Montag, Juli 30, 2007

WM-Gstaad: Aus in der KO-Runde

Sehr geehrte Partner und Freunde,

Leider sind wir am heutigen Freitag in Gstaad bei der WM ausgeschieden.

In der KO-Runde gegen Schacht/Slack lagen wir bis Mitte des ersten Satzes in Führung, bevor die Australier dann aber aufdrehten und uns langsam davonzogen. Satz eins ging somit knapp mit 21:18 an unsere Gegner. Im zweiten Durchgang spielten wir besser, ohne jedoch zu überragen. Es entwickelte sich ein Spiel ohne viele Breaks, wir hatten einige Chancen bei Punktbällen, die wir jedoch allesamt nicht nutzen konnten.
Die Australier brachten ihren knappen Vorsprung über die Ziellinie und warfen uns mit 21:19 aus dem Turnier.

Wir sind natürlich schon sehr enttäuscht, konnten wir doch in der gesamten Woche nicht auf dem Niveau spielen, das wir bereits bei einigen Turnieren gezeigt hatten.
Wir müssen jetzt jedoch nach vorne schauen und an unseren Schwächen weiter arbeiten, denn dass wir das Potential auch für ganz große Ergebnisse haben wissen wir.

Lange Zeit, sich darüber zu sehr den Kopf zu zerbrechen bleibt jedoch nicht, denn bereits in der kommenden Woche findet das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres in Klagenfurt statt.

Etwas enttäuschte Grüße aus der Schweiz senden Euch,

Mischa und Jonas

WM-Gstaad: Gruppenzweiter

Sehr geehrte Freunde und Partner,Im letzten Gruppenspiel gegen die Amerikaner Lambert/Metzger konntenwir leider nicht überzeugen. Von Beginn an liefen wir ständig einemRückstand hinterher und fanden nicht richtig unseren Rhythmus.Am Ende hieß es 0:2 (10:21, 18:21) und damit schlossen wir dieVorrundengruppe an zweiter Stelle ab.Zur Stunde findet die Auslosung für die morgen beginnende KO-Rundestatt.

Drückt uns also für das morgige Spiel die Daumen, auf uns wird einGruppensieger warten - eine schwere Aufgabe steht also bevor, die wiraber mit voller Energie angehen werden.Viele Grüße aus der Schweiz,Mischa und Jonas

Donnerstag, Juli 26, 2007

Beach-WM-News 2. Sieg!

Liebe Freunde und Partner,

Auch am zweiten Tag der Beachvolleyball-WM blieben wir ohne Niederlage. Gegen die Norweger Maaseide/Horrem konnten wir nach durchwachsener Leistung knapp mit 2:0 (24:22, 22:20) gewinnen. Dass wir nicht unseren besten Tag erwischt haben, lässt sich durch die Gewissheit des erfolgreichen Einzugs in die KO-Runde leichter verschmerzen.



Morgen spielen wir um 14 Uhr auf dem mit 10.000 Zuschauern ausverkauftem Centercourt (siehe Photo) gegen die Amerikaner Lambert/ Metzger um den Gruppensieg.


Am Abend wird dann ausgelost, wer uns in der ersten KO-Runde am Freitag gegenüberstehen wird.

Viele Grüße aus Gstaad,

Jonas und Mischa

Beach-WM Gstaad (1)

Sehr geehrte Freunde und Partner,
Zur Zeit findet das sportliche Saisonhighlight im Beachvolleyballstatt, die Weltmeisterschaft ist zu Gast inmitten der schweizer Berge.Natürlich sind auch wir mit dabei, an Position 15 gesetzt, haben wireine schwere aber nicht unlösbare Gruppe zugeteilt bekommen.Aufgrund des entzerrten Spielplans haben wir an den ersten drei Tagenjeweils nur ein Spiel und somit Gelegenheit, auch schon während desTurniers News und Ergebnisse mitzuteilen.


Am gestrigen Dienstag hatten wir unser Auftaktspiel gegen die LettenSamoilovs/Plavins. Dies ist ein sehr unangenehm zu spielendes Team,was wir beim Saisonauftakt in China bei der 0:2-Niederlage am eigenenLeib erfahren mussten. Auch diesmal kamen die beiden Letten schnellerins Spiel und konnten den ersten Durchgang mit 21:18 für sichentscheiden. Im zweiten Durchgang fanden wir jedoch unseren Rhythmusund siegten deutlich mit 21:13.Der notwendige dritte Satz war lange Zeit sehr ausgeglichen, erst miteinem Block zum 13:11 konnten wir uns das erste Mal leicht absetzenund gaben diesen knappen Vorsprung bis zum 15:13 nicht mehr aus derHand, so dass wir mit einem wichtigen Sieg in dieWeltmeisterschaftswoche starten konnten!
Am heutigen Nachmittag treffen wir im zweiten Gruppenspiel auf dieNorweger Maaseide/Horrem, die wir in Kanada noch mit 2:0 besiegenkonnten. Sollte uns heute ähnliches gelingen, wären wir bereitsvorzeitig für die am Freitag beginnende KO-Runde qualifiziert. AmDonnerstag treffen wir im letzten Gruppenspiel auf die starkenAmerikaner Lambert/Metzger.
Das Wetter am gestrigen Eröffnungstag ist bestenfalls mit"durchwachsen" zu beschreiben. Die meisten Spiele fanden imDauerregen und bei maximal 14 Grad Celsius statt, für die kommendenTage ist jedoch deutliche Wetterbesserung angekündigt, so dass einergelungenen Veranstaltung nichts mehr im Wege steht.
Wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten, wer sichmöglichst aktuell über Ergebnisse und Spielansetzungen informierenmöchte, kann dies über diesen Link erledigen: http://www.fivb.org/EN/BeachVolleyball/Competitions/WorldTour/2007/beach_page.asp?pg=MDRE&TRN=MGST2007&sm=111Auch im Fernsehen wird sehr viel von der Beach-WM berichtet. Ein Teamder ARD ist die komplette Woche vor Ort (Jonas "musste" gestern schonzum Interview antreten) und sowohl das schweizer Fernsehen als auchEurosport berichteten bereits gestern mehrere Stunden live vomCentercourt, auf dem zur Zeit jedoch noch hauptsächlich die schweizerTeams ihre Spiele austragen dürfen (Siehe Photo). Insgesamt sind 300Journalisten akkreditiert, TV-Bilder werden in 180 Länder übertragen.Nicht nur deshalb bleibt uns und unseren (Sponsor-)Partnern zuwünschen, dass wir möglichst lange im Turnier bleiben...

Viele Grüße aus den schweizer Bergen
Mischa und Jonas

Dienstag, April 24, 2007

Rot Weiße Emotion - Eimsbüttel dominiert Aufstiegsturnier

(ETV)

Am Ende nur noch Jubel - die Büttels sind am Ziel ihrer Träume angelangt und stehen nun am Anfang einer großen Aufgabe - der Aufstieg in die 2. Bundesliga Volleyball ist perfekt.


...3 Wochen zuvor...

Unbändige Freude, mehr als 200 Zuschauer in heller Aufregung, 12 springende und jubelnde Büttels, 1 überglücklicher Trainer, Sektduschen und Meisterzigarren. So ging das Spitzenspiel der Regionalliga Nord vor 3 Wochen zu Ende. Der Eimsbütteler TV hatte in einem der besten Regionalligaspiele der letzten Jahre den Tabellenführer Adler Kiel vom Thron gestoßen. 3:2 so hieß das denkbar knappe, aber der Kulisse und der Tabellensituation gerechte Ergebnis am letzten Spieltag - Tabellenführer gegen Verfolger, so war die Ansetzung.

