Dienstag, April 24, 2007

Rot Weiße Emotion - Eimsbüttel dominiert Aufstiegsturnier

(ETV)

Am Ende nur noch Jubel - die Büttels sind am Ziel ihrer Träume angelangt und stehen nun am Anfang einer großen Aufgabe - der Aufstieg in die 2. Bundesliga Volleyball ist perfekt.


...3 Wochen zuvor...

Unbändige Freude, mehr als 200 Zuschauer in heller Aufregung, 12 springende und jubelnde Büttels, 1 überglücklicher Trainer, Sektduschen und Meisterzigarren. So ging das Spitzenspiel der Regionalliga Nord vor 3 Wochen zu Ende. Der Eimsbütteler TV hatte in einem der besten Regionalligaspiele der letzten Jahre den Tabellenführer Adler Kiel vom Thron gestoßen. 3:2 so hieß das denkbar knappe, aber der Kulisse und der Tabellensituation gerechte Ergebnis am letzten Spieltag - Tabellenführer gegen Verfolger, so war die Ansetzung.

„Das war ein Spiel auf mittlerem Zweitliganiveau, seit langem das Beste, was ich in der Regionalliga gesehen habe“, so die fachkundige Meinung eines Regionalligaexperten. Eimsbüttel ist Meister der Regionalliga, nach einer emotionalen Saison, in der man die Tabellenspitze schon aus den Augen verloren hatte, nach einer fulminanten Aufholjagd (5 Spiele hintereinander 3:0) und einer hochklassigen Partie.

...Gegenwart...

Nachdem der Sieg begossen und die Wunden geleckt waren, mussten die Büttels also noch einmal an die Arbeit. Das für das vergangene Wochenende angesetzte Aufstiegsturnier in Windeck (NRW, nahe Köln) stand auf dem Plan. Die Regionalligameister Nordost (TSGL Schöneiche), Nord (Eimsbütteler TV), Nordwest (VCB Tecklenburger Land) und West (FC Windeck) sollten die drei zu vergebenden Plätze für die 2. Bundesliga Nord unter sich ausspielen.

Bei Eimsbüttel hieß dies aber zunächst Verzicht: Geburtstagseinladungen nach Kopenhagen wurden abgesagt, Urlaube in Slowenien unterbrochen, Einladungen nach Marokko ausgeschlagen und auch ein Klassentreffen musste dem Ziel 2. Liga zum Opfer fallen. Zudem stellte sich schnell heraus, dass man nicht aus dem Vollen würde schöpfen können. Benjamin Herrmann musste sich auf eine Reputation vorbereiten, Patrick Kamin konnte sich beruflich nicht freimachen (beide auf der zentralen Zuspielposition), Christian Bartram konnte nach einem Bänderanriss im Knie noch nicht wieder einsteigen und Stefan Imke sowie Philip Kerl konnten ebenfalls wegen beruflicher Gründe nicht mit in den Westen reisen. Bis zuletzt stand noch nicht einmal fest, ob mit Stefan Haarmeyer überhaupt ein Zuspieler zur Verfügung stehen würde.

Doch die 1. Herren des Eimsbütteler TV ließ sich nicht beirren, die letzten 4 Traininseinheiten wurden in Angriff genommen und am Freitag morgen der Weg nach Windeck angetreten. Gespannt blickte man dem Turnier entgegen, konnte man sich doch seit ewiger Zeit einmal wieder mit anderen Mannschaften und noch dazu auf höchstem Regionalliganiveau messen. Da Vergleiche zwischen den Ligen eher selten sind, ist die Situation umso schwerer einzuschätzen, lediglich ein Blick auf die Saisonergebnisse kann Hinweise geben. Windeck galt als vermeintlicher Favorit, mit lediglich zwei verlorenen Spielen in der letzten Saison im stark eingeschätzten Westen, zudem im Jahr davor in der zweiten Liga um am Ende noch Gastgeber, eine starke Kombination. Tecklenburger Land stieg ebenfalls mit nur mit zwei Spielverlusten in das Turnier, eine junge, athletische und kampfstarke Truppe, wie man aus dem Mund der Ligakonkurrenten hörte. Dann Schöneiche, zwar mit 5 Niederlagen in der Saison, aber mit einem exzellentem Kader ausgestattet und in der Nähe der Volleyballstadt Berlin angesiedelt. Und eben die Macht aus dem Herzen Hamburgs, mit 4 Niederlagen in der Saison.

Freitag:

Die Spielansetzung sah für die Büttels den Anpfiff gleich am Freitag 18:00 Uhr vor, sofort gegen den Gastgeber Windeck nach einer langen Autofahrt. Die Hamburger trafen bereits am Nachmittag ein, auch Christian Copf stieß aus Stuttgart pünktlich zurückkehrend aus dem Slowenienurlaub in Windeck ein. Gemeinsam vertrat man sich im Bergischen Land die Beine um möglichst frisch in die Partie einzusteigen. Die Eingewöhnung in der Halle gelang, Aufschlag-Annahme wurde absolviert und die Ränge füllten sich langsam mit sicherlich 150 Zuschauern, die lautstark ihre Mannschaft anfeuern wollten.

Dann um 18:00 Uhr der Anpfiff, der Einstieg in das Turnier. Eimsbüttel begann mit Stefan Haarmeyer im Zuspiel, Patrcik Nawo und Henning Meyer im Mittelblock, Gerrit Leinker und Christian Copf im Außenangriff, Martin Hagen auf der Liberoposition und Martin Scholz im Diagonalangriff. Die erfolgreiche Aufstellung der letzten Saisonspiele. Auf der Bank nahmen zunächst Sebastian Wriedt, Youngster Rasmus Mumme (Mittelblock) und Björn-Christian Förster (Außenangriff) neben Henning Wulff (Trainer) Platz.

Langsam aber sicher entwickelte sich ein enges Spiel. Windeck stark im Block, gelegentlich standen den Hamburgern über die Außenpositionen Dreierblocks entgegen. Keine Mannschaft konnte sich jedoch entscheidend absetzen, man beschnupperte sich noch. Mit dem Aufschlag von Stefan Haarmeyer konnte sich der ETV dann absetzen, 12:7 nach einigen platzierten Flatteraufschlägen. Eine der taktischen Marschrichtungen gegen Windeck, die stark im Mittelangriff aber weniger gut im Zuspiel und über die Außenbahnen agierten. Windeck konterte, kam wieder auf 14:15 heran. Dann Christian Copf mit Sprung-Flatter Aufgaben und die entscheidende Phase. Das Spiel nahm Fahrt auf. Die Annahme des ETV stand, das Zuspiel konnte Patrick Nawo und Henning Meyer in der Mitte einsetzen und den Block ausspielen. 20:14 für den ETV. Diesen Vorsprung ließ man sich nicht mehr nehmen, konzentriert spielte man weiter über 23:16 gelang der Satzgewinn mit 25:20. Freude über den Satzgewinn und Windeck ahnte langsam, was passierte.

Der zweite Satz verlief zunächst mit anderen Vorzeichen. Windeck führte die erste Rotation durchgehend bis 13:7. Der ETV kämpfte sich zurück. Über den taktisch glänzend eingestellten Aufschlag von Gerrit Leinker drehte man den Spieß langsam aber sicher um, 10:14 gegen den ETV. Der Block und vor allem die Feldabwehr rund um Martin Hagen begann verstärkt zu arbeiten, die Punktballchancen wurden wieder genutzt. Mit den Sprungaufschlägen von Martin Scholz dann die Wende, nach 14:17 das 18:17 für den ETV. Christian Copf über außen schlug ein ums andere Mal über den Block hinweg - Lufthoheit. Ein Kopf an Kopf Rennen, Windeck versuchte mit taktischen Wechseln den effektlosen Aufschlag gegen die gute Annahme der Büttels zu verstäken, ohne Erfolg. Der ETV machte in jeder Rotation einen Punkt mehr, 25:22 so der Endstand.

Mit Konzentration in den nächsten Satz, so hieß die Marschrichtung. Nur allzu oft ließ der ETV in der Vergangenheit die Konsequenz nach gutem Beginn vermissen, man war vor sich selber gewarnt. Zunächst lief es dann aber doch nicht wie geplant, Windeck in ständiger Führung. 11:7 Führung für die Hausherren, die das Unheil abzuwenden versuchten. Der ETV reagierte, brachte bei etwas wackelnder Annahme Björn-Christian Förster über außen, der schon gegen Adler Kiel eine entscheidende Wendung in das Spiel bringen konnte. Die Büttels wurden wieder stabiler, agierten cleverer im Außenangriff mit Gerrit Leinker. Der Block stand und die Abwehr fightete. Nach einem 14:9 kämpfte man sich wieder heran. Stefan Haarmeyer konnte aus einer gesicherten Annahme wieder sein variables Spiel aufziehen. Martin Scholz über Hinterfeld setzte sich wiederholt unhaltbar durch. 14:14, dann 20:17. Mit einer Aufschlagserie von Stefan Haarmeyer wurde dann der Sack zugemacht, 25:18.

Der erste Sieg eingefahren, die Ausgangsposition konnte mit einem 3:0 nicht besser sein. Verwunderte Gesichert bei den Zuschauern und dem Gegner, so stark und konsequent hatte man den ETV nicht eingeschätzt. Eine Duftmarke hatten die Büttels hinterlassen, auch die weiteren Gegner hatten sich das Spiel genau angeschaut und analysiert. Die Hamburger berichteten stolz per SMS und Telefon in die Heimat von ihrem Sieg. Die Daheimgebliebenen fieberten mit ihren Männern mit und wollten zu jeder Zeit informiert sein. Nach dem ersten Siegerbier stand das zweite Spiel des Tages Schöneiche gegen Tecklenburg auf dem Plan. Der ETV sah sich die ersten zwei Sätze an, um sich auf das nächste Spiel gegen Tecklenburg vorzubereiten. Tecklenburg dominierte klar die ersten zwei Sätze, ehe sich die Büttels auf den Weg in die Domstadt Köln machten, um zu übernachten...

Nächster Bericht morgen...

Der VCB vergibt Zweitliga-Matchbälle

Am Ende war Frust und grenzenlose Enttäuschung. Die Volleyballer des Tecklenburger Land verpassten am Wochenende den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Ein Sieg in drei Spielen hätte dem VCB gereicht, um wieder Zweitligist zu sein. Und zwei Mal waren die TE-Volleyballer dicht dran. Gegen die TSGL Schöneiche vergaben sie am Freitagabend zwei Matchbälle und verloren noch 2:3, und gegen den Gastgeber FC Windeck führten sie gestern bereits relativ sicher 2:0, um dann ebenfalls 2:3 zu verlieren. Lediglich gegen den Sieger der Aufstiegsrunde, den Eimsbütteler TV, verlor der VCB am Samstag mit 1:3 relativ deutlich. Die Mannschaft von Trainer Karlo Keller war die einzige, die den Eimsbüttelern einen Satz abnahm.

Das konnte die TE-Akteure, die gestern vor rund 50 mitgereisten Fans die Partie gegen den FC Windeck noch aus der Hand gaben, aber nicht trösten. "Von den Spielern ist im Moment keiner ansprechbar" beschrieb Trainer Karlo Keller die allgemeine Fassungslosigkeit nach dem erfolgreichen Windecker Satzball zum 15:12 im Tie-Break. Was dem VCB bleibt, ist ein Rest Hoffnung. Wenn nämlich der Oststeinbeker SV als Zweiter der 2. Bundesliga Nord am kommenden Freitag das Relegationsspiel um den Erstliga-Aufstieg gegen die FT Freiburg als Dritten der 2. Bundesliga Süd gewinnt, dann wird in der 2. Bundesliga Nord noch ein Platz frei, und dann wäre der VCB Tecklenburger Land trotz der drei Niederlagen vom Wochenende aufgestiegen.

