste deshalb mehr der Weg über den Außenangriff als durch die Mitte gesucht werden - und hier war es vor allem Jonas Reckermann, der immer wieder wichtige Punkte erzielte."

Gut für die Windecker, dass Reckermann trotz seines Beachvolleyball-Trainings nach Berlin nachgereist war. Dennoch wäre vielleicht selbst ohne den Diagonalspieler ein Erfolg möglich gewesen, denn immer, wenn ein Spieler schwächelte, bot die Bank mehr als genug Alternativen.

Als Daniel Wernitz im zweiten Satz, den die Gäste mit 22:25 abgaben, den Faden verlor, wurde Pavel Rath für ihn eingewechselt. Windeck fing sich im dritten Satz wieder und holte sich dank eines Blocks von Kai Oberhäuser den Durchgang mit 29:27.

Damit war der Widerstand der Berliner gebrochen. Entspannt konnte Dombrowski dem Treiben seiner Spieler zusehen und später die neue Tabelle bewundern. "Platz drei hätte für der Saison niemand für möglich behalten. Am liebsten würde ich die Tabelle ausschneiden."

Der Tabellenletzte SSF Fortuna Bonn unterlag in eigener Halle Humann Essen in nur 70 Minuten mit 0:3 (19:25, 20:25, 16:25) und war dabei völlig chancenlos.

Montag, November 12, 2007

1.FC Windeck - SV Warnemünde 3:1 1.FC-Windeck - USC Braunschweig 3 : 1

(KSTA)

Windecks Erfolgsserie hält an

Der Volleyball-Zweitligist besiegt Warnemünde und Braunschweig.

Schladern - Der Höhenflug des 1. FC Windeck nimmt beeindruckende Formen an. Am ersten Doppelspieltag der 2. Volleyball-Bundesliga bezwang der FC zunächst den SV Warnemünde mit 3:1 (22:25, 25:16, 25:20, 25:23), um einen Tag später dem Tabellenführer USC Braunschweig keine Chance zu lassen und mit 3:1 zu siegen (29:27, 25:22, 22:25, 25:17).

Das Wochenende begann ganz anders als erwartet. Trotz der alten Reibereien zwischen Windeck und Warnemünde, Windeck war vor zwei Jahren nach mehreren Prozessen vor dem Sportgericht und einem anschließenden Entscheidungsspiel gegen den SV aus der Zweiten Liga abgestiegen, herrschte eine freundschaftliche Atmosphäre.

Warnemünde erwischte den besseren Start. „Die haben losgelegt wie die Feuerwehr. Wir waren zu unkonzentriert“, erklärte FC-Trainer Sven Dombrowski den Verlust des ersten Satzes. Durchgang zwei und drei ging dann klar an den Gastgeber. Der Knackpunkt im vierten Satz war die Einwechslung von Daniel Fromm für Kai Oberhäuser. „Fromm hat sensationelle Bälle und Blocks gezeigt“, lobte Dombrowski den entscheidenden Mann des Tages.

Die Glanzleistung lieferte Windeck allerdings gegen den USC Braunschweig ab. Trotz unerklärlicher Aufschlagfehler gelang es dem FC den ersten Satz für sich zu entscheiden. „Wir haben die schlechten Aufschläge mit spektakulären Blocks kompensiert“, sagte Dombrowski, der sein Team im zweiten Durchgang deutlich konzentrierter zu Werke gehen sah. Dank eines stark verbesserten Aufschlags und eines Daniel Wernitz in Top-Form bei der Annahme ging auch dieser Satz an Windeck. „Wir waren so überrascht über die Führung, dass wir mit leichten Fehlern den dritten Satz abgegeben haben. Ich dachte schon, das geht in die Hose“, gab Dombrowski zu. Sein Team belehrte ihn aber eines besseren und dominierte den Gegner. „Beim Stand von 8:2 war schon alles klar. Alles hat geklappt und Braunschweig war konsterniert“, freute sich Dombrowski über seine Mannschaft. „Unsere Stärke ist die Ausgeglichenheit. Jeder, der reinkommt, macht seine Punkte. Wir sind schwer auszurechnen“, meinte Dombrowski, der die derzeitige Tabellensituation aber weiterhin als Momentaufnahme betrachtet.

1. FC Windeck: Wächter, Oberhäuser, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler, Reckermann, Wernitz, Fromm, Fuchs.

