Mittwoch, September 23, 2009

1. Spieltag: VCB Tecklenburger Land – TSV Germania Windeck 3:2

Die TSV Germania Windeck startete am vergangenen Wochenende in Tecklenburg mit neuem Trainergespann in die 2. Bundesliga Volleyball-Saison 2009/2010. Rastislav Rajt, Michael Wernitz und Frank Görlach umsorgten die Mannschaft tadellos und setzten alles daran, mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Trotz der eingetretenen Niederlage (3:2) kam kein Unmut innerhalb der Mannschaft auf, da sich alle im Klaren sind, dass die neu formierte Mannschaft eine kurze Gewöhnungszeit unter Wettkampfbedingungen brauchen wird.

In einem Spiel voller Emotionen, Stimmungswechsel sowie Höhen und Tiefen bei beiden Mannschaften zeigte Germania Windeck allerdings zu keiner Zeit die aus der letzten Saison gewohnte Durchschlagskraft im Angriff. Lediglich Daniel Fromm konnte als Diagonalspieler einige Akzente setzen und war einer der punktesichersten Angreifer auf dem Feld. Das sein letzter Angriff beim Matchball für Tecklenburg ins Aus ging tut seiner Leistung dabei keinen Abbruch. Die Mittelangreifer Jonas Waffenschmidt und Kai Oberhäuser konnten aufgrund der guten Aufschlagstrategie Tecklenburgs nur vereinzelt eingesetzt werden und sorgten nur selten für direkte Punkte. Sebastian Jeschor, der schon beim Warmspielen Probleme mit seiner Schulter hatte sowie Benni Brücken, zeigten durchwachsene Leistungen, die das Gesamtbild der Mannschaft widerspiegelten. Auch im Block auf Windecker Seite waren deutliche Lücken zu erkennen, die so aus der letzten Saison nicht mehr in Erinnerung waren.

Vorschau:

Samstag, 26.09.2009 19.00 Uhr
im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

TSV Germania Windeck : TSV Bayer Leverkusen

Am kommenden Wochenende findet das erste Heimspiel der TSV Germania Windeck in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen (Spielbeginn 19.00 Uhr) statt. Dann geht es gegen den Aufsteiger und Lokalrivalen aus Leverkusen. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut, da schon einige Trainingsspiele gegeneinander stattgefunden haben und zwei Spieler aus den eigenen Reihen mittlerweile in Leverkusen tätig sind. Martin Kern und Daniel Wernitz spielten schon einmal für Windeck, was der Partie zusätzliche Brisanz verleiht. "Der Weggang von Daniel hat uns schon wehgetan. Wir kennen seine Qualitäten, und konnten den Wechsel nicht ganz nachvollziehen", blickt Manager Roland Mickus zurück. Nun stehen sich Vater und Sohn erstmals als Gegner gegenüber, eine interessante Situation. Michael Wernitz arbeitet als Co-Trainer bei den Windeckern. Es kann also ein spannungsreiches Spiel erwartet werden, in dem sich beide Mannschaften gegenseitig nichts schenken werden. Die Spieler des TSV Germania Windeck hoffen auf heimstarke Unterstützung durch ihre Fans am ersten Heimspieltag.

Freitag, August 07, 2009

Trainersuche endlich erfolgreich

TSV Germania Windeck e.V. - Abteilung Volleyball

Herren I 2. Bundesliga

Windeck verpflichtet Rastislav Rejt – Co-Trainer wird Michael Wernitz

Pünktlich zum Start der Saisonvorbereitung kann der TSV Germania Windeck einen neuen Trainer vorweisen – eine Hürde die letztendlich doch höher war, als ursprünglich angenommen. Mit dem Weggang von Sven Dombrowski, der zu den Wuppertal Titans in die erste Bundesliga wechselte, blickt die Windecker Volleyballabteilung auf sechs erfolgreiche Jahre mit einem erstklassigen Trainer zurück. Mit Dombrowski konnte das Team von der oberen Sieg zuletzt den vierten Platz in der zweiten Bundesliga feiern. Da wurden die Maßstäbe natürlich entsprechend hoch angesetzt.

Seit Ende Juli hat der Windecker Verein einen neuen Trainer. „Mit Rastislav Rejt konnten wir einen jungen und dennoch sehr erfahrenen Trainer finden, der unser Anforderungsprofil zu erfüllen scheint“, freut sich Roland Mickus, Manager des Teams. Rejt spielte einige Jahre in der ersten Liga in seinem Heimatland, der damaligen Tschechoslowakei. Vier Jahre Juniorennationalmannschaft und zwei Jahre in der tschechoslowakischen Männer-Nationalmannschaft spielte er dort. Sein erstes Jahr in Deutsch-land bestritt er 1991 beim SV Mendig mit dem er in den Folgejahren zweimal in die erste Bundesliga aufsteigen konnte.

Im Jahre 2000 wechselte er zur SSG Etzbach, wo er seine Trainerlizenz erwarb und als Spielertrainer in der 2. Bundesliga seine ersten Trainerjahre absolvierte. Es folgten Trainerjahre in Mendig, wo er eine junge Regionalligamannschaft trainierte. Zuletzt kämpfte der 47 jährige Slowake als Mittelblocker bei SSF Fortuna Bonn um Punkte.

„Das Team benötigt nicht nur einen fachlich kompetenten und motivierten Trainer, er muss letztendlich auch erkennen wie die Mannschaft pädagogisch und didaktisch optimal angesprochen werden kann. Ich glaube, dass Rasti diese Eigenschaften mit sich bringt“, kann Mickus, endlich einen Strich unter das Thema Trainersuche ziehen. „Was Dombrowski ausgezeichnet hat, war die Fähigkeit, in unserem bescheidenen Umfeld mit nur zwei Trainingseinheiten in der Woche die Mannschaft immer sehr gut auf den Saisonstart und die entsprechenden Gegner vorzubereiten.“ Mehr ist durch die Hallensituation in Windeck nicht möglich – eine Trainingseinheit findet nach wie vor in Köln an der Sporthochschule statt, die zweite Einheit in der Heimspielhalle am Bodelschwingh-Gymnasium in Herchen. Durch die beruflichen und studienbedingeten Bindungen der Spieler war aber eh nicht mehr drin. Da konnten einige namhafte Gegner wie SV Warnemünde, TSC Berlin und letztendlich auch Absteiger SSF For-tuna Bonn, Mannschaften, die wesentlich mehr Trainingsaufwand betrieben und dennoch in der Ta-belle und auch im direkten Vergleich hinter dem Windecker Team blieben, nur rat- und machtlos mit dem Kopf schütteln.

Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen, ist eine Kunst, die auch Rastislav Rejt beherrschen muss. „Rasti ist beruflich stark eingespannt. Wir waren uns schnell einig, dass sich sein Engagement auf die Trainingseinheit donnerstags in Herchen und die Betreuung bei den Meisterschaftsspielen be-schränkt.“ Die zweite Trainingseinheit, dienstags, wird Michael Wernitz übernehmen – auch kein un-beschriebenes Blatt in der Trainerbranche. Obwohl Wernitz keinen offiziellen Trainerschein besitzt, hat er schon einige Jahre Trainererfahrung auf dem Buckel. Er arbeitete neben seiner Trainertätigkeit in seinem Heimatverein beim TV Refrath als Co-Trainer bei Rhein-Ruhr-Volley und ist seit mehreren Jahren Trainer der Damen-Regionalliga-Mannschaft in Langenfeld. „Eine für uns sehr gute Kombinati-on“, sprach sich auch Mannschaftskapitän Sebastian Jeschor für diese Aufteilung aus, „Michael bringt weitere neue Impulse und Ideen mit ins Training. Ich denke, uns tut insgesamt der Trainerwechsel gut. Sven Dombrowski ist schon ein besonderer Trainer gewesen, aber da schleifen sich auch so manche Dinge ein. Jetzt müssen sich alle Spieler ihre Sporen neu verdienen. Wir haben einen ausgeglichenen Kader, der positive Konkurrenzkampf ist wieder voll da. Das wollen wir mit in die Saison nehmen und haben uns vorgenommen direkt gut zu starten.“

Mittwoch, März 18, 2009

Herren I 2. Bundesliga - Doppelspieltag vom 14. und 15. März 2009

Eimsbütteler TV – 1. FC Windeck 3:1
SV Warnemünde – 1. FC Windeck 3:2

Weit daneben

Volleyball ist kein Spiel der Konjunktive. Dies wurde den Volleyballern des 1. FC Windeck am vergangenen Wochenende deutlich vor Augen geführt. Eine Reise mit dem Ziel, vier Punkte zu ergattern, endete mit Null Punkten und zwei gelben Karten für die Windecker Mannschaft.
Im ersten Spiel des Doppelspieltages hieß der Samstagsgegner Eimsbütteler TV. Zunächst schien das Spiel in die richtige Richtung zu laufen. Die Windecker erlangten einen guten Start und konnten sich im weiteren Verlauf des Satzes nach einer 8-Punkte Aufschlagsserie von Kai Oberhäuser auf 15:7 absetzen. Die Mannschaft stand gut in Block- und Feldabwehr und brachte ihre Angriffe ohne größere Probleme durch den Block der Heimmannschaft. Schließlich endete der Satz mit 25:16 für das Windecker Team, was nach eigenen Angaben für etwas Beruhigung auf der Trainerbank sorgte. Danach lief jedoch nichts mehr, wie es sollte. Mehrere Schiedsrichterentscheidungen konnten nicht nachvollzogen werden, was auch das Zustande kommen der ersten gelben Karte des Spieltages deutlich macht.

Diese Verwarnung kann zwar nicht als Wendepunkt des Spieles gesehen werden – jedoch führt sie vor Augen, dass nach dem zweiten Satz, der knapp mit 24:26 an den ETV ging, bei den Windeckern die Kommunikation nicht mehr sonderlich gut lief und die Sätze drei und vier ebenfalls an die Heimmannschaft abgegeben wurden.

Im Sonntags-Spiel gegen die SV Warnemünde, zu dem das Team von der oberen Sieg noch am Vorabend nach Rostock angereist war, startete die Mannschaft anfangs souverän, vergab gegen Ende des ersten Satzes jedoch einige Chancen, so dass dieser erst bei einem Stand von 30:28 für Windeck entschieden werden konnte. Sätze zwei und drei wurden an die Heimmannschaft abgeben, worauf Windeck wiederum den vierten Satz für sich entscheiden konnte. Die zweite gelbe Karte des Doppelspieltages heimste Sebastian Jeschor im dritten Satz ein, nachdem er sich über eine Schiedsrichterentscheidung aufgeregt hatte und dies auf dem Feld zur Aussprache brachte. Daraufhin vergab der erste Schiedsrichter ohne eine Verwarnung direkt die gelbe Pappe und sorgte damit für Unruhe und Punktverlust auf Seiten der Windecker. Auch diese Gelb-Entscheidung des Schiedsrichters konnte so, ähnlich wie zuvor im Spiel gegen Eimsbüttel, nicht nachvollzogen werden. Da weder zwischen den Mannschaften noch in Richtung der Schiedsrichter im Vorfeld unfaire Aktionen oder Aggressionen im Spiel waren, kam diese gelbe Karte wie aus der Luft gegriffen und trug nicht gerade zu einer besseren Stimmung innerhalb der Windecker Mannschaft bei. Im fünften und damit letzten Satz wurde es dann noch einmal spannend. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball und spielten unter vollem Einsatz. Letztendlich reichte es dann für den SV Warnemünde zu einem 15:13 Satzgewinn und damit zum Gesamtsieg.

So endete der Doppelspieltag im hohen Norden eher unerwartet sowie unerfreulich für die Mannschaft des 1. FC Windeck und der Blick wird nun auf die kommenden schweren Spiele gegen Braunschweig, Essen und Bottrop gerichtet.

Vorschau:

Samstag, 14. Februar 2009 19.00 im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : USC Braunschweig

Am kommenden Samstag findet das erste Spiel der Dreierreihe gegen den direkten Tabellennachbarn Braunschweig statt – vor heimischem Publikum erhofft sich die Mannschaft, die schlechte Leistung im Hinspiel wieder gut machen zu können und gegebenenfalls zwei Punkte zu ergattern. Das dies schwer wird, steht außer Frage. Braunschweig steht auf dem zweiten Tabellenplatz und wird alles daran setzen, diese Platzierung auch zu behalten. Für die Windecker steht der dritte Platz auf dem Spiel. Noch hat das Dombrowski-Team zwei Punkte Vorsprung vor dem Team von Humann Essen, dass am Wochenende gegen Delbrück verlor.