Auf diese Variante wollte sich der VCB vor Beginn der Aufstiegsrunde natürlich nicht verlassen. Und er begann das erste Spiel gegen den Meister der Regionalliga Nordost, die TSGL Schöneiche, am Freitag auch sehr vielversprechend. Den ersten Satz gewann das TE-Team nach anfänglichem Rückstand 25:23. Und im zweiten Durchgang sah es aus, als sollte es ein leichtes Spiel für das Team von Karlo Keller werden: 25:15 gewann der VCB diesen Satz.

Das allerdings war vielleicht ein wenig zu klar. Denn anschließend kam Schöneiche zurück, gewann die Sätze drei und vier jeweils mit 28:26. Der VCB hatte seine Chancen, den Sack zuzumachen: Er vergab sowohl im dritten als auch im vierten Satz je einen Matchball. Das rächte sich im Tie-Break, den Schöneiche mit 15:12 gewann. "Die Enttäuschung nach dieser Niederlage war riesengroß", sagt Karlo Keller. "Wir hätten es am ersten Tag schon reißen und dann eine lockere Aufstiegsrunde spielen können. Es war zwar ein supergutes Spiel gegen Schöneiche, aber wenn man zwei Sätze 26:28 verliert, ist die Enttäuschung natürlich umso größer. Schöneiche war stärker als erwartet."

Das war auch der Meister der Regionalliga Nord, der Eimsbütteler TV. "Die hatten zwei überragende Angreifer, die zum Teil über unseren Block geschlagen haben", sagt Karlo Keller. Gegen das Top-Team der Runde verlor der VCB den ersten Satz 15:25, den zweiten mit 21:25. Im dritten Satz wehrte das TE-Team einen Eimsbütteler Matchball ab und gewann 27:25. Den vierten verlor er dann aber klar mit 16:25.

Ein Krimi wurde dann das Entscheidungsspiel zwischen dem FC Windeck, der ebenfalls seine beiden Spiele gegen Schöneiche und Eimsbüttel verloren hatte, und dem VCB. Das TE-Team musste "nur gewinnen", wie Karlo Keller vor dem Spiel sagte. Die Spielgemeinschaft war nach dem 25:17 im ersten und dem 25:23 im zweiten Satz auch auf einem guten Weg. "In den ersten beiden Sätzen haben wir ordentlich gespielt, dann aber im Diagonalangriff Probleme gehabt. Außerdem haben wir uns von Windecks neuem Zuspieler überraschen lassen" so Keller. Mit 25:17 und 25:23 gingen die Sätze drei und vier an Windeck. Im Tie-Break lief der VCB ständig einem Rückstand hinterher und verspielte mit dem 12:15 die direkte Aufstiegschace. "Wir sind mit Pech gepudert", so der niedergeschlagene VCB-Coach.

23. April 2007 | Quelle: IVZ

Aufstiegsspiele zur zweiten Bundesliga

Erst im letzten Spiel macht die erste Herrenmannschaft den Aufstieg perfekt-

Bei den Relegationsspielen zur 2. Bundesliga am vergangenen Wochenende konnte die erste Herrenmannschaft des FC Windeck endlich den heiß ersehnten Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen. Alle vier Regionalligameister aus den nördlichen Verbänden Deutschlands trafen sich im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen, um drei Aufstiegsplätze auszuspielen. Dabei verstand das Dombrowski-Team es perfekt, die Spannung bis zum letzten Spieltag aufrecht zu erhalten. Denkbar schlecht starteten die Spieler von der oberen Sieg in das dreitägige Turnier und mussten zunächst eine klare Niederlage gegen die Mannschaft aus Eimsbüttel (Hamburg) hinnehmen. Gegen Schöneiche am darauffolgenden Tag war eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen und zunächst sah es auch nach einem Sieg aus. Dennoch behielten die Berliner am Ende die Oberhand und zwangen die Windecker im Tie-Break in die Knie. Das entscheidende Spiel gegen den VCB Tecklenburger Land musste sonntags die Entscheidung bringen. Die Tecklenburger hatten auch zweimal gepatzt und damit war klar, dass der Gewinner der Partie als dritter des Turniers den letzten Aufstiegsplatz erhält. Der VCB hatte schon zwei Sätze gewonnen, als ein letztes Aufbäumen den ein verkrampft spielenden Windecker Team dritten Satz einbrachte. Aber erst die Einwechslungen von Zuspieler Sebastian Hain und Diagonalspieler Martin Kleber brachte die Windecker auf endgültig auf Siegkurs. Damit bewies Trainer Dombrowski ein glückliches Händchen. Am Ende konnten die vielen Windecker Fans dann doch noch jubeln. Jetzt gilt es, den Etat für die kommende Saison auf die Beine zu stellen.

Die Volleyballabteilung bedankt sich nochmals bei der Schul- und Internatsleitung des Bodelschwingh-Gymnasiums für die Bereitstellung der Halle an den drei Tagen. Die perfekte Bewirtung durch Elisabeth (Laus) Jeschor und Veronika Bönisch machte das Wochenende zu einem unvergessenen Erlebnis für alle Mannschaften und die vielen mitgereisten und heimischen Fans.

Die Ergebnisse im Überblick:

Datum Heim Gast Ergebnis
20.04.2007 Eimsbütteler TV FC Windeck 3:0 (25:20, 25:22, 25:18)
20.04.2007 TSGL Schöneiche VCB Tecklenburger Land 3:2 (23:25, 15:25, 28:26, 28:26, 15:12)
21.04.2007 VCB Tecklenburger Land Eimbütteler TV 1:3 (15:25, 21:25, 27:25, 16:25)
21.04.2007 FC Windeck TSGL Schöneiche 2:3 (25:23, 23:25, 25:18, 22;25, 14:16)
22.04.2007 Eimsbütteler TV TSGL Schöneiche 3:0 (25:20, 25:18, 25:15)
22.04.2007 FC Windeck VCB Tecklenburger Land 3:2 (21:25, 19:25, 25:18, 25:23, 15:12)

Montag, April 23, 2007

Rückkehr in die 2. Liga

(KSTA)

Windeck - Die Mission ist erfüllt. Ein Jahr nach dem Abstieg, der sozusagen am Grünen Tisch erfolgte, melden sich die Volleyballer des 1. FC Windeck in der 2. Bundesliga zurück. Allerdings machten es die Schützlinge von Trainer Sven Dombrowski mächtig spannend. Drei Spieltage waren für die Aufstiegsrunde in Windeck angesetzt und erst mit dem letzten Ballwechsel sicherten sich die Gastgeber die Eintrittskarte zur 2. Liga.

Held des Tages war dabei Sebastian Hain. Der Zusteller verwandelte einen Matchball, den er selbst im Tie-Break eingeleitet hatte, höchstpersönlich. 3:2 (22:25, 17:25, 25:17, 25:22, 15:14) hieß es am Ende für den 1. FC Windeck gegen die Mannschaft des VBC Tecklenburger Land. Hain hatte erst im vierten Satz, als der FC bereits mit 3:8 zurücklag, Axel Freiwinkel auf der Position des Zusteller abgelöst. Mit diesem Schachzug brachte Dombrowski den Gegner aus dem Konzept. Und Hain bedankte sich für das Vertrauen, führte sein Team zum 2:2-Satzausgleich und belohnte sich am Ende selbst. „Für ihn war es toll. Er verlässt uns ja jetzt, weil er nach Kanada geht und jetzt darf er mit Fug und Recht behaupten, dass er uns din ie 2. Liga geschossen hat“, erklärte Dombrowski strahlend.

Allerdings hatte der Coach lange Zeit nicht viel zu lachen. Gleich zum Auftakt des Aufstiegsturnier gab es für sein Team gegen den Eimsbütteler TV eine glatte 0:3-Packung. „Da stimmte bei uns nichts. Man hat gemerkt, dass wir kaum zusammen trainiert haben und es lief überhaupt nicht rund“, stellte Dombrowski leicht geschockt fest. Allerdings sollte es sich bessern. Am zweiten Tag gegen die TSGL Schöneiche sah alles schon viel rosiger aus. Kai Oberhäuser, der als einer der wenigen schon am ersten Tag überzeugt hatte, konnte seine gute Form konservieren und trieb die FC-Mannschaft voran. „Es war eine hundertprozentige Leistungssteigerung“, freute sich der FC-Coach und sah, wie seine Mannschaft den ersten Satz gewann. Allerdings blieb die Partie umkämpft und am Ende sollte eine knappe 2:3-Niederlage herausspringen. „Es war im Prinzip egal, denn schon da war klar, dass alles auf das Spiel gegen die Tecklenburger ankommt, da die auch beide Spiele zuvor verloren hatten“, blieb Dombrowski trotz der erneuten Niederlage gelassen. Und am Ende sollte ihn sein Team nicht enttäuschen. „Es war ein hartes Stück Arbeit und alle hatten gedacht, dass die Sache früher entschieden würde. Doch so gab es natürlich noch mal Spannung pur und wir haben uns den Aufstieg redlich verdient. Wir sind wieder, da wo wir hingehören.“

Freitag, März 30, 2007

Geringfügige Unwägbarkeiten


Windeck - Der 1. FC Windeck ist bereit für die 2. Bundesliga. Nachdem sich die Volleyballer um Trainer Sven Dombrowski in souveräner Art und Weise die Regionalligameisterschaft und die damit verbundene Teilnahme am Relegations-Turnier um den Aufstieg gesichert haben, segnete auch die Vereinsführung das Unternehmen „Zweite Liga“ auf einer Vorstandssitzung am Sonntag ab.
„Ein paar Unwägbarkeiten gibt es dennoch“, räumt Roland Mickus, Sportlicher Leiter des FC, ein: „Der Etat von rund 40 000 Euro, davon allein knapp 10 000 Euro Ligagebühr, ist gegenwärtig noch nicht gesichert und deshalb sind wir derzeit aktiv auf der Suche nach Förderern und Sponsoren, um der Region in der nächsten Saison wieder Zweitliga-Volleyball bieten zu können.“
Die nötigen Unterlagen wurden indes fristgerecht zum 31. März beim Deutschen Volleyball-Verband (DVV) eingereicht. Nun gilt es, sich neben dem finanziellen Aspekt auch auf dem Feld den Aufstieg zu sichern. Dazu muss Windeck auf dem Turnier vom 20. bis 22. April unter den Meistern der Regionalligen Nord (FT Adler Kiel), Nordwest (VCB Tecklenburger-Land) sowie Nordost (TSGL Schöneiche) mindestens Dritter werden.
Der große Vorteil für das Dombrowski-Team ist, dass der eigene Verein Ausrichter der Spiele ist und sich der Unterstützung der Heim-Fans sicher sein kann. Organisatorisch hält sich der Aufwand für eine solche Aufstiegsrunde in Grenzen, wie Mickus versichert. „Das ist letztlich nicht viel mehr Aufwand als die Logistik, die bei einem Ligaspiel auf uns zukommt. Die Gast-Mannschaften reisen in Eigenregie an und ab und sind auch für Unterkunft sowie Verpflegung selbst verantwortlich. Für uns gilt es nun, in Rücksprache mit der Schulleitung dafür zu sorgen, dass wir unsere angestammte Heimhalle des Bodelschwingh-Gymnasiums an den drei Tagen zur Verfügung haben.“
Unter Umständen wäre dies aber gar nicht nötig. Drei der vier Mannschaften steigen definitv auf. Sollte sich in der Zwischenzeit an der Auf- und Abstiegs-Konstellation in der ersten und zweiten Liga etwas ändern, könnten gar alle vier Regionalliga-Meister den Aufstieg feiern, und dies ohne auch nur einen Tropfen Schweiß in der Windecker Halle vergossen zu haben. „Dieses Szenario liegt durchaus im Bereich des möglichen und würde uns natürlich vorzeitig Planungssicherheit verschaffen“, weiß Mickus. „Aber solange da nichts offiziell ist, bereiten sich Trainer, Mannschaft und Verein auf die Spiele Ende April vor.“
http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1174922307663

Montag, März 19, 2007

DJK Delbrück - 1.FC Windeck 3 : 0

(GA-Bonn)

Niederlage vom 1. FC Windeck stört niemanden

Aufstiegsrunde des Volleyball-Regionalligisten ist wichtiger

Herchen. (hsi) Am letzten Spieltag kassierten die Regionalliga-Volleyballer des 1. FC Windeck dann doch noch ihre zweite Saisonniederlage. Beim Tabellenzweiten DJK Delbrück verlor das Team von Sven Dombrowski mit 0:3 (37:39, 20:25, 22:25).