„Das war ein Spiel auf mittlerem Zweitliganiveau, seit langem das Beste, was ich in der Regionalliga gesehen habe“, so die fachkundige Meinung eines Regionalligaexperten. Eimsbüttel ist Meister der Regionalliga, nach einer emotionalen Saison, in der man die Tabellenspitze schon aus den Augen verloren hatte, nach einer fulminanten Aufholjagd (5 Spiele hintereinander 3:0) und einer hochklassigen Partie.

...Gegenwart...

Nachdem der Sieg begossen und die Wunden geleckt waren, mussten die Büttels also noch einmal an die Arbeit. Das für das vergangene Wochenende angesetzte Aufstiegsturnier in Windeck (NRW, nahe Köln) stand auf dem Plan. Die Regionalligameister Nordost (TSGL Schöneiche), Nord (Eimsbütteler TV), Nordwest (VCB Tecklenburger Land) und West (FC Windeck) sollten die drei zu vergebenden Plätze für die 2. Bundesliga Nord unter sich ausspielen.

Bei Eimsbüttel hieß dies aber zunächst Verzicht: Geburtstagseinladungen nach Kopenhagen wurden abgesagt, Urlaube in Slowenien unterbrochen, Einladungen nach Marokko ausgeschlagen und auch ein Klassentreffen musste dem Ziel 2. Liga zum Opfer fallen. Zudem stellte sich schnell heraus, dass man nicht aus dem Vollen würde schöpfen können. Benjamin Herrmann musste sich auf eine Reputation vorbereiten, Patrick Kamin konnte sich beruflich nicht freimachen (beide auf der zentralen Zuspielposition), Christian Bartram konnte nach einem Bänderanriss im Knie noch nicht wieder einsteigen und Stefan Imke sowie Philip Kerl konnten ebenfalls wegen beruflicher Gründe nicht mit in den Westen reisen. Bis zuletzt stand noch nicht einmal fest, ob mit Stefan Haarmeyer überhaupt ein Zuspieler zur Verfügung stehen würde.

Doch die 1. Herren des Eimsbütteler TV ließ sich nicht beirren, die letzten 4 Traininseinheiten wurden in Angriff genommen und am Freitag morgen der Weg nach Windeck angetreten. Gespannt blickte man dem Turnier entgegen, konnte man sich doch seit ewiger Zeit einmal wieder mit anderen Mannschaften und noch dazu auf höchstem Regionalliganiveau messen. Da Vergleiche zwischen den Ligen eher selten sind, ist die Situation umso schwerer einzuschätzen, lediglich ein Blick auf die Saisonergebnisse kann Hinweise geben. Windeck galt als vermeintlicher Favorit, mit lediglich zwei verlorenen Spielen in der letzten Saison im stark eingeschätzten Westen, zudem im Jahr davor in der zweiten Liga um am Ende noch Gastgeber, eine starke Kombination. Tecklenburger Land stieg ebenfalls mit nur mit zwei Spielverlusten in das Turnier, eine junge, athletische und kampfstarke Truppe, wie man aus dem Mund der Ligakonkurrenten hörte. Dann Schöneiche, zwar mit 5 Niederlagen in der Saison, aber mit einem exzellentem Kader ausgestattet und in der Nähe der Volleyballstadt Berlin angesiedelt. Und eben die Macht aus dem Herzen Hamburgs, mit 4 Niederlagen in der Saison.

Freitag:

Die Spielansetzung sah für die Büttels den Anpfiff gleich am Freitag 18:00 Uhr vor, sofort gegen den Gastgeber Windeck nach einer langen Autofahrt. Die Hamburger trafen bereits am Nachmittag ein, auch Christian Copf stieß aus Stuttgart pünktlich zurückkehrend aus dem Slowenienurlaub in Windeck ein. Gemeinsam vertrat man sich im Bergischen Land die Beine um möglichst frisch in die Partie einzusteigen. Die Eingewöhnung in der Halle gelang, Aufschlag-Annahme wurde absolviert und die Ränge füllten sich langsam mit sicherlich 150 Zuschauern, die lautstark ihre Mannschaft anfeuern wollten.

Dann um 18:00 Uhr der Anpfiff, der Einstieg in das Turnier. Eimsbüttel begann mit Stefan Haarmeyer im Zuspiel, Patrcik Nawo und Henning Meyer im Mittelblock, Gerrit Leinker und Christian Copf im Außenangriff, Martin Hagen auf der Liberoposition und Martin Scholz im Diagonalangriff. Die erfolgreiche Aufstellung der letzten Saisonspiele. Auf der Bank nahmen zunächst Sebastian Wriedt, Youngster Rasmus Mumme (Mittelblock) und Björn-Christian Förster (Außenangriff) neben Henning Wulff (Trainer) Platz.

Langsam aber sicher entwickelte sich ein enges Spiel. Windeck stark im Block, gelegentlich standen den Hamburgern über die Außenpositionen Dreierblocks entgegen. Keine Mannschaft konnte sich jedoch entscheidend absetzen, man beschnupperte sich noch. Mit dem Aufschlag von Stefan Haarmeyer konnte sich der ETV dann absetzen, 12:7 nach einigen platzierten Flatteraufschlägen. Eine der taktischen Marschrichtungen gegen Windeck, die stark im Mittelangriff aber weniger gut im Zuspiel und über die Außenbahnen agierten. Windeck konterte, kam wieder auf 14:15 heran. Dann Christian Copf mit Sprung-Flatter Aufgaben und die entscheidende Phase. Das Spiel nahm Fahrt auf. Die Annahme des ETV stand, das Zuspiel konnte Patrick Nawo und Henning Meyer in der Mitte einsetzen und den Block ausspielen. 20:14 für den ETV. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen, konzentriert spielte man weiter über 23:16 gelang der Satzgewinn mit 25:20. Freude über den Satzgewinn und Windeck ahnte langsam, was passierte.

Der zweite Satz verlief zunächst mit anderen Vorzeichen. Windeck führte die erste Rotation durchgehend bis 13:7. Der ETV kämpfte sich zurück. Über den taktisch glänzend eingestellten Aufschlag von Gerrit Leinker drehte man den Spieß langsam aber sicher um, 10:14 gegen den ETV. Der Block und vor allem die Feldabwehr rund um Martin Hagen begann verstärkt zu arbeiten, die Punktballchancen wurden wieder genutzt. Mit den Sprungaufschlägen von Martin Scholz dann die Wende, nach 14:17 das 18:17 für den ETV. Christian Copf über außen schlug ein ums andere Mal über den Block hinweg - Lufthoheit. Ein Kopf an Kopf Rennen, Windeck versuchte mit taktischen Wechseln den effektlosen Aufschlag gegen die gute Annahme der Büttels zu verstäken, ohne Erfolg. Der ETV machte in jeder Rotation einen Punkt mehr, 25:22 so der Endstand.