Dienstag, Februar 10, 2009

2. BL Nord Herren: SSF Fortuna Bonn : 1. FC Windeck 2:3

Windeck reißt im letzten Moment das Ruder um und schlägt Bonn in der Verlängerung

„Die Bonner hätten uns nach dem zweiten Satz besser in Ruhe gelassen, dann wären wir als sicherer Verlierer aus der Halle gegangen“, resümierte Trainer Sven Dombrowski nach dem Marathon-Spiel das Lokalderby. Bonn begann sehr stark und hochmotiviert und konnte den ersten Satz gegen die unter Form spielenden Windecker deutlich mit 25: 12 gewinnen. Auch im zweiten Durchgang behielten die Spieler vom Rhein, wenn auch nur knapp, die Oberhand (26:24). Dombrowski „Es war klar, dass das kein Spaziergang wird. Die Tabellenplätze spielen bei einem solchen Lokalderby keinerlei Rolle. In Bonn hatten wir es bisher immer schwer. Die Bonner waren verbal sehr aggressiv, was uns letztendlich den entscheidenden Motivationsschub gegeben hat. So wollten wir nicht untergehen und wir lassen uns nicht auslachen.“ Besonders Sebastian Jeschor schöpfte aus diesen Attacken den entscheidenden positiven Kampfgeist und konnte mit einer herausragenden Angriffsleistung das Team von der oberen Sieg wieder auf die Gewinnerstraße bringen. Neuzugang Jonas Waffenschmidt wusste in seinem ersten Dauereinsatz auf der Mittelblockposition zu überzeugen und sorgte im Schnellangriff für entscheidende Impulse. Mit 21:25 und 26:28 erzwang Windeck den Entscheidungssatz. „Der Tie-Break war für uns die Kür nach einem harten Kampf“, freute sich auch Co-Trainer Frank Görlach. Den gewannen die Windecker deutlich mit 10:15 Punkten.

Vorschau:

Samstag, 14. Februar 2009 19.00 im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : FT Adler Kiel

Gegen die Kieler hat das Dombrowski-Team noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel mussten sich die Windecker 3:1 geschlagen geben und wollen nun in eigener Halle unbedingt den Vorsprung auf Verfolger Essen halten.

Montag, Februar 09, 2009

2. BL Nord Herren: 1. FC Windeck : VCB Tecklenburger Land 3:0

Neue Zielsetzung sorgte für genügend Ansporn

Der 1. FC Windeck besiegte am vergangenen Samstag ohne große Mühe den VCB Tecklenburger Land in einem nur 59 Minuten dauernden Wettkampfspiel. Die Zuschauer in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen sahen ihr Heimteam in guter und konzentrierter Verfassung. Bis auf den nicht anwesenden Beachvolleyball-Profi Jonas Reckermann, der mittlerweile schon wieder voll ins Beach-Training eingestiegen ist, trat die Mannschaft vollzählig an und zeigte so gut wie keine Schwächen.
Der erste Satz konnte mit 25:14 dem Windecker Konto gutgeschrieben werden und sorgte erst einmal für Gelassenheit auf dem Gesicht des Trainers der Heimmannschaft, Sven Dombrowski, der nach seinem 4-wöchigen Urlaub wieder das erste Mal mit auf der Bank saß. Die folgenden beiden Sätze gingen mit jeweils 25:23 augenscheinlich knapp aus – waren dies jedoch zu keinem Zeitpunkt. Der VCB Tecklenburger Land gab sich auf dem Feld erstaunlich ruhig und zahm und zeigte selten seine Zähne. Ohne die gewohnte Rückendeckung durch das Publikum in der eigenen Halle kam bei der Gastmannschaft keine gute Stimmung auf. Dies schlug sich sehr stark in ihrem Spielverhalten nieder und machte es den Windeckern einfach, ihr Spiel durchzuziehen. Die zusätzliche Ansprache durch Dombrowski in der Kabine sorgte bei der Mannschaft für „im positiven Sinne“ erregte Gemüter. „Eine Rückrunde wie in der letzten Saison kann nicht unser Ziel sein. Es wäre doch schön, auch am Ende dieser Saison recht weit oben zu stehen“, sagte der FCW -Trainer und spielte damit auf die katastrophal gespielte Rückrunde der letzten Saison an, in der die Mannschaft nach der Sicherung des Klassenerhaltes kein richtiges Ziel vor Augen hatte. Mit dieser Aussage konnten sich alle Spieler identifizieren und setzten ihr Vorhaben ohne Umschweife auf dem Spielfeld um. Das Heimpublikum dankte es der Mannschaft mit knackigem Applaus und beschwerte sich mit einem zugekniffenen Auge lediglich über die kurze Spielzeit.

Vorschau:

Samstag, 07. Februar 2009 19.00 im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

Fortuna Bonn : 1. FC Windeck

Das kommende Spiel am Samstag in und gegen Bonn wird eine schwerere Angelegenheit werden. Die altbekannte Mannschaft aus der ehemaligen Bundeshauptstadt erfuhr während der letzten Spieltage leichten Aufwind und kämpft um den Klassenerhalt. Alle Spieler kennen sich untereinander und wissen um die Schwächen des Gegenübers. Neuer Spielort der SSF Fortuna Bonn ist die Hardtberghalle - der 1. FC Windeck hofft auf lautstarke Unterstützung beim Lokalderby in Bonn und wird alles daran setzen, auch von diesem Auswärtsspiel zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Dienstag, Januar 13, 2009

TuS Mondorf : 1. FC Windeck II 3:2

Im Kampf um den zweiten Platz in der Landesliga musste die zweite Mannschaft des FC Windeck eine Schlappe hinnehmen. Obwohl den Mondorfern auch noch der Weihnachtsspeck auf den Rippen saß, hatten sie den besseren Start und gingen ohne große Gegenwehr der Windecker mit 2:0 Sätzen in Führung. Erst im dritten Durchgang gelangen den Spielern um Coach Heiko Brücken mehr Aktionen im ansonsten dürftigen Angriffspiel und auch der vierte Satz ließ auf einen ähnlichen Ausgang wie im Hinspiel hoffen. Letztendlich hatten die Spieler aus Mondorf im Tie-Break das bessere Händchen und konnten sich deutlich mit 15:12 behaupten. Den zweiten Tabellenplatz haben die Windecker dennoch nicht verloren, der Vorsprung auf Mondorf beträgt jetzt aber nur noch zwei Zähler.