Das störte die Windecker allerdings wenig - schließlich hatte der Spitzenreiter schon vor zwei Wochen die Meisterschaft perfekt gemacht. "Ein großes Lob an die Delbrücker, die sich noch einmal richtig aggressiv präsentiert haben", so Dombrowski. Die Gäste hingegen hatten in den letzten beiden Wochen nicht mehr trainiert, um sich vor der Vorbereitung für das Aufstiegsturnier im April eine Pause zu gönnen.

Den Windeckern fehlte nach dem verlorenen ersten Satz der letzte Tick Motivation. Einzig Martin Kleber machte eine sehr gute Partie und setzte sich im Angriff häufig durch. Hinzu kam, dass Mittelblocker Elmar Wächter fehlte, sodass die Windecker nicht wie gewohnt, viel Druck über die Mitte ausüben konnten.

Auch auf Pavel Rath musste Dombrowski verzichten. Der Tscheche nutzte die Zeit, um noch einmal in seine Heimat zu reisen. Durch diese Ausfälle erhielt der Trainer allerdings die Möglichkeit, einige Aufstellungsvarianten auszuprobieren.

Nach der zweiwöchigen Trainingspause und dem Ende der regulären Saison beginnt nun die Zeit, sich optimal für die Relegationsspiele vorzubereiten.

Montag, März 12, 2007

1.FC Windeck - TSV Leverkusen 3 : 2

Berichte folgen.

Damen Kreisliga

Auch die Damen des 1.FC Windeck konnte durch 2 Siege am vergangenen Wochenende den 1. Tabellenplatz verteidigen und sind - mit nur einer Niederlage - Meister der Kreisliga.

1.FC Windeck III - AVC Köln II 3 : 0

Die Drittvertretung des FCW konnte durch einen 3:0 Sieg gegen den Tabellenletzten aus Köln die Meisterschaft der Bezirksliga sichern.

TV Menden - 1.FC Windeck II 3 : 2

Freitag, März 09, 2007

1.FC Windeck - TSV Bayer Leverkusen (Vorschau)

Abschied und Feier zugleich

Der Volleyball-Regionalligist Windeck empfängt im letzten Heimspiel Leverkusen. Im Anschluss feiert sich der neue Meister.

Windeck - Im letzten Heimspiel der Saison möchte sich der FC Windeck als frisch gebackener Meister der Volleyball-Regionalliga den eigenen Fans noch einmal von seiner besten Seite zeigen. Gegen den TSV Bayer Leverkusen wird das Team von Meistertrainer Sven Dombrowski am Samstag um 19 Uhr nicht nur zum letzten Mal in dieser Spielzeit in der Sporthalle des Herchener Bodelschwingh-Gymnasiums antreten, sondern für Pavel Rath und Sebastian Hain wird es wohl der vorletzte Auftritt im FC-Trikot überhaupt. Während es Rath im Sommer wieder in seine Heimat Tschechien zieht, plant Hain einen längeren Kanada-Aufenthalt.
"Es ist natürlich klar, dass wir uns als Team, aber auch Pavel und Sebastian mit einem Sieg verabschieden wollen", erklärt Dombrowski. Die Zuschauer dürfen sich dabei auf eine spannende und unterhaltsame Begegnung freuen. Nachdem Leverkusen nach der Hinrunde den Trainer wechselte und nun auf die Dienste von Helmut Weissenbach setzt, mauserte sich der Abstiegskandidat zur Mannschaft der Stunde und ist seit inzwischen fünf Spielen ungeschlagen. "Der TSV geht nun mit einer ganz anderen Einstellung zu Werke und mit einer ähnlich desolaten Vorstellung wie bei unserem 3:0-Sieg im Hinspiel ist natürlich nicht zu rechnen", weiß Dombrowski um die Form des Gegners.

Die vorerst letzte Gelegenheit, sich dem heimischen Publikum zu präsentieren, nutzt der FC Windeck dann auch gleich für die Meisterschafts-Freierlichkeiten. "Im Rahmen der Partie gibt es Meisterschafts-T-Shirts und im Anschluss Freibier", verrät der sportliche Leiter Roland Mickus Details des Rahmenprogramms.

Montag, März 05, 2007

TV Dresselndorf - 1.FC Windeck 0 : 3

(GA-Bonn)

1. FC Windeck schafft den direkten Wiederaufstieg

Der 3:0-Erfolg in Dresselndorf macht bereits drei Spieltage vor Saisonende die Volleyball-Regionalliga-Meisterschaft perfekt

Windeck. Bis sechs Uhr morgens feierten die Volleyballer des 1. FC Windeck mit den mitgereisten Fans den Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft.

Durch einen 3:0 (25:23, 25:14, 28:26)-Auswärtssieg beim Tabellendritten TV Dresselndorf machte das Dombrowski-Team den Titelgewinn und den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga bereits drei Spieltage vor Saisonende perfekt.

Eigentlich war schon am Donnerstagabend alles klar gewesen. Denn Verfolger Delbrück patzte bei den abstiegsgefährdeten Wuppertalern und verspielte somit alle Chancen, den Spitzenreiter doch noch einzuholen. "Für uns war es aber wichtig, auch noch aktiv, aus eigener Kraft die Sache zu meistern", sagte Trainer Sven Dombrowski.

Vor rund 500 Zuschauern, darunter etwa 50 mitgereiste Windecker Fans, begannen beiden Mannschaften nervös und angespannt. Dresselndorf leistete sich aber zu viele Fehler in der Annahme, sodass sich die Gäste absetzen konnten. Einen 24:19-Vorsprung büßten sie allerdings wieder ein, bis schließlich Kai Oberhäuser durch einen erfolgreichen Angriff über die Mitte den fünften Satzball nutzte.

Im zweiten Durchgang hatten die Windecker die Gastgeber dann klar im Griff. Dank einer kompakten Annahme und einer Aufschlagserie von Christian Köhler setzte sich der Tabellenführer mit 25:14 durch. Köhler, der aus dem Siegerland stammt und auch immer noch dort wohnt, stand durch die Anwesenheit seiner Familie und Freunde in dieser Partie immens unter Druck, ließ sich das aber nur im ersten Durchgang anmerken und machte danach eine tolle Partie.

Im dritten Satz wurde es noch einmal spannend. Mit 16:20 gerieten die Gäste in Rückstand, kämpften sich aber durch eine Aufschlagserie von Zuspieler Axel Freisewinkel wieder heran. Schließlich legte Sebastian Jeschor durch eine druckvolle Angabe den Grundstein für den Punkt zum 28:26. Ausschlaggebend war aber vor allem die starke Vorstellung von Libero Dennis Böhm, der seine beste Saisonleistung zeigte.

"Ich bin stolz und dankbar, Mitglied dieser Mannschaft zu sein", sagte Dombrowski nach dem Spiel. Nach dem kuriosen und unglücklichen Abstieg im letzten Frühjahr habe er nicht mit so einer konstanten Leistung gerechnet. Die Windecker hatten den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga eigentlich geschafft, mussten dann aber drei Wochen nach dem Saisonende noch zu einem Nachholspiel antreten, das den Abstieg besiegelte.

"Die Frustration war riesig, viele wollten aufhören", erzählte der Trainer. "Umso überraschender ist es nun, dass wir die Meisterschaft so überlegen gewonnen haben und noch nicht einmal die Topteams uns in den Tiebreak zwingen konnten." Mit allen Fans soll der Aufstieg nach dem Heimspiel am nächsten Samstag ausgiebig gefeiert werden. Dann kann auch die Planung für die 2. Liga beginnen.

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(WR-Siegen)

Burbach. (thw) TV Dresselndorf - 1. FC Windeck 0:3 (23:25,14:25, 25:27). Völlig verdient gewann der neue Regionalliga-Meister 1. FC Windeck klar mit 3:0-Sätzen gegen eine zu weiten Teilen der Partie überforderte Mannschaft des TV Dresselndorf.

TVD-Trainer Hans-Jürgen Gerhard sprach von einem verdienten Windecker Sieg, den man neidlos anerkennen müsse. Die vom Ex-Siegener Sven Dombrowski trainierten Gäste standen bereits vor dem ersten Punkt als Meister fest, da Delbrück am Donnerstag in Wuppertal in einem vorgezogenen Spiel mit 1:3 verloren hatten.

Dennoch gingen die Männer aus dem Rhein-Sieg-Kreis hoch motiviert ins das Spiel, das vor über 250 Zuschauern in der Burbacher Großsporthalle bereits nach 63 Minuten mit einem Schmetterschlag der Gäste beendet wurde.

Lange Nacht in einer Olper Diskothek

Gemeinsam mit ihren 40 Fans, die per Bus angereist waren, feierten die Windecker Recken tänzelnd und mit einigen Wellen ausgelassen den Sieg. In der Olper Diskothek Nachtschicht endete die Party erst in den frühen Morgenstunden.

Trainer Sven Dombrowski wusste, an wen er die Komplimente weiterreichen musste. "Es tat so weh, dass wir im letzten Jahr drei Wochen nach Saisonschluss am grünen Tisch abgestiegen sind. Dass alle Spieler von Saisonbeginn an dermaßen motiviert waren und mit soviel Biss agiert haben, davor kann ich nur den Hut ziehen."

Die Dresselndorfer würde er wegen der einzigartigen Atmosphäre bei den direkten Vergleichen am liebsten mit in Liga Zwei nehmen, so der in Dortmund lebende Coach.

Doch Dombrowski erkannte zugleich, woran es beim TVD noch fehlt. "In den engen Situationen machen wir einfach die Punkte, während Dresselndorf Fehler begeht."

Den Grundstein für den Erfolg in Burbach bildete eindeutig, da stimmten beide Trainer vollends überein, die wesentlich stabilere Annahme in den Reihen der Gäste. "Wir waren wohl übermotiviert?, wollten zuviel und hatten eine schlechte Annahme heute", kritisierte Gerhard seine Mannen, die einzig im dritten Satz sehr gut mithalten konnten.

Nach zahlreichen Wechseln gegen Ende des von Gerhard wegen eines Neun-Punkte-Rückstands schon abgeschenkten zweiten Durchgangs, lag der TVD gar mit 14:8 in Front. Eine Fehlerserie brachte aber den neuen Titelträger wieder heran.

Mit dem dritten Matchball brachten die Dombrowski-Akteure den Sieg unter Dach und Fach.

Gestern 1:3 gegen ASV Senden

Bei der geschlossen stark auftretenden Gäste-Formation ragte der prächtig aufgelegte Libero Dennis "Lekki" Böhm heraus. Beim Gastgeber erreichte niemand seine Bestform.

Nach dieser deutlichen Niederlage mussten die Dresselndorfer keine 24 Stunden später wieder ran - im Nachhol-Heimspiel gegen den ASV Senden.

Und auch hier kassierte die Gastgeber eine Niederlage. verloren gestern Nachmittag mit 1:3 (23:25, 25:23, 20:25, 22:25) nach langen 86 Spielminuten.

TVD: Danecker, Buderath, Löhl, Y.Gerhard, M.B. Gehard, L. Otto, S. Otto, Dünnes, Willwacher, Lah, T. Otto.