Mit Konzentration in den nächsten Satz, so hieß die Marschrichtung. Nur allzu oft ließ der ETV in der Vergangenheit die Konsequenz nach gutem Beginn vermissen, man war vor sich selber gewarnt. Zunächst lief es dann aber doch nicht wie geplant, Windeck in ständiger Führung. 11:7 Führung für die Hausherren, die das Unheil abzuwenden versuchten. Der ETV reagierte, brachte bei etwas wackelnder Annahme Björn-Christian Förster über außen, der schon gegen Adler Kiel eine entscheidende Wendung in das Spiel bringen konnte. Die Büttels wurden wieder stabiler, agierten cleverer im Außenangriff mit Gerrit Leinker. Der Block stand und die Abwehr fightete. Nach einem 14:9 kämpfte man sich wieder heran. Stefan Haarmeyer konnte aus einer gesicherten Annahme wieder sein variables Spiel aufziehen. Martin Scholz über Hinterfeld setzte sich wiederholt unhaltbar durch. 14:14, dann 20:17. Mit einer Aufschlagserie von Stefan Haarmeyer wurde dann der Sack zugemacht, 25:18.

Der erste Sieg eingefahren, die Ausgangsposition konnte mit einem 3:0 nicht besser sein. Verwunderte Gesichert bei den Zuschauern und dem Gegner, so stark und konsequent hatte man den ETV nicht eingeschätzt. Eine Duftmarke hatten die Büttels hinterlassen, auch die weiteren Gegner hatten sich das Spiel genau angeschaut und analysiert. Die Hamburger berichteten stolz per SMS und Telefon in die Heimat von ihrem Sieg. Die Daheimgebliebenen fieberten mit ihren Männern mit und wollten zu jeder Zeit informiert sein. Nach dem ersten Siegerbier stand das zweite Spiel des Tages Schöneiche gegen Tecklenburg auf dem Plan. Der ETV sah sich die ersten zwei Sätze an, um sich auf das nächste Spiel gegen Tecklenburg vorzubereiten. Tecklenburg dominierte klar die ersten zwei Sätze, ehe sich die Büttels auf den Weg in die Domstadt Köln machten, um zu übernachten...

Nächster Bericht morgen...

Der VCB vergibt Zweitliga-Matchbälle

Am Ende war Frust und grenzenlose Enttäuschung. Die Volleyballer des Tecklenburger Land verpassten am Wochenende den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Ein Sieg in drei Spielen hätte dem VCB gereicht, um wieder Zweitligist zu sein. Und zwei Mal waren die TE-Volleyballer dicht dran. Gegen die TSGL Schöneiche vergaben sie am Freitagabend zwei Matchbälle und verloren noch 2:3, und gegen den Gastgeber FC Windeck führten sie gestern bereits relativ sicher 2:0, um dann ebenfalls 2:3 zu verlieren. Lediglich gegen den Sieger der Aufstiegsrunde, den Eimsbütteler TV, verlor der VCB am Samstag mit 1:3 relativ deutlich. Die Mannschaft von Trainer Karlo Keller war die einzige, die den Eimsbüttelern einen Satz abnahm.

Das konnte die TE-Akteure, die gestern vor rund 50 mitgereisten Fans die Partie gegen den FC Windeck noch aus der Hand gaben, aber nicht trösten. "Von den Spielern ist im Moment keiner ansprechbar" beschrieb Trainer Karlo Keller die allgemeine Fassungslosigkeit nach dem erfolgreichen Windecker Satzball zum 15:12 im Tie-Break. Was dem VCB bleibt, ist ein Rest Hoffnung. Wenn nämlich der Oststeinbeker SV als Zweiter der 2. Bundesliga Nord am kommenden Freitag das Relegationsspiel um den Erstliga-Aufstieg gegen die FT Freiburg als Dritten der 2. Bundesliga Süd gewinnt, dann wird in der 2. Bundesliga Nord noch ein Platz frei, und dann wäre der VCB Tecklenburger Land trotz der drei Niederlagen vom Wochenende aufgestiegen.

Auf diese Variante wollte sich der VCB vor Beginn der Aufstiegsrunde natürlich nicht verlassen. Und er begann das erste Spiel gegen den Meister der Regionalliga Nordost, die TSGL Schöneiche, am Freitag auch sehr vielversprechend. Den ersten Satz gewann das TE-Team nach anfänglichem Rückstand 25:23. Und im zweiten Durchgang sah es aus, als sollte es ein leichtes Spiel für das Team von Karlo Keller werden: 25:15 gewann der VCB diesen Satz.

Das allerdings war vielleicht ein wenig zu klar. Denn anschließend kam Schöneiche zurück, gewann die Sätze drei und vier jeweils mit 28:26. Der VCB hatte seine Chancen, den Sack zuzumachen: Er vergab sowohl im dritten als auch im vierten Satz je einen Matchball. Das rächte sich im Tie-Break, den Schöneiche mit 15:12 gewann. "Die Enttäuschung nach dieser Niederlage war riesengroß", sagt Karlo Keller. "Wir hätten es am ersten Tag schon reißen und dann eine lockere Aufstiegsrunde spielen können. Es war zwar ein supergutes Spiel gegen Schöneiche, aber wenn man zwei Sätze 26:28 verliert, ist die Enttäuschung natürlich umso größer. Schöneiche war stärker als erwartet."

Das war auch der Meister der Regionalliga Nord, der Eimsbütteler TV. "Die hatten zwei überragende Angreifer, die zum Teil über unseren Block geschlagen haben", sagt Karlo Keller. Gegen das Top-Team der Runde verlor der VCB den ersten Satz 15:25, den zweiten mit 21:25. Im dritten Satz wehrte das TE-Team einen Eimsbütteler Matchball ab und gewann 27:25. Den vierten verlor er dann aber klar mit 16:25.

Ein Krimi wurde dann das Entscheidungsspiel zwischen dem FC Windeck, der ebenfalls seine beiden Spiele gegen Schöneiche und Eimsbüttel verloren hatte, und dem VCB. Das TE-Team musste "nur gewinnen", wie Karlo Keller vor dem Spiel sagte. Die Spielgemeinschaft war nach dem 25:17 im ersten und dem 25:23 im zweiten Satz auch auf einem guten Weg. "In den ersten beiden Sätzen haben wir ordentlich gespielt, dann aber im Diagonalangriff Probleme gehabt. Außerdem haben wir uns von Windecks neuem Zuspieler überraschen lassen" so Keller. Mit 25:17 und 25:23 gingen die Sätze drei und vier an Windeck. Im Tie-Break lief der VCB ständig einem Rückstand hinterher und verspielte mit dem 12:15 die direkte Aufstiegschace. "Wir sind mit Pech gepudert", so der niedergeschlagene VCB-Coach.