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(SV Warnemünde)

Manchmal verliert man, manchmal gewinnt man Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian Grapentin
Montag, 12. November 2007
Nach dem Ärger über die (gefühlt) vermeidbare Niederlage gegen Windeck am Samstag gewinnt der SVW in Bottrop und präsentiert sich dabei als gefestigte Einheit. Nur beim Feiern konnte die Mannschaft die fehlenden Spieler nicht ganz kompensieren.

Das zweite Doppelspieltagwochenende innerhalb von neun Tagen stand für den SVW personell unter ähnlich mäßigen Vorzeichen wie die Heimspiele in der Woche zuvor. Tobi war zwar zurück an Bord, dafür mussten Paul, Ossi, Franky und Trainer Papenhagen zuhause bleiben. Mit den beiden guten Spielen gegen Essen und Bottrop am vergangenen Wochenende ging die Mannschaft trotzdem vorsichtig optimistisch in das erste Spiel am Samstag gegen die Auswahl aus Windeck. Das Team um den Beachvolleyball-Star Jonas Reckermann ist bekannt für ihre enorme Heimstärke und konnte sich mit seinen überraschend starken Auftritten als Aufsteiger früh in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

Der SVW begann mit Brauner, Bulle, Markus, Totti, Jagschn, Bene und Tobi und erwischte einen hervorragenden Start. Eine solide Annahme und durchschlagkräftige Angriffe legten den Grundstein, Block und Feldabwehr sorgten früh für die Entscheidung. Knapp wurde es dann doch noch mal durch die konstant guten Aufschläge von Reckermann, für die unser Annahmeriegel leider zu keiner Phase im Spiel die passende Antwort fand. Am Ende ein verdientes 25:22, das es uns wohl zu einfach machte, die eigenen Fehler unter unwichtig abzuhaken.

Übermut tut aber bekanntlich selten gut und entsprechend wurden wir im zweiten Satz komplett auseinander genommen. Das erste Mal in dieser Saison fand die Annahme keine überzeugende Antwort gegen zwar gute, aber keinesfalls übermächtig aufschlagende Gastgeber. Einzig in der Abwehr konnten wir noch mithalten, die erarbeiteten Chancen wurden dann jedoch konstant vergeben. Auch in der Höhe verdient verloren wir 25:16. Satz Nummer drei brachte dann auch nur kurzzeitig Besserung, ab der Mitte des Satzes kam es wieder zu Abstimmungsproblemen und die Konzentration auf das Wesentliche kam völlig abhanden. Statt auf das eigene Spiel zu schauen, echauffierte man sich über die mäßige Schiedsrichterleistung oder fing Diskussionen mit dem Gegner an. Nicht eben die cleverste Art und Weise mit Frust umzugehen, aber irgendwo muss es ja hin. Ersatztrainer Addi reagierte mit den Einwechslungen von Hilde und Connor und es gelang uns zumindest wieder ins Spiel hineinzufinden. Letztendlich taugt das aber nur noch zur Ergebniskosmetik, zu zwanzig ging der Satz an die Gastgeber.

Im vierten kam Brauner dann zurück ins Team und der SVW nahm den Kampf wieder auf. Das es am Ende nicht ganz reichte war ärgerlich, mit zwei oder drei sehr gut abgewehrten Bällen, die leider an der Hallendecke antippten, war der fünfte Satz in greifbarer Nähe. Letztendlich musste man sich 25:23 und entsprechend 3:1 geschlagen geben, weil wir es nicht schafften, unsere Leistungsstärke komplett abzurufen und weil Windeck mit konzentrierter Annahme und einem sehr starken Jonas Reckermann als Punktgarant an diesem Tag das bessere Team stellte. Der SVW konnte leider nur in Angriff, Abwehr und Zuspiel überzeugen, im Aufschlag und Annahme war es eher ein Tag zum Vergessen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und den Kopf in den Sand stecken kam in Anbetracht des bevor stehenden Spiels gegen die starken Bottroper nicht in Frage. Schon beim Abendessen nach dem Spiel in Windeck zeigten sich Spieler und Betreuer zwar nicht eben glücklich über die Niederlage, aber konzentriert und sachlich in der Analyse. Das Spiel konnte damit zum großen Teil abgehakt werden und war somit am Sonntag keine größere Belastung mehr in den Köpfen der Spieler. .......

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