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(KSTA)

Meisterliche Nachtschicht

TV Dresselndorf - 1.FC Windeck 0:3 (23:25, 14:25, 25:27). Schon vor der ersten Angabe stand für die Regionalliga-Volleyballer des FC Windeck fest, dass es in die Nachtschicht geht. Und das im doppelten Sinne. Zum einen wussten die Schützlinge von FC-Coach Sven Dombrowski zu diesem Zeitpunkt bereits, dass sie die Meisterschaft in der Regionalliga in der Tasche hatten, denn Verfolger Delbrück hatte im Vorfeld gegen Wuppertal verloren und konnte Windeck nicht mehr vom Thron stoßen. Zum anderen hieß die Lokalität, in die das Dombrowski-Team mit seinen über 50 mitgereisten Fans in Olpe einzog, sinnigerweise „Nachtschicht“ und diesem Namen wurde die spontane Meisterfeier mehr als gerecht. Bis um 6 Uhr in der Früh ließ es der frisch gebackene Titelträger krachen. „Das war schon irre“, berichtete ein geschaffter, aber sichtlich glücklicher Trainer Dombrowski.

Feiern bis zum Morgengrauen: Der FC Windeck um Trainer Dombrowski ist Regionalliga-Meister.

Doch nicht nur die Feier war meisterlich, auch der Auftritt seines Teams im Vorfeld konnte sich sehen lassen. Trotz der bereits feststehenden Meisterschaft gingen die Gäste hochmotiviert zu Werke. „Viele der Spieler kommen aus der Gegend. Zudem kennen wir Dresselndorf sehr gut aus der Vorbereitung, da wir viele Tests gegen den TV bestritten haben.“ Und der Rahmen der Partie gab den letzten Schub. Die Gastgeber hatten die Begegnung groß aufgezogen, 500 Zuschauer waren gekommen und die Gäste selbst hatten auch einen ganzen Fanbus im Schlepptau.

Und so legte der FC gleich gut los, ging schnell in Front und als Christian Köhler, der an diesem Abend zum überragenden Angreifer avancierte, die erste Aufschlagserie hinlegte, war der erste Satz beim Stande von 24:19 vorentschieden. Durchgang zwei ging dann noch schneller. Die Hausherren hatten sichtlich Probleme bei der Annahme und gaben den zweiten Satz ohne viel Gegenwehr ab. Der dritte Satz war dann wieder umkämpfter, doch der FC war immer den einen entscheidenden Tick besser. Libero Dennis Böhm hatte maßgeblichen Anteil an der Entschärfung der gegnerischen Aufschläge und im Angriff war Köhler an diesem Tag nicht zu stoppen. Als dann der ebenfalls gut aufgelegte Axel Freisewinkel mit einer Aufschlagserie für einen beruhigenden Vorsprung sorgte, schien die Partie gelaufen. Doch erst mit dem vierten Matchball, nach gutem Aufschlag von Sebastian Jeschor, machten die Gäste den Sieg perfekt.

„Das war eine sehr gute Vorstellung. Spätestens damit hatten wir uns die Feier verdient“, erklärte Dombrowski mit einem Lächeln. Und wenn man dem Coach Glauben schenken darf, werden die Feierlichkeiten beim FC noch eine Weile weitergehen. Am kommenden Wochenende soll beim letzten regulären Heimspiel die offizielle Meisterfeier stattfinden und auch für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Ende April ist die Zuversicht groß. „Ich glaube das werden wir packen“, strahlte Dombrowski Optimismus aus. „Von vier Mannschaften steigen wohl mindestens drei auf.“ Es sieht ganz nach der nächsten Nachtschicht des FC Windeck aus.



Freitag, März 02, 2007

*** Regionalliga - Meister 06/07 *****

nachdem Delbrück am Donnerstag Abend in Wuppertal verloren hat, ist der Meistertitel perfekt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN ALLE BETEILIGTEN !!!!!


(Weitere Infos folgen)

Dienstag, Februar 27, 2007

TV Dresselndorf - 1.FC Windeck (Vorschau)

Zwei Sätze brauchen die Windecker noch für den Meistertitel. Der TV Dresselndorf will diese frühe Meisterentscheidung sicherlich noch ein bisschen herauszögern. Vor einem fantastischen Dresselndorfer Publikum werden die Siegerländer alle Hebel in Bewegung setzen, um den Schützlingen von Trainer Sven Dombrowski noch ein paar Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Alle Zuschauer können sich auf eine Partie in „Bundesligaathmosphäre“ freuen. Vor zwei Jahren konnten die Windecker in einem Spitzenpiel mit 3:1 gewinnen und den Weg zum Meistertitel ebnen. Damals stand der TVD als direkter Verfolger auf dem zweiten Platz und konnte durch den Sieg der Windecker im Kampf um den Titel entscheidend abgehängt werden.

Sollten sich ausreichend Mitfahrer finden, setzt der FC Windeck für dieses Spiel wieder eine Reisebus ein. Meldungen bitte an Sebastian Hain Tel.: 0221-3107143 oder 0177-3595359

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(KSTA)

Der Luxus eines designierten Meisters

Windeck - Es ist schon ein großer Luxus, den der FC Windeck sich da erarbeitet hat. Das Polster auf die Verfolger in der Volleyball-Regionalliga ist inzwischen so groß, dass sich das Team von Trainer Sven Dombrowski am Samstag (19 Uhr) im Spitzenspiel beim TV Dresselndorf sogar eine 2:3-Niederlage leisten könnte und sich damit trotzdem vorzeitig die Meisterschaft sichern würde.

„Eine Niederlage ist aber verständlicherweise nicht eingeplant“, sagt der sportliche Leiter Roland Mickus, der an Dresselndorf durchweg gute Erinnerungen hat: „Vor zwei Jahren, als ich selbst noch aktiv war, ging es in Dresselndorf um die Vorentscheidung in Sachen Aufstieg. Vor knapp 600 Zuschauern haben wir uns einen super Fight geliefert und schließlich das bessere Ende für uns behalten.“

Volleyball auf hohem Niveau erwartet diesmal auch FC-Trainer Sven Dombrowski: „Beide Teams sind nicht so abwehrstark, gehen aber beim Block und in der Offensive immer hohes Risiko. Für die Zuschauer ist das wohl am attraktivsten.“ Dennoch will man sich nicht bedingungslos dem offenen Schlagabtausch hingeben. Der Taktiker Dombrowski weiß genau, was die Partie entscheiden wird: „Ausschlaggebend wird die Annahme sein. Wer hier stabiler agiert, gewinnt das Spiel.“

Unabhängig von dessen Ausgang ist im Anschluss an die Partie ein Anschlag auf das Siegener Nachtleben geplant. Dombrowski selbst sowie einige seiner Spieler kommen aus dem Siegerland und so nutzen die FC-Spieler das Topspiel, um in diesem Rahmen alte Bekannte zu treffen und, so will es der Spielplan, unter Umständen die Meisterschaft zu feiern.

Damit auch die zahlreichen Anhänger des FC dabei sein können hat Mickus eigens einen Reisebus nach Dresselndorf organisiert. „Mal sehen, ob wir uns gegen die lautstarken Heimfans behaupten können.“

Sollte es mit der Meisterschaft klappen, stehen bereits weitere Termine fest. Bis zum 31. März muss man seine Teilnahme an der Aufstiegsrunde verbindlich zusagen. Diese wird dann beim Meister der Regionalliga West vom 20. bis zum 22. April ausgetragen. Aller Voraussicht nach also in Windeck.



Montag, Februar 26, 2007

1.FC Windeck - VC Marl 3 : 0

(KSTA)

Schwindende Zweifel


Windeck - FC Windeck - VC Marl 3:0 (25:13, 25:17, 25:21). Nein, Gratulationen zur Meisterschaft in der Volleyball-Regionalliga wollte Windecks Trainer Sven Dombrowski noch nicht entgegennehmen, aber die Zweifel schwinden. So musste der selbst ernannte Zweckpessimist einräumen, dass mit dem Sieg gegen Marl der wohl entscheidende Schritt in Richtung Meisterschaft getan ist. „Das war tatsächlich bereits meisterlich“, freute sich Dombrowski über seine Truppe, die zur Zeit scheinbar alles erfolgreich als Team erledigt. Morgens wurde noch gemeinsam der Umzug des Trainers von Köln nach Dortmund gestemmt und am Abend der VC Marl deutlich bezwungen. „Ich muss den Jungs ein riesiges Kompliment machen, und das nicht nur wegen des Umzuges“, so Dombrowski. „Die Einstellung aller Spieler ist vorbildlich und ein Garant für unseren Erfolg.“



Schnell wurde den Zuschauern in der Sporthalle des Windecker Bodelschwingh-Gymnasiums klar, dass ihr Team den Gästen in allen Belangen überlegen war. Praktisch fehlerfrei arbeiteten Annahme und Zuspiel und Axel Freisewinkel bediente ein ums andere Mal Mittelblocker Kai Oberhäuser, der einen Sahne-Tag erwischt hatte. Der 2,01-Meter-Mann punktete nach Belieben und war maßgeblich am schnellen 25:13 und 25:17 beteiligt. Im dritten Durchgang brachte Dombrowski dann für die Achse Christian Köhler / Axel Freisewinkel das Duo Martin Kleber und Sebastian Hain, ohne dass ein Bruch ins Spiel des FC kam. Spätestens beim Stand von 20:12 war die Partie endgültig entschieden und man ließ es einen Tick lockerer angehen. So war der letzte Satz trotz des 25:21 nur scheinbar spannender als die vorangegangenen.

Montag, Februar 12, 2007

1.FC Windeck - TSG Solingen 3 : 1

(GA-Bonn)

FC Windeck kann den Meistersekt kalt stellen

Regionalliga-Tabellenführer hat nach 3:1-Sieg gegen Solingen sechs Punkte Vorsprung - Niederlagen für die Volleyball-Oberligisten aus Menden und Mondorf

Rhein-Sieg-Kreis. Durch einen 3:1 (25:23, 25:17, 22:25, 25:22)-Heimsieg gegen den Tabellenvierten TSG Solingen haben die Volleyballer des 1. FC Windeck einen entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht.

Der Tabellenführer der Regionalliga hat vier Spieltage vor Saisonende bereits sechs Punkte Vorsprung auf den Verfolger Delbrück und könnte bereits durch einen Sieg gegen Marl in zwei Wochen Meisterschaft und Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen. Allerdings erwischten die Windecker wie schon im Hinspiel gegen den Aufsteiger keinen guten Start.

Mit 2:8 und 10:14 geriet das Dombrowski-Team in Rückstand. Es gelang nicht, die Gäste mit Angaben unter Druck zu setzen. Der überragende Solinger Zuspieler Daniel Reitemeyer konnte dadurch seine Angreifer einsetzen wie er wollte. Aufgrund guter Blockaktionen und Aufschlagserien von Christian Köhler und Sebastian Jeschor bogen die Windecker diesen Satz allerdings noch einmal um.

Im zweiten Durchgang hatten sie den Tabellenvierten klar im Griff. Das hatte aber zur Folge, dass sich die Gastgeber daraufhin zu leichtsinnig zeigten. "Wir waren zu wenig aggressiv und engagiert und haben uns zu viele Fehler geleistet", so Trainer Sven Dombrowski. "Es war gut, dass wir diesen Satz verloren haben, um noch einmal die nötige Spannung aufzubauen." Im vierten Satz waren beide Teams lange gleichauf.

Beim Stand von 23:21 konnten die Windecker schließlich einen sehr langen Ballwechsel gewinnen und die Entscheidung herbeiführen. ..........

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(KSTA)

Kreative Pausen

FC Windeck - TSG Solingen 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:21). Matchball Windeck! Durch den 3:1-Erfolg gegen die TSG Solingen haben sich die Volleyballer des FC Windeck den ersten Matchball für die Meisterschaft in der Regionalliga gesichert. In zwei Wochen kann das Team von Trainer Sven Dombrowski nun mit einem Sieg in eigener Halle gegen den VC Marl den Gewinn des Titels Regionalligameister 2006 / 2007 perfekt machen.


Beinahe undurchlässig: Elmar Wächter (links) und Christian Köhler sichern sich mit dem FC Windeck den ersten Matchball im Kampf um die Regionalliga-Meisterschaft.

Als zeitweise „fahrlässig“ und „übermütig“ bezeichnete der FC-Trainer allerdings den Auftritt seiner Schützlinge gegen Solingen, obwohl am Ende ein 3:1-Erfolg zu Buche stand. „Vor allem nach der 2:0-Satzführung hatten einige die Partie bereits abgehakt“, bemängelte Dombrowski.