23. April 2007 | Quelle: IVZ

Aufstiegsspiele zur zweiten Bundesliga

Erst im letzten Spiel macht die erste Herrenmannschaft den Aufstieg perfekt-

Bei den Relegationsspielen zur 2. Bundesliga am vergangenen Wochenende konnte die erste Herrenmannschaft des FC Windeck endlich den heiß ersehnten Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen. Alle vier Regionalligameister aus den nördlichen Verbänden Deutschlands trafen sich im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen, um drei Aufstiegsplätze auszuspielen. Dabei verstand das Dombrowski-Team es perfekt, die Spannung bis zum letzten Spieltag aufrecht zu erhalten. Denkbar schlecht starteten die Spieler von der oberen Sieg in das dreitägige Turnier und mussten zunächst eine klare Niederlage gegen die Mannschaft aus Eimsbüttel (Hamburg) hinnehmen. Gegen Schöneiche am darauffolgenden Tag war eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen und zunächst sah es auch nach einem Sieg aus. Dennoch behielten die Berliner am Ende die Oberhand und zwangen die Windecker im Tie-Break in die Knie. Das entscheidende Spiel gegen den VCB Tecklenburger Land musste sonntags die Entscheidung bringen. Die Tecklenburger hatten auch zweimal gepatzt und damit war klar, dass der Gewinner der Partie als dritter des Turniers den letzten Aufstiegsplatz erhält. Der VCB hatte schon zwei Sätze gewonnen, als ein letztes Aufbäumen den ein verkrampft spielenden Windecker Team dritten Satz einbrachte. Aber erst die Einwechslungen von Zuspieler Sebastian Hain und Diagonalspieler Martin Kleber brachte die Windecker auf endgültig auf Siegkurs. Damit bewies Trainer Dombrowski ein glückliches Händchen. Am Ende konnten die vielen Windecker Fans dann doch noch jubeln. Jetzt gilt es, den Etat für die kommende Saison auf die Beine zu stellen.

Die Volleyballabteilung bedankt sich nochmals bei der Schul- und Internatsleitung des Bodelschwingh-Gymnasiums für die Bereitstellung der Halle an den drei Tagen. Die perfekte Bewirtung durch Elisabeth (Laus) Jeschor und Veronika Bönisch machte das Wochenende zu einem unvergessenen Erlebnis für alle Mannschaften und die vielen mitgereisten und heimischen Fans.

Die Ergebnisse im Überblick:

Datum Heim Gast Ergebnis
20.04.2007 Eimsbütteler TV FC Windeck 3:0 (25:20, 25:22, 25:18)
20.04.2007 TSGL Schöneiche VCB Tecklenburger Land 3:2 (23:25, 15:25, 28:26, 28:26, 15:12)
21.04.2007 VCB Tecklenburger Land Eimbütteler TV 1:3 (15:25, 21:25, 27:25, 16:25)
21.04.2007 FC Windeck TSGL Schöneiche 2:3 (25:23, 23:25, 25:18, 22;25, 14:16)
22.04.2007 Eimsbütteler TV TSGL Schöneiche 3:0 (25:20, 25:18, 25:15)
22.04.2007 FC Windeck VCB Tecklenburger Land 3:2 (21:25, 19:25, 25:18, 25:23, 15:12)

Montag, April 23, 2007

Rückkehr in die 2. Liga

(KSTA)

Windeck - Die Mission ist erfüllt. Ein Jahr nach dem Abstieg, der sozusagen am Grünen Tisch erfolgte, melden sich die Volleyballer des 1. FC Windeck in der 2. Bundesliga zurück. Allerdings machten es die Schützlinge von Trainer Sven Dombrowski mächtig spannend. Drei Spieltage waren für die Aufstiegsrunde in Windeck angesetzt und erst mit dem letzten Ballwechsel sicherten sich die Gastgeber die Eintrittskarte zur 2. Liga.

Held des Tages war dabei Sebastian Hain. Der Zusteller verwandelte einen Matchball, den er selbst im Tie-Break eingeleitet hatte, höchstpersönlich. 3:2 (22:25, 17:25, 25:17, 25:22, 15:14) hieß es am Ende für den 1. FC Windeck gegen die Mannschaft des VBC Tecklenburger Land. Hain hatte erst im vierten Satz, als der FC bereits mit 3:8 zurücklag, Axel Freiwinkel auf der Position des Zusteller abgelöst. Mit diesem Schachzug brachte Dombrowski den Gegner aus dem Konzept. Und Hain bedankte sich für das Vertrauen, führte sein Team zum 2:2-Satzausgleich und belohnte sich am Ende selbst. „Für ihn war es toll. Er verlässt uns ja jetzt, weil er nach Kanada geht und jetzt darf er mit Fug und Recht behaupten, dass er uns din ie 2. Liga geschossen hat“, erklärte Dombrowski strahlend.

Allerdings hatte der Coach lange Zeit nicht viel zu lachen. Gleich zum Auftakt des Aufstiegsturnier gab es für sein Team gegen den Eimsbütteler TV eine glatte 0:3-Packung. „Da stimmte bei uns nichts. Man hat gemerkt, dass wir kaum zusammen trainiert haben und es lief überhaupt nicht rund“, stellte Dombrowski leicht geschockt fest. Allerdings sollte es sich bessern. Am zweiten Tag gegen die TSGL Schöneiche sah alles schon viel rosiger aus. Kai Oberhäuser, der als einer der wenigen schon am ersten Tag überzeugt hatte, konnte seine gute Form konservieren und trieb die FC-Mannschaft voran. „Es war eine hundertprozentige Leistungssteigerung“, freute sich der FC-Coach und sah, wie seine Mannschaft den ersten Satz gewann. Allerdings blieb die Partie umkämpft und am Ende sollte eine knappe 2:3-Niederlage herausspringen. „Es war im Prinzip egal, denn schon da war klar, dass alles auf das Spiel gegen die Tecklenburger ankommt, da die auch beide Spiele zuvor verloren hatten“, blieb Dombrowski trotz der erneuten Niederlage gelassen. Und am Ende sollte ihn sein Team nicht enttäuschen. „Es war ein hartes Stück Arbeit und alle hatten gedacht, dass die Sache früher entschieden würde. Doch so gab es natürlich noch mal Spannung pur und wir haben uns den Aufstieg redlich verdient. Wir sind wieder, da wo wir hingehören.“

Freitag, März 30, 2007

Geringfügige Unwägbarkeiten


Windeck - Der 1. FC Windeck ist bereit für die 2. Bundesliga. Nachdem sich die Volleyballer um Trainer Sven Dombrowski in souveräner Art und Weise die Regionalligameisterschaft und die damit verbundene Teilnahme am Relegations-Turnier um den Aufstieg gesichert haben, segnete auch die Vereinsführung das Unternehmen „Zweite Liga“ auf einer Vorstandssitzung am Sonntag ab.
„Ein paar Unwägbarkeiten gibt es dennoch“, räumt Roland Mickus, Sportlicher Leiter des FC, ein: „Der Etat von rund 40 000 Euro, davon allein knapp 10 000 Euro Ligagebühr, ist gegenwärtig noch nicht gesichert und deshalb sind wir derzeit aktiv auf der Suche nach Förderern und Sponsoren, um der Region in der nächsten Saison wieder Zweitliga-Volleyball bieten zu können.“
Die nötigen Unterlagen wurden indes fristgerecht zum 31. März beim Deutschen Volleyball-Verband (DVV) eingereicht. Nun gilt es, sich neben dem finanziellen Aspekt auch auf dem Feld den Aufstieg zu sichern. Dazu muss Windeck auf dem Turnier vom 20. bis 22. April unter den Meistern der Regionalligen Nord (FT Adler Kiel), Nordwest (VCB Tecklenburger-Land) sowie Nordost (TSGL Schöneiche) mindestens Dritter werden.
Der große Vorteil für das Dombrowski-Team ist, dass der eigene Verein Ausrichter der Spiele ist und sich der Unterstützung der Heim-Fans sicher sein kann. Organisatorisch hält sich der Aufwand für eine solche Aufstiegsrunde in Grenzen, wie Mickus versichert. „Das ist letztlich nicht viel mehr Aufwand als die Logistik, die bei einem Ligaspiel auf uns zukommt. Die Gast-Mannschaften reisen in Eigenregie an und ab und sind auch für Unterkunft sowie Verpflegung selbst verantwortlich. Für uns gilt es nun, in Rücksprache mit der Schulleitung dafür zu sorgen, dass wir unsere angestammte Heimhalle des Bodelschwingh-Gymnasiums an den drei Tagen zur Verfügung haben.“
Unter Umständen wäre dies aber gar nicht nötig. Drei der vier Mannschaften steigen definitv auf. Sollte sich in der Zwischenzeit an der Auf- und Abstiegs-Konstellation in der ersten und zweiten Liga etwas ändern, könnten gar alle vier Regionalliga-Meister den Aufstieg feiern, und dies ohne auch nur einen Tropfen Schweiß in der Windecker Halle vergossen zu haben. „Dieses Szenario liegt durchaus im Bereich des möglichen und würde uns natürlich vorzeitig Planungssicherheit verschaffen“, weiß Mickus. „Aber solange da nichts offiziell ist, bereiten sich Trainer, Mannschaft und Verein auf die Spiele Ende April vor.“
http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1174922307663