14. Spieltag: 1. FC Windeck : TSC Berlin 3:0

10.01.2009, Windeck: Ausgleichende Gerechtigkeit

Der 1. FC Windeck startet mit einem Sieg in die Rückrunde der 2. Volleyball- Bundesliga und bezwingt den TSC Berlin mit einem glatten 3:0 in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen. ¬
Im Vorfeld des Spiels war man sich einig, dass ein Sieg gegen den bis dato Tabellendritten nur nach harter Arbeit auf dem Spielfeld erlangt werden könne und so zeigte sich die Mannschaft von Anfang an entsprechend motiviert.
Die ersten beiden Sätze gingen sehr deutlich an die Gastgeber (25:16, 25:11) und zwangen den Gegner zur Umstellung seiner Spieltaktik. Im dritten Satz schlugen die Spieler aus Berlin wesentlich risikoreicher auf und machten den Annahmespielern des FCW zeitweise zu schaffen. Die bis dorthin oft zum Einsatz gekommenen Mittelangreifer konnten so nur noch selten von Zuspieler Axel Freisewinkel bedient werden – dies machte das Spiel des 1. FCW lesbarer und hatte zur Folge, dass mehrere Angriffsbälle der Windecker von den Gegnern aus Berlin erfolgreich geblockt werden konnten. Von diesem Zeitpunkt an merkte man der Mannschaft an, dass das Hinspiel in Berlin noch in ihren Köpfen präsent war. Auch dort ging der 1. FC Windeck 2:0 nach Sätzen in Führung und verlor schließlich im Tie-Break mit 3:2.
Windeck lief fortan einem Rückstand hinterher und lag schnell mit 11:16 zurück. Der Co-Trainer der Windecker, Frank Görlach, zog die Notbremse und nahm eine Auszeit zum richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft konnte sich noch einmal konzentrieren und spielte von nun an etwas ruhiger auf. Trotz allem stand es kurz vor Ende des Satzes 24:22 gegen den FCW und Nervenstärke war gefragt. Daniel Wernitz konnte zwei Aufschläge erfolgreich im gegnerischen Feld unterbringen und der Ausgleich war geschafft. Schließlich beendete Kai Oberhäuser beim Stand von 28:27 das Spiel mit einem erfolgreichen Block und der Vorstoß des 1. FC Windeck auf den dritten Tabellenplatz war gesichert.
Positiv zu erwähnen ist der Gesamteindruck der Mannschaft, die die Trainingsinhalte der letzten Woche gut umsetzen - und vor allem im Blockspiel punkten konnte. Auch Jonas Waffenschmidt spielte seinen ersten kompletten Satz auf der Mittelblocker-Position und zeigte eine solide Leistung.

Vorschau:

Samstag, 17. Januar 2009, 19:00 Uhr im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : DJK Delbrück

Der nächste Gegner wird die Mannschaft aus Delbrück sein. Sie rangiert auf dem 6. Tabellenplatz und besiegte zuletzt den VCB Tecklenburger Land. Die Windecker Spieler freuen sich auf das nächste Match und hoffen auf ausreichende Unterstützung von den Rängen.

Mittwoch, Januar 07, 2009

13. Spieltag: 1. FC Windeck : TSGL Schöneiche 3:1

20.12.2008, Windeck: Rückblick - Schönes Weihnachtsgeschenk

Das letzte Spiel in der 2. Volleyball Bundesliga in der Hinrunde endete für den 1. FC Windeck in weihnachtlicher Manier mit einem Sieg gegen die Volleyballer der TSGL Schöneiche. Die knapp 200 Zuschauer vor Ort in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen sahen ein sehr ausgeglichenes und spannendes Spiel, welches durch lange und spektakuläre Ballwechsel nie drohte, einseitig zu werden. Beide Mannschaften zeigten routinierten Volleyball und ließen nicht zuletzt durch Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann erkennen, dass der Spielausgang für beide Parteien einen hohen Stellenwert hatte.

Vorschau:

Samstag, 10. Januar 2009 19.00 im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : TSC Berlin

Das Dombrowski-Team hat sich eine kleine Auszeit über die Feiertage gegönnt und ist in der vergangenen Woche in die Vorbereitung für die Rückrunde gestartet. Am kommenden Wochenende steht die Mannschaft des TSC Berlin auf dem Plan. In der Hinrunde hatten die Spieler von der oberen Sieg nach zwei gewonnenen Sätzen schon den Sieg in Reichweite und musste dann doch noch eine unnötige 3:2 Niederlage einstecken. Das soll vor heimischem Publikum nicht passieren. Die Windecker stehen zurzeit auf dem vierten Platz zwei Punkte hinter dem TSC. Theoretisch wäre mit einem glatten Sieg eine Verbesserung auf den dritten Platz möglich. Die Zuschauer erwartet jedenfalls ein absolutes Spitzenspiel.

Dienstag, Dezember 16, 2008

9. Spieltag: VV Humann Essen – 1. FC Windeck 1:3

13.12.2008, Essen: Erst Vorfreude – dann Niederlage

Beim Gastgeber VV Humann Essen herrschte eine Gewisse Vorfreude auf den Spieltag gegen den 1. FC Windeck in der Wolfskuhle in Essen. Axel Freisewinkel, der Zuspieler der Windecker, spielte vor einigen Jahren in der Essener Mannschaft und ist gern gesehener Gast in der Halle. Die Vorfreude wandelte sich jedoch nach eineinhalb Stunden in Frust über eine Niederlage um. Mit einem 3:1 Sieg und 2 Punkten mehr in der Tasche verließen die Windecker in Siegeslaune die Wolfskuhle in Essen.
Sowohl Essen als auch Windeck zeigte eine nur durchschnittliche Leistung, die auf Windecker Seite nach oben hin nur durch Jonas Reckermann und Daniel Wernitz durchbrochen wurde. Beide Spieler waren im Angriff und Block deutlich agiler als der Rest der Truppe und hatten somit maßgeblichen Einfluss auf den Sieg.
Etwas Unruhe auf beiden Seiten des Netzes wurde durch die Unparteiischen ins Spiel gebracht. Sie sorgten für umstrittene Punktentscheidungen, die zwischen den Mannschaften Diskussionen aufkommen ließen und letztendlich für eine gelbe Karte auf Essener Seite sorgten. Vielleicht waren dies Gründe dafür, dass die Heimmannschaft im vierten Satz mehr mit sich selbst und den Schiedsrichtern beschäftigt war und der 1. FC Windeck einen wichtigen Auswärtssieg ergattern konnte.