Windeck startete unkonzentriert. Ohne erkennbaren Aufschlagrhythmus und mit einer ungewohnt hohen Fehlerquote lag der FC im ersten Satz schnell mit 9:14 zurück, ehe Sebastian Hain und Christian Köhler ihre Form beim Service wiederfanden und das knappe 25:23 sicherten. Ein wesentlich besser agierendes FC-Team sahen die Zuschauer dann in Durchgang zwei. Routiniert und effizient machte der FC sein Spiel und folgerichtig das 25:18.

Nach einer weiteren kreativen Pause in Satz drei rückte der FC im abschließenden vierten Satz die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Vor allem die wichtigen Punkte machte die Dombrowski-Truppe. So entwickelte sich beim Stand von 23:21 der Ballwechsel der Partie: „Zehn-, elfmal ging der Ball hin und her, bis wir schließlich den Punkt gemacht haben“, berichtete der Trainer erfreut. Anstatt des 23:22 hatte sein Team nun drei Matchbälle. Gleich der erste wurde verwandelt. Vielleicht wiederholt sich dies auch in zwei Wochen gegen Marl.

FC Windeck: Wächter, Böhm, Oberhäuser, Hain, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler

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(Solinger Tageblatt)



Knappe Niederlage beim Tabellenführer FC Windeck

Mehr als Ersatz: Libero Malek Laouti

Wiedermal knapp, aber genau wie im Hinspiel auch erneut verdient unterlagen die Herren der TSG Solingen beim Tabellenführer der Regionalliga-West, dem FC Windeck. Das 1:3 (23:25, 19:25, 25:23, 22:25) konnte man aber gut verschmerzen, schließlich befand man sich „fast auf Augenhöhe,“ wie TSG-Manager Michael Linder zu berichten wusste. Schon zu Beginn hielten die Solinger vor rund 100 Zuschauern prima dagegen und lagen im ersten Satz sogar mit 15:10 vorne. Dann knickte aber Kapitän Daniel Reitemeyer um und die Gäste mussten den Durchgang trotz tadelloser Leistung von Ersatz-Zuspieler Ralf Jockisch noch abgeben. Ein Grund dafür: wie schon im Hinspiel bekam die TSG Windecks Angreifer Sebastian Jeschor nicht in den Griff. „Der hat sogar noch über den Block vom Daniel Fromm geschlagen,“ zeigte sich Linder beeindruckt. Im zweiten Satz setzten die Gastgeber die Solinger mit gefährlichen Sprungaufgaben unter Druck, und prompt wackelte die Annahme. Zwar gefiel Fuchs-Ersatz Malek Laouti erneut auf der Libero-Position, aber diesmal hatte der sonst so zuverlässige Sebastian Czpakowski nicht seinen besten Tag erwischt. Dennoch gaben sich die Solinger noch nicht geschlagen und erkämpften sich den dritten Satz. Ronny Seegert handelte sich dabei ein Sonderlob seines Managers ein: „Er hat überragend angegriffen.“ Beim Stande von 23:22 im vierten Durchgang bekamen die Zuschauer dann noch einmal Volleyball vom Feinsten geboten. Angriff, abgewehrt, Gegenangriff, wieder abgewehrt – es ging hin und her, leider mit dem besseren Ende für die Hausherren. Dennoch quittierte das Publikum die Leistungen beider Teams mit stehenden Ovationen. Und so konnte Michael Linder die Niederlage bestens verkraften: „Für unsere momentane Situation mit den Verletzten und nicht optimalen Trainingsbeteiligungen war es ein hervorragendes Spiel. Wir habe Windeck alles abverlangt.“


1.FC Windeck 3 - SC Janus Köln 3 : 0

Auch die Drittvertretung des FCW konnte an diesem Wochenende einen Erfolg gegen den SC Janus Köln verbuchen. Der Kampf um die Bezirksliga-Meiterschaft wird nun nur noch durch den FCW und dem MTV Köln, der Punktgleich mit dem FC auf dem 2. Tabellenpaltz liegt, ausgetragen.

MTV Köln - 1.FC Windeck II 2 : 3

bericht folgt. 

SV Bayer Wuppertal - 1.FC Windeck 0 : 3

(GA-Bonn)

Ko
mfortabler Vorsprung für Windeck


Der Spitzenreiter gewinnt die vorgezogene Partie in der Volleyball-Regionalliga gegen Wuppertal, die Konkurrenz patzt.

Rhein-Sieg-Kreis. Zwar hatten die Volleyballer des 1. FC Windeck zwei spielfreie Wochenenden, ruhig war es für den Spitzenreiter der Regionalliga trotzdem nicht.

Denn Verfolger Delbrück patzte überraschend gegen Leverkusen, so dass das Team von Sven Dombrowski nun schon sechs Punkte Abstand auf den Tabellenzweiten hat.

Doch Dombrowski ist es egal, wie die Gegner abschneiden: "Wir müssen einfach unser Ding weiter durchziehen. Wir sind gut genug, um nicht darauf hoffen zu müssen, dass Delbrück verliert." Im vorgezogenen Auswärtsspiel am Donnerstagabend gegen den Vorletzten SV Bayer Wuppertal setzten sich die Windecker in drei Sätzen mit 25:17, 25:23 und 25:18 durch.

Allerdings war das Spiel nicht so deutlich, wie die Satzergebnisse glauben machen wollen. "Wuppertal war überraschend stark und wir mussten wirklich alles geben", so der Trainer. Im zweiten Durchgang lagen die Gäste bereits mit 14:18 hinten. Der eingewechselte zweite Zuspieler Sebastian Hain machte dann allerdings fünf Aufschläge in Folge, wodurch der Tabellenführer wieder vorn lag.

Am Samstag kommt es nun zum "letzten Volleyball-Highlight in Herchen in dieser Saison", findet Dombrowski (19 Uhr, Bodelschwingh-Gymnasium). Denn er schätzt den Tabellenvierten TSG Solingen neben seinem eigenen Team als die beste Mannschaft der Liga ein. "Das Hinspiel war auf hohem Niveau und wirklich schön anzuschauen." Allerdings wird der überragende Solinger Diagonalspieler Christian Hink vermutlich verletzt ausfallen.

Besonders müsse sein Team aber auch auf den Zuspieler Daniel Reitemeyer achten, der jahrelang in Wuppertal in der ersten Liga gespielt hat und den Dombrowski für den besten Zuspieler der Klasse hält. Bei den Windeckern wieder mit dabei ist Mittelblocker Francis Tonleu, der eigentlich in England wohnt, aber bis zum Sommer wieder im Lande ist.

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(KSTA)

Brisante Begegnung

Windeck - Die Regionalliga-Volleyballer des 1. FC Windeck waren mit einer gehörigen Portion Respekt zur vorgezogenen Meisterschaftspartie beim abstiegsbedrohten SV Bayer Wuppertal II angereist, doch am Ende erwiesen sich die Bedenken als völlig unbegründet. Denn mit einer souveränen Vorstellung überwand das FC-Team von Trainer Sven Dombrowski auch diese Hürde und bleibt damit weiter unangefochten auf Titelkurs. Mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:17) setzte sich der FC bei der Bayer-Reserve durch und kann dem Endspurt in der Meisterschaft damit weiterhin gelassen entgegenblicken. Wenn überhaupt, hatte der Spitzenreiter nur im zweiten Satz Probleme. Den ersten Durchgang absolvierten die Dombrowski-Schützlinge sehr dominant und Christian Köhler war es dann vorbehalten, mit einer Aufschlagserie für die Vorentscheidung zu sorgen. Im zweiten Durchgang kamen die Wuppertaler aber besser ins Spiel. „Vielleicht hatten wir die Begegnung nach dem leichten ersten Durchgang schon abgehakt“, meinte FC-Spieler Sebastian Jeschor. So lag der Primus plötzlich mit 14:18 im Hintertreffen, „und eigentlich war der Satz da schon weg“, sagte Jeschor. Doch dann hatte Dombrowski eine Eingebung, brachte bei eigenem Aufschlag Sebastian Hain ins Spiel, der dann mit fünf erfolgreichen Aufschlägen in Folge die Wende herbeiführte. 19:18 stand es nun für den FC, und diesen Vorsprung brachten die Gäste routiniert über die Runde. Der letzte Satz war dann schnell erledigt. Die Gegenwehr der Gastgeber war verflogen, so dass Dombrowski die Chance nutzte, allen Spielern Einsatzzeit zu gönnen.

Zeit zur Erholung bleibt den Volleyballern aus Windeck aber kaum. Bereits Samstag (19 Uhr) erwartet der Tabellenführer den Verfolger TSG Solingen. „Auf diese Aufgabe freuen wir uns riesig. Das wird ganz schwer für uns. Schon das Hinspiel war eine ganz enge Kiste. Da mussten wir unsere beste Saisonleistung zeigen“, erinnert sich Jeschor.Die Gäste aus der Klingenstadt reisen mit einem recht erfahrenen Kader an, aus dem der ehemalige Deutsche Meister Daniel Reitemeyer als Zusteller herausragt. „Die haben sich mit Sicherheit einiges vorgenommen“, rechnet Jeschor mit einem engagierten Gegner. Aber auch die Hausherren sind motiviert. „Wenn wir das Spiel gewinnen, sollten wir durch sein.“ Aufstellungssorgen hat Trainer Dombrowski vor dem Spitzenspiel keine. Genau wie in Wuppertal kann er auch gegen den Tabellenvierten Solingen sein komplettes Team aufbieten.

 

Montag, Januar 22, 2007

1.FC Windeck - TG RE Schwelm 3 : 0

(KSTA)

Souveräne Pflichterfüllung

FC Windeck - TG Rote Erde Schwelm 3:0 (25:20, 25:14, 25:20). Am Ende war es dann doch das erhofft leichte Spiel und nach gerade einmal 60 Minuten hatten die Regionalliga-Volleyballer des FC Windeck ihr Tagwerk gegen Schlusslicht TG Rote Erde Schwelm vollbracht. „Das war ein Arbeitssieg“, analysierte Sven Dombrowski aus Trainer-Perspektive, „nicht ruhm-, aber erfolgreich.“
Am Boden und in der Luft: Martin Kleber (links im Block) und Sebastian Hain
(rechts) vom FC Windeck ersticken den Schwelmer Angriffsversuch im Keim.

Trotz der eindeutig zugunsten der Gastgeber gelagerten Kräfteverhältnisse fanden sich zahlreiche Zuschauer in der Sporthalle des Bodelschwingh-Gymnasiums in Herchen ein, um den Tabellenführer beim erwarteten Pflichtsieg zu unterstützen. Tatsächlich, zu keinem Zeitpunkt der Partie kam auch nur der leiseste Zweifel daran auf, dass Windeck einen klaren 3:0-Erfolg einfahren würde. „Bis 18, 19 Punkte hielt Schwelm immer ganz gut mit, aber sobald es in die entscheidende Phase des Satzes ging, haben wir das Tempo angezogen“, sagte Dombrowski.


Für Windeck war Schwelm der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. So konnte Routinier Elmar Wächter geschont werden, damit er seine Daumenverletzung vollständig auskurieren kann, und Australien-Rückkehrer Dennis Böhm wiederum nutzte die Partie, um nach seiner sechswöchigen Spielpause wieder in seinen Rhythmus zu finden. Auch zwischen den beiden Zuspielern konnte die Einsatzzeit fair aufgeteilt werden. „Axel Freisewinkel stand in der Startformation und in der Mitte des zweiten Satzes habe ich Sebastian Hain gebracht“, freute sich Dombrowski, allen Akteuren genügend Spielzeit einräumen zu können.

Die kommenden zwei Wochen wird sich die Mannschaft gezielt auf den Meisterschaftsendspurt vorbereiten. Aufgrund des Rückzuges des Moerser SC hat der FC Windeck am nächsten Wochenende spielfrei. Die nächste Partie findet am Donnerstag, den 8. Februar beim SV Bayer Wuppertal statt.