Montag, März 19, 2007

DJK Delbrück - 1.FC Windeck 3 : 0

(GA-Bonn)

Niederlage vom 1. FC Windeck stört niemanden

Aufstiegsrunde des Volleyball-Regionalligisten ist wichtiger

Herchen. (hsi) Am letzten Spieltag kassierten die Regionalliga-Volleyballer des 1. FC Windeck dann doch noch ihre zweite Saisonniederlage. Beim Tabellenzweiten DJK Delbrück verlor das Team von Sven Dombrowski mit 0:3 (37:39, 20:25, 22:25).

Das störte die Windecker allerdings wenig - schließlich hatte der Spitzenreiter schon vor zwei Wochen die Meisterschaft perfekt gemacht. "Ein großes Lob an die Delbrücker, die sich noch einmal richtig aggressiv präsentiert haben", so Dombrowski. Die Gäste hingegen hatten in den letzten beiden Wochen nicht mehr trainiert, um sich vor der Vorbereitung für das Aufstiegsturnier im April eine Pause zu gönnen.

Den Windeckern fehlte nach dem verlorenen ersten Satz der letzte Tick Motivation. Einzig Martin Kleber machte eine sehr gute Partie und setzte sich im Angriff häufig durch. Hinzu kam, dass Mittelblocker Elmar Wächter fehlte, sodass die Windecker nicht wie gewohnt, viel Druck über die Mitte ausüben konnten.

Auch auf Pavel Rath musste Dombrowski verzichten. Der Tscheche nutzte die Zeit, um noch einmal in seine Heimat zu reisen. Durch diese Ausfälle erhielt der Trainer allerdings die Möglichkeit, einige Aufstellungsvarianten auszuprobieren.

Nach der zweiwöchigen Trainingspause und dem Ende der regulären Saison beginnt nun die Zeit, sich optimal für die Relegationsspiele vorzubereiten.

Montag, März 12, 2007

1.FC Windeck - TSV Leverkusen 3 : 2

Berichte folgen.

Damen Kreisliga

Auch die Damen des 1.FC Windeck konnte durch 2 Siege am vergangenen Wochenende den 1. Tabellenplatz verteidigen und sind - mit nur einer Niederlage - Meister der Kreisliga.

1.FC Windeck III - AVC Köln II 3 : 0

Die Drittvertretung des FCW konnte durch einen 3:0 Sieg gegen den Tabellenletzten aus Köln die Meisterschaft der Bezirksliga sichern.

TV Menden - 1.FC Windeck II 3 : 2

Freitag, März 09, 2007

1.FC Windeck - TSV Bayer Leverkusen (Vorschau)

Abschied und Feier zugleich

Der Volleyball-Regionalligist Windeck empfängt im letzten Heimspiel Leverkusen. Im Anschluss feiert sich der neue Meister.

Windeck - Im letzten Heimspiel der Saison möchte sich der FC Windeck als frisch gebackener Meister der Volleyball-Regionalliga den eigenen Fans noch einmal von seiner besten Seite zeigen. Gegen den TSV Bayer Leverkusen wird das Team von Meistertrainer Sven Dombrowski am Samstag um 19 Uhr nicht nur zum letzten Mal in dieser Spielzeit in der Sporthalle des Herchener Bodelschwingh-Gymnasiums antreten, sondern für Pavel Rath und Sebastian Hain wird es wohl der vorletzte Auftritt im FC-Trikot überhaupt. Während es Rath im Sommer wieder in seine Heimat Tschechien zieht, plant Hain einen längeren Kanada-Aufenthalt.
"Es ist natürlich klar, dass wir uns als Team, aber auch Pavel und Sebastian mit einem Sieg verabschieden wollen", erklärt Dombrowski. Die Zuschauer dürfen sich dabei auf eine spannende und unterhaltsame Begegnung freuen. Nachdem Leverkusen nach der Hinrunde den Trainer wechselte und nun auf die Dienste von Helmut Weissenbach setzt, mauserte sich der Abstiegskandidat zur Mannschaft der Stunde und ist seit inzwischen fünf Spielen ungeschlagen. "Der TSV geht nun mit einer ganz anderen Einstellung zu Werke und mit einer ähnlich desolaten Vorstellung wie bei unserem 3:0-Sieg im Hinspiel ist natürlich nicht zu rechnen", weiß Dombrowski um die Form des Gegners.

Die vorerst letzte Gelegenheit, sich dem heimischen Publikum zu präsentieren, nutzt der FC Windeck dann auch gleich für die Meisterschafts-Freierlichkeiten. "Im Rahmen der Partie gibt es Meisterschafts-T-Shirts und im Anschluss Freibier", verrät der sportliche Leiter Roland Mickus Details des Rahmenprogramms.

Montag, März 05, 2007

TV Dresselndorf - 1.FC Windeck 0 : 3

(GA-Bonn)

1. FC Windeck schafft den direkten Wiederaufstieg

Der 3:0-Erfolg in Dresselndorf macht bereits drei Spieltage vor Saisonende die Volleyball-Regionalliga-Meisterschaft perfekt

Windeck. Bis sechs Uhr morgens feierten die Volleyballer des 1. FC Windeck mit den mitgereisten Fans den Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft.

Durch einen 3:0 (25:23, 25:14, 28:26)-Auswärtssieg beim Tabellendritten TV Dresselndorf machte das Dombrowski-Team den Titelgewinn und den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga bereits drei Spieltage vor Saisonende perfekt.

Eigentlich war schon am Donnerstagabend alles klar gewesen. Denn Verfolger Delbrück patzte bei den abstiegsgefährdeten Wuppertalern und verspielte somit alle Chancen, den Spitzenreiter doch noch einzuholen. "Für uns war es aber wichtig, auch noch aktiv, aus eigener Kraft die Sache zu meistern", sagte Trainer Sven Dombrowski.

Vor rund 500 Zuschauern, darunter etwa 50 mitgereiste Windecker Fans, begannen beiden Mannschaften nervös und angespannt. Dresselndorf leistete sich aber zu viele Fehler in der Annahme, sodass sich die Gäste absetzen konnten. Einen 24:19-Vorsprung büßten sie allerdings wieder ein, bis schließlich Kai Oberhäuser durch einen erfolgreichen Angriff über die Mitte den fünften Satzball nutzte.