Vorschau:

Samstag, 20. Dezember 2008 19.00 im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : TSGL Schöneiche

Im nun anstehenden letzten Heimspiel in dieser Saison stehen sich der FCW und die TSGL Schöneiche gegenüber. Der direkte Tabellennachbar könnte mit einem Sieg gegen Windeck von den Punkten her gleich ziehen und wird demnach hoch motiviert in das Spiel gehen. Die Mannschaft würde sich freuen, in diesem Jahr noch einmal vor voll besetzter Halle auflaufen zu können um sich danach in die verdiente „Winterpause“ zu verabschieden.
Im Anschluss an das letzte Heimspiel in der Vorrunde werden die Spieler zur Weihnachtsfeier in den Gasthof „Zur Linde“ in Altwindeck einziehen. Nach erfolgreicher Vorrunde würden sich die Spieler freuen, wenn viele Fans und Vereinsmitglieder mitfeiern würden.

Dienstag, Dezember 02, 2008

9. Spieltag: USC Braunschweig – 1. FC Windeck 3:0

22.11.08, Formlos in Braunschweig

Am vergangenen Spieltag zeigte der 1. FC Windeck in Braunschweig seine bisher schlechteste Saisonleistung. Die Spieler des FC erfuhren eine glatte 3:0 Niederlage mit einer Spielzeit von nur etwas über einer Stunde.
Das Team aus Windeck reiste mit geschwächtem Kader an (es fehlten Elmar Wächter, Daniel Wernitz und Jonas Reckermann) und fand zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel. Woran dies gelegen haben könnte, vermochte keiner der Spieler richtig in Worte zu fassen - eine plausible Erklärung lag niemandem auf der Hand. Bereits in der vergangenen Saison zeigt der 1. FC Windeck an selbiger Stelle eine unterdurchschnittliche Leistung, die leider in dieser Saison wiederholt wurde. Ein Erklärungsansatz könnte in den Gegebenheiten der Halle gefunden werden. Die sehr hohe und weiträumige Halle scheint dem FCW regelmäßig Probleme zu bereiten. Ein schnelles Spiel wird durch fehlende Orientierungspunkte erschwert und auch die Annahme scheint sich durch diese Gegebenheiten irritieren zu lassen. Bereits beim Einspielen waren hier deutliche Probleme zu erkennen.
Hinzukommend fehlte es Trainer Sven Dombrowski an den nötigen Auswechselspielern, die der Partie neuen Schwung hätten geben können. Als erhoffte Lösung für dieses Problem änderte er die Spieltaktik und stellte das Team im dritten Satz um. Christian Köhler wechselte auf die Mittelblocker-Position und Kai Oberhäuser nahm seinen Platz als Diagonalspieler ein. Diese Umstellung brachte direkt zu Anfang des Satzes Unruhe ins gesamte Team, die den kompletten Satz lang bestehen blieb. Der Satz ging zu 9! verloren und das Spiel war nach 61 Minuten beendet.

Vorschau:

Samstag, 06. Dezember 2008 19.00 im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : RWE Rhein-Ruhr Volley

Für die nächste Begegnung steht fest: Die Windecker werden alles daran setzen, im Heimspiel gegen die RWE Rhein-Ruhr Volley Mannschaft aus Bottrop wieder hochmotiviert auf dem Feld zu stehen. Windeck verlor in erster Linie gegen sich selbst - die Gründe der Niederlage gegen Braunschweig sind in erster Linie innerhalb der eigenen Mannschaft zu suchen und werden in dieser Form hoffentlich nie wieder zu Tage treten.
Die Mannschaft hofft auf lautstarke Unterstützung durch die Fans - wie im letzten Heimspiel gegen Eimsbüttel - und wird versuchen den Fans ein hochklassiges Spiel präsentieren zu können.

1. FC Windeck : SG Alfter/Bonn 3:0

Sieg im Eildurchgang

Die zweite Herrenmannschaft benötigte nur 55 Minuten um die Spielgemeinschaft aus Bonn zu bezwingen. Obwohl sich das Windecker Team in der Ballannahme schwer tat, hatten die Spieler aus Bonn kein Gegenmittel gegen die Außen- und Hinterfeldangriffe des FCW. Zuspieler und Co-Trainer Roland Mickus freute sich über den glatten Sieg: „Da bauen die Bonner eine ganz junge Mannschaft auf. Wenn die erst einmal richtig ins Spiel kommen kann es sehr schwer werden. In der Rückrunde kann das schon ganz anders aussehen. Die durchwachsene Annahme auf unserer Seite kam nicht von ungefähr. Die Bonner schlugen sehr risikoreich auf und wenn sie das Feld getroffen haben, hatten wir Schwierigkeiten mit dem Spielaufbau.“ Letztendlich war die Fehlerquote aber bei der SG Alfter/Bonn zu hoch und dank einer herausragenden Angriffssleistung von Philipp Brücken aus dem Hinterfeld hatten die Spieler von der oberen Sieg immer noch ein Ass im Ärmel. Spielertrainer Heiko Brücken, der sich im letzten Satz mit einem Muskelfaserriss auswechseln musste, zieht so kurz vor den Winterpause eine positive Bilanz: „Wir haben in den letzten Wochen viel an unserem Block und der Feldabwehr gearbeitet, das macht sich deutlich bemerkbar.“

Dienstag, November 25, 2008

8. Spieltag: 1. FC Windeck : Eimsbütteler TV 3:2

22.11.2008, Die Fans als Motor

Einen gewissen Anteil am Sieg des 1. FC Windeck gegen den Eimsbütteler TV am vergangenen Samstag können die Zuschauer für sich verbuchen.
Nach einer Partie, die mehr denn je einer Berg- und Talfahrt glich, konnte sich die Windecker Mannschaft im fünften Satz schließlich den Sieg (3:2) sichern. Angefeuert durch die zahlreichen Zuschauer spielte die Mannschaft phasenweise hochklassigen Volleyball und bedrängte die Hamburger Mannschaft in allen Spielteilen.
Starke Aufschläge, punktesichere Angriffe auf allen Positionen und viele Aktionen im Block sorgten dafür, dass die Gegner in den Sätzen, die Windeck für sich entscheiden konnte, nahezu chancenlos waren. Die Sätze zwei und vier gingen so mit 13 bzw. 14 Punkten klar an den FCW.
Der entscheidende fünfte Satz führte dann nach spannenden und langen Ballwechseln sowie fußballerischen Einlagen zum 3:2 Spielgewinn.
Woran es schließlich gelegen hat, dass die Windecker auf dem Feld so unterschiedliche Leistungen zwischen den Sätzen zeigten, wusste auch Trainer Sven Dombrowski nicht genau zu beantworten. Lediglich den verlorenen dritten Satz nahm er auf seine Kappe, da ihm ein Aufstellungsfehler innerhalb seiner Mannschaft unterlief. Doch allein daran, so war sich die Mannschaft im nachhinein einig, kann es nicht gelegen haben. „Man könnte fast meinen, es hätte an der jeweiligen Spielfeldseite gelegen“, so ein Fan nach dem nervenaufreibenden Spiel.
Nach dem 8. Spieltag steht der 1. FC Windeck nun auf dem dritten Tabellenplatz und hat acht Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Dies gibt der Mannschaft etwas Luft und wird sich hoffentlich auch in den Köpfen der Spieler festsetzen, so dass auch in den nächsten Spielen weiter Punkte gesammelt werden können. Dass dies nicht einfach wird, zeigen die Tabellenplatzierungen der nächs-ten Gegner. Denn nun geht es für das Windecker Team gegen das obere Drittel der Liga und damit um eine Feuerprobe die zeigen wird, in welcher Region sich die Mannschaft am Ende der Saison einfinden wird.
Ein besonderer Dank gilt nach dem Spiel gegen Eimsbüttel an das Publikum, welches lautstark und engagiert mit dazu beigetragen hat, das die Windecker letztendlich als Sieger vom Feld gehen konnte.