SSV Homburg-Nümbrecht - 1.FC Windeck III 1 : 3

Gegen den Lokalrivalen aus Nümbrecht konnte sich der FCW III mit 3:1 durchsetzen.

Montag, Januar 15, 2007

FC Windeck III - MTV Köln 1 : 3

Gegen die stark motivierten Spieler aus Köln hatte der FC es schwer sich durchzusetzen und verliert das Spitzenspiel der Bezirksliga verdient. Der MTV bereitete dem FCW die erste Saison-Niederlage und gestaltet den Kampf um die Meisterschaft wieder offen.

Vorschau:
Samstag 20.1.07, 16.00 Uhr, Hauptschule Rosbach
SSV Homburg-Nümbrecht - 1.FC Windeck III

FC Windeck II -- 1.FC Spich 3 : 0

Bericht folgt.

ASV Senden - FC Windeck 0 : 3

(KSTA)

Rückkehr zur Souveränität

ASV Senden - FC Windeck 0:3 (19:25, 13:25, 18:25). In eindrucksvoller Manier haben sich die Volleyballer des FC Windeck in der Regionalliga zurückgemeldet. Mit einem nie gefährdeten 3:0 beim ASV Senden bewiesen die Spieler um Trainer Sven Dombrowski, dass die Niederlage im letzten Spiel gegen Hörde tatsächlich nur ein Ausrutscher war. Und neben dem Erfolg in Senden gab es an diesem vierzehnten Spieltag gleich doppelten Grund zur Freude. Dank der 1:3-Niederlage des Verfolgers DJK Delbrück in Solingen rangiert der FC Windeck wieder mit einem komfortablen Vier-Punkte-Polster an der Spitze der Tabelle.



Zwar fehlte dem Gastgeber mit Bert Schleichert der etatmäßige Zuspieler, doch das führte nicht dazu, dass Windeck Gefahr lief, den Gegner zu unterschätzen. Von Beginn an agierte der FC hochkonzentriert und ließ keinen Zweifel am Vorhaben aufkommen, die Punkte beim ASV zu entführen. Vor allem in der Annahme spielte die Dombrowski-Truppe nahezu fehlerfrei und eröffnete sich damit im Angriff alle Optionen. Gewohnt abschlussstark kam Christian Köhler ein ums andere Mal zu direkten Punkten. Und mit dem ersten Satzgewinn (25:19) im Rücken kam der FC erst so richtig ins Rollen.


So wurde der zweite Durchgang zu einer Demonstration der Stärke. Beim 25:13 stimmte einfach alles und auch Philipp Jirzik, der aus der zweiten Mannschaft aushalf, fügte sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein. „Mann des Spiels war allerdings Pavel Rath“, sagte Dombrowski im Anschluss an die Partie, „er hat heute gezeigt, dass er wieder zu 100 Prozent fit ist. Er war wieder der Leistungsträger, den wir in solchen Spielen brauchen.“

Freitag, Januar 12, 2007

ASV Senden - 1.FC Windeck (Vorschau)

Sturm auf die Festung

Regionalligist FC Windeck spielt bei dem mit Ex-Bundesliga-Spielern gespickten Team des ASV Senden.

Windeck - Sven Dombrowski ist gewarnt: „In kompletter Besetzung gehört der ASV Senden zu den Top-Teams der Liga.“ Entsprechend wird der Trainer des Volleyball-Regionalligisten FC Windeck seine Schützlinge darauf einstellen, den Gegner im Auswärtsspiel am Samstag (19 Uhr) trotz des glatten 3:0-Hinspielerfolgs auf gar keinen Fall zu unterschätzen. „Senden kam damals mit einer Rumpftruppe nach Windeck und wird wohl in eigener Halle gegen den Tabellenführer alle vorhandenen Kräfte aufbieten“, vermutet Dombrowski.




Und das sind nicht wenige. Gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Spielern wie Matthias Steens oder Bert Schleichert, verfügt der ASV über enorm viel Klasse und Erfahrung. So kommt auch die sagenhafte Heimbilanz von knapp fünf Jahren ohne Niederlage, die erst im Dezember vom Dürener TV durchbrochen werden konnte, nicht von ungefähr. Die Halle in Senden kommt damit einer Festung gleich, die es nun zu erstürmen gilt. „Wir wissen, was uns erwartet, und wollen uns nach der Hörde-Niederlage keinen weiteren Ausrutscher mehr leisten. Unsere Leistung muss stimmen“, fordert der FC-Coach. So wird man verstärkt Druck über den Aufschlag und den Block ausüben, um den Gastgeber seiner stärksten Waffe, dem schnellen Angriff über die Mitte, zu berauben.

So oder so, für Windecks Jonas Reckermann dürfte es auf jeden Fall eine ganz besondere Begegnung werden. Denn in Senden trifft der Zwei-Meter-Mann auf zahlreiche Spieler aus den Anfängen seiner Volleyball-Karriere.

Sonntag, Dezember 24, 2006

Pavel Rath im Gespräch mit dem Rhein-Sieg-Anzeiger

(KSTA)

„Ich mag das familiäre Ambiente”

Windeck - Pavel Rath ist eine feste Größe beim Volleyball-Regionalligisten 1. FC Windeck. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ist der Verein auf dem besten Weg, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen.

KÖLNER-STADT-ANZEIGER: Herr Rath, wann und wie sind Sie zum 1. FC Windeck gekommen?

PAVEL RATH: Das war purer Zufall. 2004 habe ich einen Aushang an der Sporthochschule Köln gelesen, in dem der TuS Schladern nach Verstärkung für die Regionalliga suchte. Unterschrieben war das Ganze von Sebastian Jeschor, dem Außenangreifer des FC Windeck. Sebastian kannte ich vom Beachvolleyball und da habe ich mir gedacht, das ich mir das mal anschaue.

Was ist das Besondere am 1. FC Windeck? Schließlich sind Sie trotz des Abstieges aus der Zweiten Bundesliga dem Verein treu geblieben.

RATH: Nach dem Abstieg, der ja unter seltsamen Umständen zustande kam, staute sich in mir viel Frust auf. Ich habe mit dem Gedanken gespielt, ganz mit dem Volleyball aufzuhören, da ich einfach keine Motivation mehr hatte. Doch nach wenigen Wochen habe ich die ganze Truppe schon wieder vermisst.

Inwiefern?

RATH: Im Laufe der Zweitliga-Saison haben wir viel Zeit miteinander verbracht. Ich denke da beispielsweise an die Doppelspieltage in Berlin. So haben sich echte Freundschaften entwickelt. Überhaupt, ich mag das familiäre Ambiente hier im Verein. Das umfasst Vorstand, Fans und natürlich auch den Trainer.

Sie sprechen den Trainer Sven Dombrowski an. Unter seiner Leitung läuft es derzeit richtig gut. Ist die Mannschaft stärker als im Vorjahr?

RATH: Auf jeden Fall. Wir sind wesentlich kompakter und vor allem erfahrener geworden. Wenn es in der zweiten Liga eng wurde, kam oft das große Zittern. Jetzt sind wir in diesen entscheidenden Phasen viel ruhiger und abgeklärter. Außerdem ist das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer sehr gut. Wir besprechen vieles gemeinsam. Da geht es mitunter auch einmal laut und hart zur Sache, doch am Ende finden wir immer eine Lösung.

Dennoch, von Köln nach Windeck, fährt man eine knappe Stunde. Wäre es nicht praktischer, bei einem Team in der Nähe zu spielen?

RATH: Das ist nicht so dramatisch. Wir sind zu sechst aus Köln und fahren gemeinsam nach Windeck. Außerdem trainieren wir einmal in der Woche hier in Köln. Der Zeitaufwand hält sich also in Grenzen.

Wie sieht Ihre Zukunft mit dem 1. FC Windeck aus?

RATH: Zunächst möchte ich mit der Mannschaft natürlich Mitte März die Regionalliga-Meisterschaft feiern. Was dann geschieht, ist noch nicht ganz sicher. Aber nach Lage der Dinge habe ich dann mein Studium beendet und kehre zurück nach Tschechien.

Das Gespräch führte

Sebastian Demmer

Montag, Dezember 18, 2006

1.FC Windeck - TV Hörde 1 : 3

(KSTA)

Kollektives Versagen

Der Spitzenreiter der Volleyball-Regionalliga kassiert gegen den TV Hörde die erste Saisonniederlage.

FC Windeck - TV Hörde 1:3 (25:21, 29:31, 22:25, 19:25). Irgendwann musste es ja einmal passieren. Elf lange Spiele zeigten die Regionalliga-Volleyballer des FC Windeck keinerlei Anzeichen von Schwäche, schienen zu gut, zu dominant für diese Liga. Doch ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres wurde die Mannschaft von Trainer Sven Dombrowski unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit dem 1:3 gegen den TV Hörde handelte sich Windeck nicht nur die erste Saisonniederlage ein, sondern musste sich erstmals im Kalenderjahr 2006 in eigener Halle geschlagen geben. „Ich will mich jetzt nicht in Ausreden verstricken - wir waren einfach in allen Teilen des Spiels desolat“, gab Dombrowski zu.

Instabil in Annahme und Zuspiel gesellten sich immer wieder leichte Fehler in Block und Angriff zum FC-Spiel. Dennoch sicherte man sich den ersten Durchgang mit 25:21 und hatte auch im zweiten Satz vier Satzbälle. „Hätten wir davon einen verwandelt, wäre die Partie anders ausgegangen“, war sich Windecks Trainer sicher. Doch es kam anders. Mit dem Satzausgleich läuteten die Gäste die Wende ein und profitierten vom kollektiven Versagen des Tabellenführers.

„Heute hat es einfach nicht gepasst und ich muss bei der Analyse sicher bei mir anfangen“, sagte Dombrowski. „Das einzig Positive an der Sache ist vielleicht, dass wir als Mannschaft verloren haben und auch ich habe als Coach Fehler gemacht.“

Trotz der Niederlage führt der FC weiter die Liga an. Allerdings ist der Vorsprung auf Verfolger DJK Delbrück auf zwei Zähler zusammengeschrumpft. „Vielleicht war das ein Dämpfer zur richtigen Zeit, wobei ich natürlich nicht hoffe, dass uns dieser Ausrutscher am Ende noch wehtun wird“, fasste Dombrowski die Ereignisse zusammen.

FC Windeck: Wächter, Oberhäuser, Hain, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler, Reckermann.

Montag, Dezember 11, 2006

Dürener TV - 1.FC Windeck 0 : 3

(KSTA)

Unbegründete Sorgen von Dombrowski

Windeck - Dürener TV II - FC Windeck 0:3 (22:25, 18,25, 14:25).

Wie Sven Dombrowski, Trainer des Volleyball-Regionalligisten FC Windeck, nach der Partie zugab, war er vor dem ersten Spiel der Rückrunde beim Dürener TV II tatsächlich verunsichert. Aufgrund des Auslandsaufenthaltes von Libero Dennis Böhm, eines Muskelfaserrisses von Pavel Rath und der Tatsache, dass Jonas Reckermann nebst Sebastian Jeschor erst morgens um zehn von einem einwöchigen Karibik-Urlaub zurückkehrten, sah sich der Coach des Tabellenführers mit einigen Unwägbarkeiten konfrontiert. „Ich musste eine komplett neue Annahme zusammenbauen“, erklärte Dombrowski, „das Trio Reckermann, Kleber, Jeschor hat so noch nie zusammen gespielt. Ob so etwas dann gut geht, weiß man natürlich nicht.“

Die Sorge des 38-Jährigen erwies sich allerdings recht schnell als unbegründet. Als Beweis für die mannschaftliche Geschlossenheit agierte der FC nach kurzer Eingewöhnungsphase gewohnt dominant. Einen großen Anteil daran hatte der glänzend aufgelegte Diagonal-Angreifer Christian Köhler. „Das war wirklich phänomenal, was er gezeigt hat“, war Dombrowski voll des Lobes, „dass er ein guter Aufschläger ist, war uns bekannt, aber die Leistung heute war Extraklasse.“

Beim Stand von 15:15 kam Köhler im zweiten Satz zur Angabe und münzte gleich acht Aufschläge in Serie in Punkte um. Damit sorgte der Zwei-Meter-Mann fast im Alleingang für die Entscheidung in diesem Durchgang. Der Rest der Partie wurde dann zum Schaulaufen der Gästemannschaft.