Im zweiten Durchgang hatten die Windecker die Gastgeber dann klar im Griff. Dank einer kompakten Annahme und einer Aufschlagserie von Christian Köhler setzte sich der Tabellenführer mit 25:14 durch. Köhler, der aus dem Siegerland stammt und auch immer noch dort wohnt, stand durch die Anwesenheit seiner Familie und Freunde in dieser Partie immens unter Druck, ließ sich das aber nur im ersten Durchgang anmerken und machte danach eine tolle Partie.

Im dritten Satz wurde es noch einmal spannend. Mit 16:20 gerieten die Gäste in Rückstand, kämpften sich aber durch eine Aufschlagserie von Zuspieler Axel Freisewinkel wieder heran. Schließlich legte Sebastian Jeschor durch eine druckvolle Angabe den Grundstein für den Punkt zum 28:26. Ausschlaggebend war aber vor allem die starke Vorstellung von Libero Dennis Böhm, der seine beste Saisonleistung zeigte.

"Ich bin stolz und dankbar, Mitglied dieser Mannschaft zu sein", sagte Dombrowski nach dem Spiel. Nach dem kuriosen und unglücklichen Abstieg im letzten Frühjahr habe er nicht mit so einer konstanten Leistung gerechnet. Die Windecker hatten den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga eigentlich geschafft, mussten dann aber drei Wochen nach dem Saisonende noch zu einem Nachholspiel antreten, das den Abstieg besiegelte.

"Die Frustration war riesig, viele wollten aufhören", erzählte der Trainer. "Umso überraschender ist es nun, dass wir die Meisterschaft so überlegen gewonnen haben und noch nicht einmal die Topteams uns in den Tiebreak zwingen konnten." Mit allen Fans soll der Aufstieg nach dem Heimspiel am nächsten Samstag ausgiebig gefeiert werden. Dann kann auch die Planung für die 2. Liga beginnen.

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(WR-Siegen)

Burbach. (thw) TV Dresselndorf - 1. FC Windeck 0:3 (23:25,14:25, 25:27). Völlig verdient gewann der neue Regionalliga-Meister 1. FC Windeck klar mit 3:0-Sätzen gegen eine zu weiten Teilen der Partie überforderte Mannschaft des TV Dresselndorf.

TVD-Trainer Hans-Jürgen Gerhard sprach von einem verdienten Windecker Sieg, den man neidlos anerkennen müsse. Die vom Ex-Siegener Sven Dombrowski trainierten Gäste standen bereits vor dem ersten Punkt als Meister fest, da Delbrück am Donnerstag in Wuppertal in einem vorgezogenen Spiel mit 1:3 verloren hatten.

Dennoch gingen die Männer aus dem Rhein-Sieg-Kreis hoch motiviert ins das Spiel, das vor über 250 Zuschauern in der Burbacher Großsporthalle bereits nach 63 Minuten mit einem Schmetterschlag der Gäste beendet wurde.

Lange Nacht in einer Olper Diskothek

Gemeinsam mit ihren 40 Fans, die per Bus angereist waren, feierten die Windecker Recken tänzelnd und mit einigen Wellen ausgelassen den Sieg. In der Olper Diskothek Nachtschicht endete die Party erst in den frühen Morgenstunden.

Trainer Sven Dombrowski wusste, an wen er die Komplimente weiterreichen musste. "Es tat so weh, dass wir im letzten Jahr drei Wochen nach Saisonschluss am grünen Tisch abgestiegen sind. Dass alle Spieler von Saisonbeginn an dermaßen motiviert waren und mit soviel Biss agiert haben, davor kann ich nur den Hut ziehen."

Die Dresselndorfer würde er wegen der einzigartigen Atmosphäre bei den direkten Vergleichen am liebsten mit in Liga Zwei nehmen, so der in Dortmund lebende Coach.

Doch Dombrowski erkannte zugleich, woran es beim TVD noch fehlt. "In den engen Situationen machen wir einfach die Punkte, während Dresselndorf Fehler begeht."

Den Grundstein für den Erfolg in Burbach bildete eindeutig, da stimmten beide Trainer vollends überein, die wesentlich stabilere Annahme in den Reihen der Gäste. "Wir waren wohl übermotiviert?, wollten zuviel und hatten eine schlechte Annahme heute", kritisierte Gerhard seine Mannen, die einzig im dritten Satz sehr gut mithalten konnten.

Nach zahlreichen Wechseln gegen Ende des von Gerhard wegen eines Neun-Punkte-Rückstands schon abgeschenkten zweiten Durchgangs, lag der TVD gar mit 14:8 in Front. Eine Fehlerserie brachte aber den neuen Titelträger wieder heran.

Mit dem dritten Matchball brachten die Dombrowski-Akteure den Sieg unter Dach und Fach.

Gestern 1:3 gegen ASV Senden

Bei der geschlossen stark auftretenden Gäste-Formation ragte der prächtig aufgelegte Libero Dennis "Lekki" Böhm heraus. Beim Gastgeber erreichte niemand seine Bestform.

Nach dieser deutlichen Niederlage mussten die Dresselndorfer keine 24 Stunden später wieder ran - im Nachhol-Heimspiel gegen den ASV Senden.

Und auch hier kassierte die Gastgeber eine Niederlage. verloren gestern Nachmittag mit 1:3 (23:25, 25:23, 20:25, 22:25) nach langen 86 Spielminuten.

TVD: Danecker, Buderath, Löhl, Y.Gerhard, M.B. Gehard, L. Otto, S. Otto, Dünnes, Willwacher, Lah, T. Otto.

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(KSTA)

Meisterliche Nachtschicht

TV Dresselndorf - 1.FC Windeck 0:3 (23:25, 14:25, 25:27). Schon vor der ersten Angabe stand für die Regionalliga-Volleyballer des FC Windeck fest, dass es in die Nachtschicht geht. Und das im doppelten Sinne. Zum einen wussten die Schützlinge von FC-Coach Sven Dombrowski zu diesem Zeitpunkt bereits, dass sie die Meisterschaft in der Regionalliga in der Tasche hatten, denn Verfolger Delbrück hatte im Vorfeld gegen Wuppertal verloren und konnte Windeck nicht mehr vom Thron stoßen. Zum anderen hieß die Lokalität, in die das Dombrowski-Team mit seinen über 50 mitgereisten Fans in Olpe einzog, sinnigerweise „Nachtschicht“ und diesem Namen wurde die spontane Meisterfeier mehr als gerecht. Bis um 6 Uhr in der Früh ließ es der frisch gebackene Titelträger krachen. „Das war schon irre“, berichtete ein geschaffter, aber sichtlich glücklicher Trainer Dombrowski.

Feiern bis zum Morgengrauen: Der FC Windeck um Trainer Dombrowski ist Regionalliga-Meister.

Doch nicht nur die Feier war meisterlich, auch der Auftritt seines Teams im Vorfeld konnte sich sehen lassen. Trotz der bereits feststehenden Meisterschaft gingen die Gäste hochmotiviert zu Werke. „Viele der Spieler kommen aus der Gegend. Zudem kennen wir Dresselndorf sehr gut aus der Vorbereitung, da wir viele Tests gegen den TV bestritten haben.“ Und der Rahmen der Partie gab den letzten Schub. Die Gastgeber hatten die Begegnung groß aufgezogen, 500 Zuschauer waren gekommen und die Gäste selbst hatten auch einen ganzen Fanbus im Schlepptau.