Montag, November 10, 2008

9. Spieltag: 1. FC Windeck – SV Warnemünde 3:0

11.10.09, 3 Sätze wach

Mit vereinten Kräften trat der 1. FC Windeck am letzten Wochenende gegen die Volleyballer der SV Warnemünde an. Die Ansage des Windecker Trainers Sven Dombrowski schien in den Köpfen der Spieler gefruchtet zu haben. Nach dem verlorenen Pokalfinale in Münster sollte sich die Mannschaft wieder voll und ganz auf die Saison konzentrieren und die Niederlage abhaken. So war dann auch keine Spur von Frust in den Gesichtern der Spieler zu finden - das Gegenteil war der Fall. Mit einer agressiven, kämpferischen Haltung betraten die Windecker das Feld und zeigten von Anfang an, wer der Herr in der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen ist.
Ein hoher Aufschlagdruck von Jonas Reckermann, Kai Oberhäuser und Sebastian Jeschor, sowie die schon in Münster äußerst erfolgreichen Blockreihen der Windecker sorgten dafür, dass die Mannschaft aus Warnemünde keinen Weg fand, den 1. FC Windeck in Bedrängnis zu bringen.

Hinzu kamen gezielte Einwechslungen Dombrowskis und eine gute Stimmung in der Halle, die dafür sorgte, dass die Windecker Mannschaft stets hellwach und angriffslustig war.
Der schon mal erlebte Einbruch nach einer 2:0 Führung blieb aus und nach nur einer Stunde Spielzeit stand die Ent-scheidung zu Gunsten der Gastgeber aus Windeck fest. Ein souveräner 3:0 Sieg war der Dank ans Publikum, welches sich in letzter Zeit über zu viele Herzschlagsspiele "beschwert" hatte.

Vorschau:

Samstag, 22. November 2008 19.00 Uhr im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck – Eimsbütteler TV

Im dritten Heimspiel in Serie gegen die Hamburger hofft die Mannschaft auf einen weiteren Sieg, um den Platz in der oberen Tabellenregion festigen zu können und etwas Luft zu schaffen, bevor es darum geht, gegen die vier stärksten Teams der Liga zu bestehen.

WVV-Pokal Endspiel in Münster: VV Humann Essen : 1. FC Windeck

VV Humann Essen : 1. FC Windeck 3 : 1 (22,-14,23,23)

Nur knapp scheiterte die erste Herrenmannschaft am vergangenen Wochenende am VV Humann Essen. Obwohl das Dombrowski-Team den zweiten Satz überdeutlich mit 25:14 für sich entscheiden konnte, hatten die Essener in den dar-auffolgenden Sätzen am Ende immer das glücklichere Händchen. Dombrowski zeigte sich dennoch nicht übermäßig un-glücklich: “Das war ein tolles Spiel und wir haben gezeigt, dass wir auch gegen die Top-Teams in der zweiten Liga mithal-ten können. Jetzt müssen wir uns wieder voll auf die Meisterschaft konzentrieren.“ Mannschaftskapitän Sebastian Je-schor: „Dass wir wieder im Endspiel gegen Essen verloren ist schade. Die weitere Qualifikation für die Teilnahme am DVV-Pokal ist sicherlich einfacher. Da hätten wir Heimrecht gegen Regionalligist SVG Lüneburg gehabt. Andererseit gilt unsere ganze Aufmerksamkeit der Meisterschaft. Die Pokalrunde ist schon eine zusätzliche Belastung.

Dienstag, Oktober 28, 2008

Herren II: AVC Köln : 1. FC Windeck II 1:3

Am vergangenen Wochenende musste die 2. Mannschaft in Meckenheim gegen den AVC Köln antreten.
Beide Mannschaften wirkten zunächst sehr nervös. Die Teams leisteten sich viele leichte Fehler. Immer wieder führten kleine Serien zum Rückstand des FCs. Zum Ende des ersten Satzes konnte die Mannschaft sich jedoch noch mal gut herankämpfen und den Satz knapp mit 27:25 für sich entscheiden. Im ersten Drittel des zweiten Satzes brach die Mann-schaft aus der Domstadt plötzlich zusammen, so dass das Team um Trainer Heiko Brücken einen ungefährdeten 25:14 Satzendstand erreichen konnte.
Den Beginn des dritten Satzes verschlief der FCW und die erste Auszeit wurde bereits beim Stand von 1:6 genommen. Diesen Rückstand konnte das team von der oberen Sieg bis zum Satzende nicht wettmachen.
Die hohe Konzentration eine gute Blockarbeit und gute Aufschläge zeichneten im vierten Satz das Spiel der Windecker aus. Die Eigenfehler wurden minimiert und „Geschenke“ vom Gegner konsequent genutzt, so dass der Satz und der Matchsieg ungefährdet eingefahren werden konnte.