„Neben Christian Köhler hat sich auch Jonas Reckermann ein Sonderlob verdient“, sagte Dombrowski, „die fehlende Wettkampfpraxis nach seiner langen Verletzung war ihm kaum anzumerken.“

TSV Much II - 1.FC Windeck III 0 : 3

Auch die Drittvertretung des FCW konnte im ersten Rückrundenspiel gegen das Schlußlicht der Bezirksliga 4 einen ungefärdetet 3 : 0 Sieg (11, 12, 22) einfahren. Lediglich im dritten Durchgang gelang es dem TSV Much ,wegen des unkonzentrieten Spiel der Windecker, den Satz ein wenig offener zu gestalten.

Nun geht es in die verdiente Winterpause bevor es am 13.01.2007 um 16.00 Uhr in der GHS Rosbach im Spitzenspiel gegen den MTV Köln geht.

Dienstag, November 28, 2006

TV Düren II : 1. FC Windeck (Vorschau)

Beginn der Rückrunde

Nach verlustpunktfreier Hinrunde kann die erste Herrenmannschaft eine Woche durchschnaufen um sich dann wieder ins Getümmel zu stürzen. Da steht dann der TV Düren II wieder auf dem Plan. Die Dürener bauen derzeit junge Spieler in die Mannschaft ein und haben sich im Saisonverlauf sicherlich steigern können. „Die wollen sich in der Rückrunde den Klassenerhalt sichern und sollten nicht unterschätzt werden. Wir müssen uns wieder neu motivieren und wollen möglichst früh die Weichen in Richtung Aufstiegsrelegation stellen“, warnt Trainer Dombrowski vor Übermut.

Montag, November 27, 2006

1.FC Windeck - DJK Delbrück 3 : 0

(KSTA)

Beängstigende Dominanz

FC Windeck - DJK Delbrück 3:0 (25:23, 25:21, 25:18). „Das macht mir langsam Angst“, scherzte Sven Dombrowski, Trainer der Regionalliga-Volleyballer des FC Windeck, nachdem sein Team Verfolger DJK Delbrück mit 3:0 düpierte, damit die Hinrunde der Meisterschaft verlustpunktfrei abschloss und insgesamt nur drei Sätze abgeben musste. „Doch Spaß beiseite“, sagte der 38-Jährige im Moment des Triumphes und dachte bereits an die zukünftigen Aufgaben, „ich habe tatsächlich ein wenig Sorge, dass wir mental einbrechen könnten. Woche für Woche bringen wir unsere Leistung und motivieren uns erneut. Mal sehen, wie lange das noch so gut klappt.“


Es ist tatsächlich ein kleines Luxusproblem, das der FC Windeck da hat. Ernsthafte sportliche Herausforderer sind, wie die Hinrunde bewiesen hat, in der Liga derzeit Mangelware und so kann sich die Mannschaft praktisch nur selbst schlagen. „Momentan passt einfach alles“, erklärt Dombrowski. „Wenn wir verletzungsfrei bleiben und in den weiteren Spielen den nötigen Druck aufbauen können, dürfte eigentlich nicht viel schief gehen.“

Windeck hat nun ein Vier-Punkte-Polster auf die DJK und darüber hinaus das wesentlich bessere Satzverhältnis (30:3 gegenüber 26:12). Doch von ersten Planungen für die 2. Bundesliga will der FC-Trainer wenig wissen: „Das ist frühestens ein Thema, wenn wir nach dem Spiel in Senden am 13. Januar noch keine Niederlage haben.“

In der Partie am Samstag hat die bessere Annahme den Unterschied ausgemacht. Wesentlich stabiler und erprobter in Stress-Situationen, gelang es Windeck immer, in den entscheidenden Phasen der Sätze die wichtigen Punkte zu machen. Zuspieler Axel Freisewinkel vertrat Sebastian Hain, der in Schottland weilte, und bediente ein ums andere Mal Kai Oberhäuser oder Elmar Wächter, die über die Mitte nicht zu stoppen waren. „Ich muss der Mannschaft ein dickes Lob aussprechen“, sagte Dombrowski. „Ohne Ausnahme, jeder im Team hat heute überzeugt.“

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Vor zweihundert Zuschauern konnte die erste Herrenmannschaft auch Sieg Nr. 10 einfahren. Dabei wollte dann aber doch nicht so richtige Spitzenspiel-Atmosphäre aufkommen. Die Überlegenheit der Windecker war vor allen im Aufschlag zu groß. Delbrück agierte schwach in der Ballannahme und konnte so kaum Druck im Angriff aufbauen. Trainer Sven Dombrowski freute sich über den glatten Sieg: „Obwohl „Seppel“ Jeschor in den letzten Trainingseinheiten mit Rückenproblemen aussetzen musste konnten wir permanent Druck aufbauen. Das zeigt die Homogenität des Teams in dieser Saison!“ Zuspieler Freisewinkel konnte Jeschor schonen und inszenierte über die Mittelblocker Wächter und Oberhäuser oft die richtigen Angriffe. Herausragender Spieler aber war Pavel Rath, der mit einer nahezu fehlerlosen Angriffsleistung die entscheidenden Akzente setzte.


1.FC Windeck II - TV Menden 3 : 1

„Gegen einen stärkeren Gegner hätten wir heute enorme Probleme gehabt“, resumierte Spielertrainer Roland Mickus den Spielverlauf nach einem Arbeitssieg gegen die zweite Mannschaft des TV Menden. Zu viele individuelle Fehler machten den Windeckern am Sonntag Nachmittag das Leben unnötig schwer. Die Spieler von der oberen Sieg scheiterten im Angriff weniger am Gegner als an der Netzkante. Dennoch konnte sich das FCW-Team nach einer Satzniederlage im dritten Durchgang dann doch durchsetzen. „Wir haben auf fast allen Positionen ungewohnt schwach gespielt. Ohne die gute Leistung von Libero Christian Jirzik hatte das Spiel anders ausgehen können!“

Mittwoch, November 22, 2006

1.FC Windeck - DJK Delbrück (Sa. 25.11.2006, 19.00 Uhr)

Spitzenspiel

Am kommenden Spieltag hat die erste Herrenmannschaft die Möglichkeit sich um weitere zwei Punkte vom Tabellenzweiten aus Delbrück abzusetzen. Im direkten Vergleich um den ersten Tabellenplatz wird das Team um Trainer Dombrowski wohl mehr aufbieten müssen als am vergangenen Wochenende. Den Zuschauern wird jedenfalls am Samstag ein wahrer Leckerbissen geboten.

Montag, November 20, 2006

TSV Bayer Leverkusen -- 1.FC Windeck 0 : 3

(GA-Bonn)

1. FC Windeck im Spargang

Volleyball-Regionalliga-Spitzenreiter gewinnt 3:0 beim TSV Bayer Leverkusen

Windeck. (hsi) Einen Pflichtsieg konnten die Volleyballer des 1. FC Windeck gegen den Vorletzten der Regionalliga, den TSV Bayer Leverkusen, einfahren. Auswärts setzte sich der noch ungeschlagene Spitzenreiter deutlich mit 25:20, 25:15 und 25:17 durch. "Diese Partie haben wir im Spargang mit halber Kraft gewonnen", so Trainer Sven Dombrowksi.

Nach einem unkonzentrierten Start stabilisierten die Gäste ihre Annahme und steigerten sich bei den Angaben. Danach waren die Leverkusener in allen Belangen klar unterlegen. Besonders Libero Dennis Böhm, der am Abend noch in seinen Geburtstag hinein feierte, machte eine gute Partie. Für Dombrowski war diese Partie im Hinblick auf das Spitzenspiel am nächsten Samstag von Bedeutung: "Wir haben viele taktische Varianten erprobt, die wir gegen Delbrück einsetzen wollen."

DJK Delbrück gewann auswärts gegen Dresselndorf und liegt nur zwei Punkte hinter Windeck auf Rang zwei.

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Nur 50 Minuten brauchte die erste Herrenmannschaft für einen Sieg gegen die Mannchat aus der Bayer-Stadt. In den letzten Jahren hatten sich beide Teams immer wieder spannende Spiele geliefert, doch in diesem Jahr hatten die Schützlinge des ehemaligen TuS Schladern -Trainers Roman Schwarz nichts zu bestellen. Herausragender Spieler auf Windecker Seite war Libero Dennis Böhm, der mit seiner sicheren Annahme und vielen gelungenen Abwehraktionen den Grundstein für den klaren Sieg legte.

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FCW II - SG Brühl/Refrath II 3 : 0

Auch die zweite Herrenmannschaft schaffte einen Sieg im Eildurchgang. In knapp einer Stunde besiegte das Team von Spielertrainer und Zuspieler Roland Mickus die Zweitvertretung der Spielgemeinschaft Brühl/Refrath. Dabei konnte er sich das Spiel einmal in aller Ruhe vom Spielfeldrand aus ansehen. Nach längerer Verletzungspause konnte nämlich Zuspieler Philipp Jirzik gegen Ende des ersten Satzes endlich wieder ins Geschehen eingreifen und mit einer guten Leistung den klaren Sieg einfahren. Nach dem Spiel freute er sich über seinen ersten Einsatz nach 6 Wochen: „Das war ein guter Aufbaugegner!“

AVC Köln II - FCW III 1 : 3

Herbstmeister

Auch im letzten Hinrundenspiel konnte die Windecker Drittvertretung einen Sieg einfahren. Gegen eine technisch schwache Mannschaft konnte der erste Satz noch klar gewonnen werden. Doch der AVC kämpfte sich mit einer starken Abwehrleistung ins Spiel zurück. Die Windecker hatten trotz schlechten Blockspiels seitens des AVC probleme den Ball in dessen Hälfte unter zu bringen und verloren zur Folge den zweiten Satz. Mit ordenlich Wut im Bauch kämpften sich die Windecker erfogreich durch den dritten Satz und konnten dann den vierten Durchgang wieder klar für sich entscheiden.

Vorschau:
1.FC Windeck III - TSV Much II
So. 10.12.2006, 12.00 Uhr in Hoffnungsthal

Freitag, November 17, 2006

TSV Bayer Leverkusen -- 1.FC Windeck (Vorschau)

(KSTA)

Gefährliche Zwischenstation

Windeck - Das nächste Spiel ist immer das schwerste. Das wusste Sepp Herberger und das weiß auch Sven Dombrowski. Und daher macht der Trainer des Volleyball-Regionalligisten FC Windeck seinen Spielern vor dem Spiel beim TSV Bayer Leverkusen (Sa., 19.30 Uhr) auch unmissverständlich klar: „Arroganz ist absolut fehl am Platz.“ Dem Trainer des Tabellenführers ist dabei durchaus bewusst, dass man als Spieler gegen den Tabellenzehnten ganz anders motiviert ist, als in einem Spitzenspiel. Und das kann gefährlich werden. „Genau hier müssen wir aufpassen“, warnt der 38-Jährige. „Natürlich ist Leverkusen nur eine Station zwischen dem Dresselndorf-Spiel und dem Match gegen Delbrück. Doch auch diese will gemeistert werden.“


In ihrem gewohnten Rhythmus bleibend, hat die Mannschaft zu Beginn der Woche noch einmal ein sehr hartes Training absolviert, die Einheit am Donnerstag aber dafür ausfallen lassen. „Einige Jungs waren leicht angeschlagen und nach der hohen Belastung der letzten Wochen ist es wichtig, zu regenerieren und Kraft zu tanken“, erklärt Dombrowski. So wird der FC in Bestbesetzung und im Vollbesitz seiner Kräfte bei Bayer auflaufen. Dort peilt man den neunten Sieg im neunten Spiel an und Windecks Trainer weiß bereits, wie dies umzusetzen ist: „Marten Lammens ist das Herzstück der Bayer-Mannschaft. Wenn es uns gelingt, ihn aus dem Spiel zu nehmen, ist das schon die halbe Miete für einen Sieg.“ Für eine Extra-Portion Motivation dürfte zudem das Wiedersehen mit einem in Windeck bekannten Gesicht sein. Roman Schwarz, Trainer der Gastgeber, war vor Sven Dombrowski und Elmar Wächter für den TuS Schladern verantwortlich.