Und so legte der FC gleich gut los, ging schnell in Front und als Christian Köhler, der an diesem Abend zum überragenden Angreifer avancierte, die erste Aufschlagserie hinlegte, war der erste Satz beim Stande von 24:19 vorentschieden. Durchgang zwei ging dann noch schneller. Die Hausherren hatten sichtlich Probleme bei der Annahme und gaben den zweiten Satz ohne viel Gegenwehr ab. Der dritte Satz war dann wieder umkämpfter, doch der FC war immer den einen entscheidenden Tick besser. Libero Dennis Böhm hatte maßgeblichen Anteil an der Entschärfung der gegnerischen Aufschläge und im Angriff war Köhler an diesem Tag nicht zu stoppen. Als dann der ebenfalls gut aufgelegte Axel Freisewinkel mit einer Aufschlagserie für einen beruhigenden Vorsprung sorgte, schien die Partie gelaufen. Doch erst mit dem vierten Matchball, nach gutem Aufschlag von Sebastian Jeschor, machten die Gäste den Sieg perfekt.

„Das war eine sehr gute Vorstellung. Spätestens damit hatten wir uns die Feier verdient“, erklärte Dombrowski mit einem Lächeln. Und wenn man dem Coach Glauben schenken darf, werden die Feierlichkeiten beim FC noch eine Weile weitergehen. Am kommenden Wochenende soll beim letzten regulären Heimspiel die offizielle Meisterfeier stattfinden und auch für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Ende April ist die Zuversicht groß. „Ich glaube das werden wir packen“, strahlte Dombrowski Optimismus aus. „Von vier Mannschaften steigen wohl mindestens drei auf.“ Es sieht ganz nach der nächsten Nachtschicht des FC Windeck aus.



Freitag, März 02, 2007

*** Regionalliga - Meister 06/07 *****

nachdem Delbrück am Donnerstag Abend in Wuppertal verloren hat, ist der Meistertitel perfekt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN ALLE BETEILIGTEN !!!!!


(Weitere Infos folgen)

Dienstag, Februar 27, 2007

TV Dresselndorf - 1.FC Windeck (Vorschau)

Zwei Sätze brauchen die Windecker noch für den Meistertitel. Der TV Dresselndorf will diese frühe Meisterentscheidung sicherlich noch ein bisschen herauszögern. Vor einem fantastischen Dresselndorfer Publikum werden die Siegerländer alle Hebel in Bewegung setzen, um den Schützlingen von Trainer Sven Dombrowski noch ein paar Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Alle Zuschauer können sich auf eine Partie in „Bundesligaathmosphäre“ freuen. Vor zwei Jahren konnten die Windecker in einem Spitzenpiel mit 3:1 gewinnen und den Weg zum Meistertitel ebnen. Damals stand der TVD als direkter Verfolger auf dem zweiten Platz und konnte durch den Sieg der Windecker im Kampf um den Titel entscheidend abgehängt werden.

Sollten sich ausreichend Mitfahrer finden, setzt der FC Windeck für dieses Spiel wieder eine Reisebus ein. Meldungen bitte an Sebastian Hain Tel.: 0221-3107143 oder 0177-3595359

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(KSTA)

Der Luxus eines designierten Meisters

Windeck - Es ist schon ein großer Luxus, den der FC Windeck sich da erarbeitet hat. Das Polster auf die Verfolger in der Volleyball-Regionalliga ist inzwischen so groß, dass sich das Team von Trainer Sven Dombrowski am Samstag (19 Uhr) im Spitzenspiel beim TV Dresselndorf sogar eine 2:3-Niederlage leisten könnte und sich damit trotzdem vorzeitig die Meisterschaft sichern würde.

„Eine Niederlage ist aber verständlicherweise nicht eingeplant“, sagt der sportliche Leiter Roland Mickus, der an Dresselndorf durchweg gute Erinnerungen hat: „Vor zwei Jahren, als ich selbst noch aktiv war, ging es in Dresselndorf um die Vorentscheidung in Sachen Aufstieg. Vor knapp 600 Zuschauern haben wir uns einen super Fight geliefert und schließlich das bessere Ende für uns behalten.“

Volleyball auf hohem Niveau erwartet diesmal auch FC-Trainer Sven Dombrowski: „Beide Teams sind nicht so abwehrstark, gehen aber beim Block und in der Offensive immer hohes Risiko. Für die Zuschauer ist das wohl am attraktivsten.“ Dennoch will man sich nicht bedingungslos dem offenen Schlagabtausch hingeben. Der Taktiker Dombrowski weiß genau, was die Partie entscheiden wird: „Ausschlaggebend wird die Annahme sein. Wer hier stabiler agiert, gewinnt das Spiel.“

Unabhängig von dessen Ausgang ist im Anschluss an die Partie ein Anschlag auf das Siegener Nachtleben geplant. Dombrowski selbst sowie einige seiner Spieler kommen aus dem Siegerland und so nutzen die FC-Spieler das Topspiel, um in diesem Rahmen alte Bekannte zu treffen und, so will es der Spielplan, unter Umständen die Meisterschaft zu feiern.

Damit auch die zahlreichen Anhänger des FC dabei sein können hat Mickus eigens einen Reisebus nach Dresselndorf organisiert. „Mal sehen, ob wir uns gegen die lautstarken Heimfans behaupten können.“

Sollte es mit der Meisterschaft klappen, stehen bereits weitere Termine fest. Bis zum 31. März muss man seine Teilnahme an der Aufstiegsrunde verbindlich zusagen. Diese wird dann beim Meister der Regionalliga West vom 20. bis zum 22. April ausgetragen. Aller Voraussicht nach also in Windeck.



Montag, Februar 26, 2007

1.FC Windeck - VC Marl 3 : 0

(KSTA)

Schwindende Zweifel


Windeck - FC Windeck - VC Marl 3:0 (25:13, 25:17, 25:21). Nein, Gratulationen zur Meisterschaft in der Volleyball-Regionalliga wollte Windecks Trainer Sven Dombrowski noch nicht entgegennehmen, aber die Zweifel schwinden. So musste der selbst ernannte Zweckpessimist einräumen, dass mit dem Sieg gegen Marl der wohl entscheidende Schritt in Richtung Meisterschaft getan ist. „Das war tatsächlich bereits meisterlich“, freute sich Dombrowski über seine Truppe, die zur Zeit scheinbar alles erfolgreich als Team erledigt. Morgens wurde noch gemeinsam der Umzug des Trainers von Köln nach Dortmund gestemmt und am Abend der VC Marl deutlich bezwungen. „Ich muss den Jungs ein riesiges Kompliment machen, und das nicht nur wegen des Umzuges“, so Dombrowski. „Die Einstellung aller Spieler ist vorbildlich und ein Garant für unseren Erfolg.“



Schnell wurde den Zuschauern in der Sporthalle des Windecker Bodelschwingh-Gymnasiums klar, dass ihr Team den Gästen in allen Belangen überlegen war. Praktisch fehlerfrei arbeiteten Annahme und Zuspiel und Axel Freisewinkel bediente ein ums andere Mal Mittelblocker Kai Oberhäuser, der einen Sahne-Tag erwischt hatte. Der 2,01-Meter-Mann punktete nach Belieben und war maßgeblich am schnellen 25:13 und 25:17 beteiligt. Im dritten Durchgang brachte Dombrowski dann für die Achse Christian Köhler / Axel Freisewinkel das Duo Martin Kleber und Sebastian Hain, ohne dass ein Bruch ins Spiel des FC kam. Spätestens beim Stand von 20:12 war die Partie endgültig entschieden und man ließ es einen Tick lockerer angehen. So war der letzte Satz trotz des 25:21 nur scheinbar spannender als die vorangegangenen.