Es spielten: R. Bönisch , H. Brücken, J. Brücken, Ph. Brücken, Ch. Jirzik, Ph. Jirzik, R. Mickus, J. Orsinger

1.FC Windeck : Volleyball-Internat Frankfurt 3 : 2

Gleichgewicht wiederhergestellt – Reckermann greift ins Geschehen ein

Der 1. FC Windeck bestritt am vergangenen Samstag sein fünftes Saisonspiel und musste sich dabei dem sehr jungen Internats-Team aus Frankfurt stellen. Dass das Spiel im Tie-Break entschieden werden musste, hätte zu Beginn niemand für möglich gehalten. In den ersten beiden Sätzen beherrschte das Windecker Team das Spiel und ließ keine Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Feld gehen sollte. Im ersten Satz zeigte Christian Köhler seine bis dato beste Saisonleis-tung und agierte im Angriff sowie beim Aufschlag nahezu fehlerfrei. Großen Anteil an den ersten beiden guten Sätzen hatte auch Axel Freisewinkel. Der Windecker Zuspieler hatte das richtige Auge für seine Angreifer und ließ sich nicht in die Karten schauen, so dass der Block der Frankfurter sehr oft machtlos gegen jegliche Angriffe der Windecker war. Im zweiten Satz fanden bereits die ersten Spielerwechsel auf Windecker Seite statt und Daniel Fromm wurde für Kai Ober-häuser sowie Jonas Reckermann für Christian Köhler eingesetzt. Jonas Reckermann lieferte nach seiner langen Beach-volleyball-Saison das erste Spiel beim FC Windeck ab und musste sich sichtbar ins Spiel kämpfen.

Das Spiel des FCW-Teams geriet im folgenden dritten Satz ins Trudeln als Trainer Sven Dombrowski sein Team wieder-um anders zusammensetzte, um allen Spielern viel Spielzeit zu verschaffen. „Der dritte Satz geht auf meine Kappe. Wir müssen solche Partien einfach nutzen, damit wir auf allen Positionen auch die Wechselspieler zum Einsatz kommen las-sen können.“ Es dauerte den ganzen vierten Satz, bis die Mannschaft wieder zum eigenen Spiel finden konnte. Der wur-de wieder mit der vermeintlich stärksten Aufstellung gespielt, ging jedoch knapp mit 23:25 an die Frankfurter Mannschaft verloren. Diese hatte sich mittlerweile sehr gut auf den Angriff der Windecker eingestellt und spielte sich mit vielen erfolg-reichen Blockaktionen in eine euphorische Stimmung. Dombrowski:“ Wir haben die Frankfurter unnötig gut ins Spiel kommen lassen. Da musste ich zum Tie-Break einige Leute mit einer etwas härteren Ansprache wieder aufwecken. Am Ende war es dann aber eine klare Sache!“
Das Windecker Team spielte wieder schnell und frech durch die Mitte und holte einige Punkte im Block. Der fünfte Satz konnte so mit 15 zu 12 Punkten für die Heimmannschaft entschieden werden.
Die Zuschauer sahen ein turbulentes Spiel und freuten sich im Anschluss gemeinsam mit der Mannschaft über weitere zwei Punkte, die auf das Windecker Konto gutgeschrieben wurden.

Vorschau:

Sonntag, 02. November 2008 17.00 Uhr
WVV-Pokal Endspiel in Münster:

VV Humann Essen : 1. FC Windeck

Der ersten Herenmannschaft ist keine Verschnaufpause vergönnt, denn am kommenden Wochenende steht das WVV-Pokalfinale in Münster auf dem Plan. Der Finalgegner wird hier der VV Humann Essen sein. Auf diese Art und Weise können sich die beiden Mannschaften schon einmal "beschnuppern", da sie demnächst auch im normalen Ligabetrieb aufeinander treffen werden.
Spielort ist die Sporthalle der Mosaikschule in Münster statt.

A-Jugend männlich - 2. Spieltag

VC Menden-Much – 1. FC Windeck 2 : 0 (25 : 19 und 25 : 16)
1. FC Windeck – VC Menden-Much 0 : 2 (22 : 25 und 12 : 25)

Die einhellige Meinung von sechs der sieben mitgereisten Spieler unserer Mannschaft war folgende: „Wir müssen mehr trainieren um die Abstimmung innerhalb der Mannschaft zu verbessern.“ Die Mindermeinung des siebten Spielers lautete sinngemäß: „Die hätten wir plattmachen müssen.“
Was war passiert? Nachdem die Mannschaft die Absage zweier Stammspieler verkraften musste (Bänderriss und anstehende Klassenarbeit) hatte sich ein früherer, eigentlich unwilliger A-Jugendlicher nach gutem Zureden bereit erklärt die Reise mit nach St. Augustin-Menden anzutreten. Wie im Training schon geprobt sollte innerhalb der Mannschaft mit festen Positionen gespielt werden. Trotz leichter Abstimmungsproblemen klappte diese Absicht im ersten Satz hervorragend und wir lagen mit 15 : 11 in Führung. In diesem Moment nahm Menden eine erste Auszeit. Just diesen Moment nahm besagter Spieler Nummer Sieben zum Anlass, die Aufstellung in Frage zu stellen. Anstatt die Auszeit dazu zu nutzen, die Abstimmungsprobleme abzustellen, musste ein Machtwort eine unnütze Diskussion unterbinden.
Entsprechend verunsichert kehrte die Mannschaft aufs Spielfeld zurück und verlor den ersten Satz anschließend noch mit 25 : 19.
Auch in der Satzpause nahm die Diskussion kein Ende. Letztendlich beschloss der Betreuer die Jungs im alten System, also ohne feste Positionen spielen zu lassen, was wie das Ergebnis aussagt überhaupt nichts gebracht hat.
Vor dem zweiten Spiel wurden wieder Positionen vergeben. Spieler Nummer Sieben, mit dieser Entscheidung überhaupt nicht einverstanden, spielte fortan sein eigenes Spiel. Eigentlich einfache Annahmen wurden nicht zum Zuspieler gespielt sondern direkt zurück zum Gegner, zweite Bälle nicht zugespielt, sondern ohne jeglichen Sinn dem Gegner geschenkt. Beim Stande von 22 : 11 für Menden erfolgte seine Auswechslung. Die Hereinnahme von Vincent und eine Aufschlagserie von Jens brachte endlich wieder Sicherheit ins Spiel. Leider war der Vorsprung des Gegners doch so groß, so dass er sich ins Ziel retten konnte.
Neu motiviert gingen wir in den zweiten Satz, der bis zum Stand von 11 : 11 sehr ausgeglichen verlief. Leider hatte Menden dann doch entdeckt, dass Vincent gerade erst mit dem Volleyball spielen anfängt und platzierte jeden Aufschlag auf ihn, was zum letztendlich klaren Satzverlust führte.
Schlussendlich bleibt festzustellen, dass es es rückblickend besser gewesen wäre, nur mit sechs Spielern anzureisen, als eigentlich zwar sehr begabten jedoch unwilligen Jungs hinterherzulaufen.
Bedanken möchte sich der Verfasser dieser Zeilen bei all denen, die es trotz anstehender Klassenarbeiten, noch für den Betrieb zu erledigender Arbeiten und kurzfristig anberaumter Bandproben möglich gemacht hatten, zum Spiel zu erscheinen. Simon Bönisch wünschen wir gute Besserung und eine baldige Rückkehr ins Team.

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Pokalhalbfinale: Rote Erde Schwelm – 1. FC Windeck 1 : 3

Nach dem verpatzen Spieltag am Wochenende gegen den FT Adler Kiel galt es für den 1. FC Windeck, am darauffolgen-den Montag gegen den Oberligisten RE Schwelm zu punkten, um ins WVV-Pokalfinale einzuziehen. Mit einem 3:1 Sieg gelang dieses Vorhaben und das Finale am 2. November in Münster ist erreicht.
Das Spiel gegen die RE Schwelm verlief nur sehr schleppend und hatte wenig Höhepunkte. Das Wochenende hatte an-scheinend noch Spuren in den Knochen und vor allem in den Köpfen der Windecker hinterlassen und war deutlich wie-derzuerkennen. Schwächen in der Annahme und im Angriff waren erkennbar, konnten aber mehr und mehr abgestellt werden. Hierzu trugen auch die Zuschauer der RE Schwelm bei, die durch Provokationen versuchten, die Spieler des 1. FC Windeck zu beeinflussen. Dies spornte das Windecker Team jedoch nur zusätzlich an und verhalf somit zum verdien-ten Sieg.
Das Pokalfinale findet am 2. November in Münster statt. Der Gegner des 1. FC Windeck steht derzeit noch nicht fest.

Adler Kiel – 1. FC Windeck 3 : 1

Lange Reise mit verfehltem Ziel


Der 1. FC Windeck verfehlte am Wochenende sein Ziel, sich in der 2. Volleyball Bundesliga im oberen Mittelfeld weiter abzusetzen. Eine 3:1 Niederlage gegen die Adler Kiel stoppte das Vorhaben der Windecker Mannschaft und sorgte für viel Gesprächsstoff nach Ende des Spiels.

Der erste Satz ging nach phasenweise spektakulären Ballwechseln verdient an den 1. FC Windeck. Auffällig war jedoch, dass viele Angriffe der Windecker Spieler mit Finten und gelegten Bällen abgeschlossen wurden. Es wurden nur wenige druckvolle Angriffsschläge ausgeführt, was sonst eher dem Spiel der Mannschaft entspricht. Diese Bild führte sich auch in den übrigen Sätzen fort, was es den Kielern leicht machte, das Spiel der Windecker zu durchschauen. Viele Angriffe konnten abgewehrt - und in eigene Punkte verwandelt werden. Zudem setzten die Adler mit druckvollen „Float-Aufschlägen“ den Annahmespielern des FCW so zu, dass nur wenige Angriffe durch die Mitte gespielt werden konnten, was zu einem noch lesbareren Spiel der Windecker führte und mehrere Blocks der Adler zur Folge hatte.

Der dritte Satz sollte dann beim Spielstand von 21:23 für das Windecker Team zum Albtraum werden. Nach einer Auszeit führten drei Fehler in der Ballannahme zum Verlust des schon sicher geglaubten Satzes.

In letzen Satz gelang dem 1. FC Windeck nur noch wenig der Aufsteiger aus Kiel konnte sich die Punkte sichern.


Vorschau:

Samstag, 25. Oktober 2008 19.00 Uhr im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck – Volleyball-Internat Frankfurt


Mittwoch, Oktober 15, 2008

1. FC Windeck : SSF Fortuna Bonn 3 : 0

Schlecht gerechnet


Der vergangene Samstag war für die beiden sich gegenüber stehenden Teams eine Lehrstunde mit unterschiedlichen Inhalten. Die SSF Fortuna Bonn unterlag dabei einem sehr soliden FC Windeck mit einer glatten 3:0 Niederlage.

In der Halle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen sahen die Zuschauer eine Windecker Mannschaft, die ihre Hausaufgaben gemacht hatte und unter anderem durch starke Aufschläge den Gegner aus Bonn in Bedrängnis bringen konnte. Das Aufschlag-Training der letzten Wochen schien endlich auch im Spielbetrieb Früchte zu tragen.

Zusätzlich verrechnete sich der Bonner Trainer bei seiner taktischen Planung gegen die Windecker. „Natürlich ist Sebastian Jeschor unheimlich gefährlich, aber es macht Windeck auch taktisch irgendwo ausrechenbar, da sie viel über ihn spielen“, sagte Manfred Kaiser gegenüber dem Bonner Generalanzeiger. Dabei hatte er jedoch nicht beachtet, dass Daniel Fromm, Daniel Wernitz und auch Kai Oberhäuser mit auf der Rechnung standen. Sie alle konnten sich durch die gute Vorarbeit von Tobias Fuchs und Axel Freisewinkel im Angriff austoben und Punkt für Punkt gegen die Bonner Vollstrecken. Nahezu wehrlos schien der Block der Gäste gegen die variantenreichen Angriffe der Windecker Spieler.

Sven Dombrowski, der Trainer des 1. FC Windeck, sieht seine Spieler derzeit auf taktisch und technisch hohem Niveau und freut sich über die Konstanz, die seine Mannschaft das ganze Spiel über an den Tag legte.

Ob diese konstante Leistung auch weiterhin Bestand hat, wird sich am kommenden Wochenende in Kiel zeigen. Dort trifft die Mannschaft von Dombrowski auf die FT Adler Kiel und muss sich gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga erneut beweisen.


Vorschau

6. Spieltag. Samstag, 18.10.08

FT Adler Kiel : 1. FC Windeck


Am kommenden Wochenende wird sich zeigen, ob die viel gelobte konstante Leistung des 1. FC Windeck auch weiterhin Bestand haben wird. Am Samstag den 18.10.08 trifft das Windecker Team auf den Aufsteiger aus der Regionalliga FT Adler Kiel.

Die Kieler Mannschaft kann für sich bisher einen Sieg und drei Niederlagen verbuchen, was aber angesichts ihrer Gegner noch wenig Aussagekraft hat. Sowohl die RWE Rhein-Ruhr Volley als auch die TSGL Schöneiche standen auf der Liste der Kieler – diese Mannschaften zählten zu den stärksten der letzten Saison.