Montag, Februar 12, 2007

1.FC Windeck - TSG Solingen 3 : 1

(GA-Bonn)

FC Windeck kann den Meistersekt kalt stellen

Regionalliga-Tabellenführer hat nach 3:1-Sieg gegen Solingen sechs Punkte Vorsprung - Niederlagen für die Volleyball-Oberligisten aus Menden und Mondorf

Rhein-Sieg-Kreis. Durch einen 3:1 (25:23, 25:17, 22:25, 25:22)-Heimsieg gegen den Tabellenvierten TSG Solingen haben die Volleyballer des 1. FC Windeck einen entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht.

Der Tabellenführer der Regionalliga hat vier Spieltage vor Saisonende bereits sechs Punkte Vorsprung auf den Verfolger Delbrück und könnte bereits durch einen Sieg gegen Marl in zwei Wochen Meisterschaft und Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen. Allerdings erwischten die Windecker wie schon im Hinspiel gegen den Aufsteiger keinen guten Start.

Mit 2:8 und 10:14 geriet das Dombrowski-Team in Rückstand. Es gelang nicht, die Gäste mit Angaben unter Druck zu setzen. Der überragende Solinger Zuspieler Daniel Reitemeyer konnte dadurch seine Angreifer einsetzen wie er wollte. Aufgrund guter Blockaktionen und Aufschlagserien von Christian Köhler und Sebastian Jeschor bogen die Windecker diesen Satz allerdings noch einmal um.

Im zweiten Durchgang hatten sie den Tabellenvierten klar im Griff. Das hatte aber zur Folge, dass sich die Gastgeber daraufhin zu leichtsinnig zeigten. "Wir waren zu wenig aggressiv und engagiert und haben uns zu viele Fehler geleistet", so Trainer Sven Dombrowski. "Es war gut, dass wir diesen Satz verloren haben, um noch einmal die nötige Spannung aufzubauen." Im vierten Satz waren beide Teams lange gleichauf.

Beim Stand von 23:21 konnten die Windecker schließlich einen sehr langen Ballwechsel gewinnen und die Entscheidung herbeiführen. ..........

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(KSTA)

Kreative Pausen

FC Windeck - TSG Solingen 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:21). Matchball Windeck! Durch den 3:1-Erfolg gegen die TSG Solingen haben sich die Volleyballer des FC Windeck den ersten Matchball für die Meisterschaft in der Regionalliga gesichert. In zwei Wochen kann das Team von Trainer Sven Dombrowski nun mit einem Sieg in eigener Halle gegen den VC Marl den Gewinn des Titels Regionalligameister 2006 / 2007 perfekt machen.


Beinahe undurchlässig: Elmar Wächter (links) und Christian Köhler sichern sich mit dem FC Windeck den ersten Matchball im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft.

Als zeitweise „fahrlässig“ und „übermütig“ bezeichnete der FC-Trainer allerdings den Auftritt seiner Schützlinge gegen Solingen, obwohl am Ende ein 3:1-Erfolg zu Buche stand. „Vor allem nach der 2:0-Satzführung hatten einige die Partie bereits abgehakt“, bemängelte Dombrowski.

Windeck startete unkonzentriert. Ohne erkennbaren Aufschlagrhythmus und mit einer ungewohnt hohen Fehlerquote lag der FC im ersten Satz schnell mit 9:14 zurück, ehe Sebastian Hain und Christian Köhler ihre Form beim Service wiederfanden und das knappe 25:23 sicherten. Ein wesentlich besser agierendes FC-Team sahen die Zuschauer dann in Durchgang zwei. Routiniert und effizient machte der FC sein Spiel und folgerichtig das 25:18.

Nach einer weiteren kreativen Pause in Satz drei rückte der FC im abschließenden vierten Satz die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Vor allem die wichtigen Punkte machte die Dombrowski-Truppe. So entwickelte sich beim Stand von 23:21 der Ballwechsel der Partie: „Zehn-, elfmal ging der Ball hin und her, bis wir schließlich den Punkt gemacht haben“, berichtete der Trainer erfreut. Anstatt des 23:22 hatte sein Team nun drei Matchbälle. Gleich der erste wurde verwandelt. Vielleicht wiederholt sich dies auch in zwei Wochen gegen Marl.

FC Windeck: Wächter, Böhm, Oberhäuser, Hain, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler

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(Solinger Tageblatt)



Knappe Niederlage beim Tabellenführer FC Windeck

Mehr als Ersatz: Libero Malek Laouti

Wiedermal knapp, aber genau wie im Hinspiel auch erneut verdient unterlagen die Herren der TSG Solingen beim Tabellenführer der Regionalliga-West, dem FC Windeck. Das 1:3 (23:25, 19:25, 25:23, 22:25) konnte man aber gut verschmerzen, schließlich befand man sich „fast auf Augenhöhe,“ wie TSG-Manager Michael Linder zu berichten wusste. Schon zu Beginn hielten die Solinger vor rund 100 Zuschauern prima dagegen und lagen im ersten Satz sogar mit 15:10 vorne. Dann knickte aber Kapitän Daniel Reitemeyer um und die Gäste mussten den Durchgang trotz tadelloser Leistung von Ersatz-Zuspieler Ralf Jockisch noch abgeben. Ein Grund dafür: wie schon im Hinspiel bekam die TSG Windecks Angreifer Sebastian Jeschor nicht in den Griff. „Der hat sogar noch über den Block vom Daniel Fromm geschlagen,“ zeigte sich Linder beeindruckt. Im zweiten Satz setzten die Gastgeber die Solinger mit gefährlichen Sprungaufgaben unter Druck, und prompt wackelte die Annahme. Zwar gefiel Fuchs-Ersatz Malek Laouti erneut auf der Libero-Position, aber diesmal hatte der sonst so zuverlässige Sebastian Czpakowski nicht seinen besten Tag erwischt. Dennoch gaben sich die Solinger noch nicht geschlagen und erkämpften sich den dritten Satz. Ronny Seegert handelte sich dabei ein Sonderlob seines Managers ein: „Er hat überragend angegriffen.“ Beim Stande von 23:22 im vierten Durchgang bekamen die Zuschauer dann noch einmal Volleyball vom Feinsten geboten. Angriff, abgewehrt, Gegenangriff, wieder abgewehrt – es ging hin und her, leider mit dem besseren Ende für die Hausherren. Dennoch quittierte das Publikum die Leistungen beider Teams mit stehenden Ovationen. Und so konnte Michael Linder die Niederlage bestens verkraften: „Für unsere momentane Situation mit den Verletzten und nicht optimalen Trainingsbeteiligungen war es ein hervorragendes Spiel. Wir habe Windeck alles abverlangt.“