Dienstag, November 14, 2006

Pokal-Finale: VV Human Essen : 1. FC Windeck 3:1

Im Pokalfinale war die Mannschaft von der oberen Sieg dann nahezu chancenlos. Dombrowski analysierte anschließend: „Das war eine Kombination aus Erschöpfung und fehlender Spielstärke. Essen ist eine der Topmannschaften in der 2. Bundesliga. Erst als die im zweiten Satz wechselten konnten wir mithalten und den Satz gewinnen. Wir freuen uns, dass wir es bis ins Finale geschafft haben. Es ist eine nützliche Erfahrung, gegen eine Zweitligamannschaft von der Tabellenspitze zu spielen. Jetzt konzentrieren wir uns wieder voll auf die Saison und sind froh, dass wir das enorme Pensum, das wir in den letzten zwei Wochen absolviert haben unbeschadet überstanden haben!“

TuS Mondorf : 1. FC Windeck II 3 : 0

Gegen Tabellenführer Mondorf hatte die „Zweite“ nicht viel zu bestellen. „Wir sind deutlich unter unserer Bestform geblieben. Die Niederlage geht an sich in Ordnung, aber die Anzahl der unnötigen individuellen Fehler war bedeutend zu hoch“, hakte Spielertrainer Roland Mickus die Partie ab. Die Windecker gingen mit zu viel Respekt in die Partie und kamen erst gegen Ende des Zweiten Satzes in Schwung. Mondorf spielte aber an diesem Wochenende einfach zu homogen und konnte sich durch Aufschlagserien immer wieder die entscheidenden Führung erarbeiten.

Es spielten: Spielertrainer Roland Mickus, Joschka Münchenhagen, Philipp Brücken, Jonas Brücken, Florian Mohr, Philipp Jirzik, Christian Jirzik und Robert Joest

Montag, November 13, 2006

FCW III - TV Hoffnungsthal 3 : 1

Die Drittvertretung konnte auch Ihr sechstes Meisterschaftsspiel in Folge gewinnen und bleibt somit verlustpunktfrei auf dem ersten Platz der Bezirksliga. In einem hart umkämpften Match gelang es Windeckern erst im Tiebreak das Spiel viedient für sich zu entscheiden.

Es spielten: Karl Bleiweiss, Dirk Bruchertseifer, Markus Derscheid, Bruno Jung, Marc Klüser, Detlef Köster, Dietmar Peters, Thilo Rudolphi und Oliver Schmidt

FCW I - TV Dresselndorf 3 : 1

(KSTA)

Gewackelt, aber nicht gefallen

Der überragende Pavel Rath führt den Volleyball-Regionalligisten jedoch noch zu einem 3:1-Sieg.

FC Windeck - TV Dresselndorf 3:1 (25:15, 22:25, 28:26, 25:19). Bislang erlebten die Volleyballer des FC Windeck eine recht entspannte Regionalliga-Saison. Meist war der Gegner nicht von der Klasse, um den FC in die Nähe einer Niederlage zu bringen. Doch im Spiel gegen den TV Dresselndorf sah die Sache anders aus. FC-Trainer Sven Dombrowski hatte im Vorfeld vor den „Wochen der Wahrheit“ gewarnt, in denen es zunächst gegen Dresselndorf und dann gegen Delbrück geht und prompt wurde Windeck ernsthaft gefordert.

Zeugnis des Niveaus

„Wir haben heute erstmalig gewackelt“, musste Dombrowski eingestehen, „sind aber zum Glück nicht umgefallen.“ Mit Glück hatte der am Ende doch noch recht souveräne Sieg allerdings nicht viel zu tun. Vielmehr war die Partie ein Zeugnis des Spielniveaus, das sich die Mannschaft inzwischen erarbeitet hat. Im überragenden ersten Satz spielte man den Gegner förmlich an die Wand. Die Universalwaffe im FC-Trikot, Pavel Rath, war überall zu finden und drückte diesem Durchgang seinen Stempel auf. „Doch analog zu Raths Leistung, die im zweiten Satz schwächer wurde, wurde unser gesamtes Spiel schlechter“, analysierte Dombrowski. Dresselndorf schaffte mit 25:22 den Ausgleich.

Die entscheidende Phase der Begegnung folgte in Durchgang drei. 10:15 lagen die Gastgeber bereits zurück, ehe der FC-Trainer in der fälligen Auszeit deutliche Worte fand. Windeck agierte nun wie ausgewechselt, holte auf und sicherte sich den Satz knapp mit 28:26. Danach kehrte die Souveränität zurück ins Spiel der Gastgeber. Pavel Rath zeigte sich wieder in Bestform und avancierte beim 25:19 zum Mann des Tages.

FC Windeck: Wächter, Böhm, Hain, Oberhäuser, Freisewinkel, Kleber, Jeschor, Rath, Köhler.

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Was zunächst nach einem Eildurchgang aussah, entpuppte sich dann doch noch zu einer für die Zuschauer sehr ansehnlichen Partie. Im ersten Satz dominierten die Windecker noch harausragend das Geschehen und konnten den ersten Satz klar mit 25:15 für sich entscheiden. Erst dann kamen die Dresselndorfer richtig ins Spiel und gewannen folgerichtig den zweiten Durchgang. Der Siegeswille des Teams aus dem Siegerland war dann aber nach der denkbar knappen Satzniederlage im dritten Durchgang (28:26) endgültig gebrochen und so konnten die Schützlinge von FCW-Trainer Sven Dombrowski über einen weiteren Sieg im Kampf um die Tabellenspitze freuen.


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Trotz gutem Spiels nur eine 1:3-Niederlage

Nach 1 ½ Stunden stand der Sieger der Partie fest. Es war der FC Windeck, der nach dem spannenden und packenden Spiel, die Oberhand hatte und als Gewinner die Halle verlassen durfte.
Der TVD zeigte jedoch in diesem Spiel, dass sie nicht zu unrecht im oberen Drittel der Tabelle platziert sind. In einigen Spielphasen dominierten die Jungs des TV Dresselndorf die Windecker deutlich, hatten aber in der entscheidenden Phase des Spiels nicht das Glück auf der eigenen Seite.
Der erste Satz des Spiels ging deutlich an den FC Windeck, der, wie gewohnt mit routinierter Sicherheit und Erfahrung aus der letzten 2. Liga Saison, stark aufspielte und die Hicken unter Druck setzte. Bevor die Dresselndorfer wussten, wie ihnen geschah, war der erste Satz auch schon verloren.
Doch der 2. Satz startete anders. Mit neuer Motivation und genügend Selbstbewusstsein, sah man einen völlig anderen TVD auf dem Feld stehen. So kam es, dass im 2. Satz die Dresselndorfer den Ton angaben und besonders in der Abwehr sehr starke Szenen hatten. Mit 25:22 ging der 2. Satz an die Siegerländer. Der alte Siegeswille war wieder da.
Im 3. Satz lieferten sich die beiden Teams ein Kopf-an-Kopf rennen, welches an Spannung kaum zu übertreffen war. Doch das Glück lag nicht auf Seiten der Dresselndorfer und so kam es, dass der FC Windeck den Satz mit 28:26 für sich entschied.
Im 4. Satz ging es zunächst noch einmal spannend zu, doch die Windecker fanden immer mehr ins Spiel, sodass der TV Dresselndorf bereits zu Beginn des Satzes einem Rückstand von 3 Punkten hinterherjagen musste. Zum Ende setzten sich jedoch die Jungs vom FC Windeck durch und gewannen den Satz mit 25:19.
Trotz der 1:3-Niederlage müssen die Gerhard-Schützlinge aber den Kopf nicht in den Sand stecken, da sie gezeigt haben, dass sie auch einem Absteiger aus der 2. Liga und Tabellenführer gewachsen sind. Nicht nur von den mitgereisten Dresselndorfer Fans, die mit ihren Trommeln das Spiel quasi zu einem Heimspiel machten, sondern auch von Windecker Zuschauern, ernteten die Hicken Lob. Es sei eines der besten Regionalligaspiele gewesen, die sie seit langen gesehen haben.
Nächste Woche müssen die Dresselndorfer gegen den DJK Delbrück ran. Die Jungs aus Delbrück sind zur Zeit noch vor dem TVD auf dem 2. Tabellenplatz. In der kommenden Partie können die Dresselndorfer endlich wieder vor heimischem Publikum beweisen, dass sie Volleyball spielen können.



Dienstag, November 07, 2006

Vorschau Herren I (RL)

Samstag, 11.11.06 19.00 Uhr im Bodelschwingh-Gymnasium Herchen

1. FC Windeck : TV Dresselndorf

Sonntag 12.11.2006 16.00 Uhr in Gladbeck WVV- Pokalfinale

VV Human Essen : 1. FC Windeck

Einen wahren Leckerbissen können die Zuschauer gegen den Lokalrivalen Dresselndorf erwarten. Gegen die Siegerländer hat es in der Regionalliga vor zwei Jahren packende Zweikämpfe gegeben. Wenn die Dresselndorfer den Anschluss an die Tabellenspitze halten wollen, müssen sie am Wochenende punkten. Das will das Dombrowski-Team unbedingt verhindern. Dombrowski: „Jetzt geht’s ans „Eingemachte“! Wir hatten einen Bomben-Saisonstart, jetzt kommen aber die schweren Brocken. Wenn wir in den kommenden Meisterschaftsspielen siegen, könnte das schon entscheidend für den Rest der Saison sein. Wir wollen wieder aufsteigen, jetzt kann das Team zeigen, das das nicht nur ein Wunsch bleiben soll!“

Am Sonntag geht’s dann um den WVV-Pokal gegen den Zweitligisten aus Essen. Die Absteiger aus der ersten Bundesliga haben sich im Halbfinale mit einem klaren 3:0 gegen Solingen durchsetzen können und gelten sicherlich als Favoriten.

MTV Köln II - FCW II 2 : 3

Nach zwei deutlich gewonnen Sätzen seitens der Windecker konnten sich die Gastgeber aus Köln noch in die Verlängerung retten, mussten dann aber letztlich doch dem Team von der oberen Sieg die Punkte überlassen. Spielertrainer Roland Mickus freute sich über die vierten Sieg im fünften Spiel: „Nach den ersten beiden Sätzen lief’s im Angriff nicht mehr so richtig rund. Wie hatten mehr Probleme in der Annahme und im Block. Im Tie-Break haben wir schon in der letzten Saison Nervenstärke bewiesen. Die Kölner haben etwas Risiko aus ihren Aufschlägen genommen. Das hat uns gereicht!“

Es spielten: Spielertrainer Roland Mickus, Joschka Münchenhagen, Philipp Brücken, Jonas Brücken, Florian Mohr, Philipp Jirzik, Christian Jirzik und Robert Joest

Montag, November 06, 2006

WVV - Pokal Halbfinale: DJK Delbrück - FCW 0 : 3

(KSTA)

In allen Belangen überlegen

Volleyball-Regionalligist FC Windeck zieht ins WVV-Pokalfinale ein.

DJK Delbrück - FC Windeck 0:3 (13:25, 23:25, 20:25). In eindrucksvoller Art und Weise haben sich die Regionalliga-Volleyballer des FC Windeck für das Pokalfinale des Westdeutschen Volleyball Verbandes (WVV) in Gladbeck qualifiziert. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Sven Dombrowski am Sonntag auf den Gewinner der Begegnung zwischen der TSG Solingen und Erstliga-Absteiger Essen.

Vor dem Spiel gegen den direkten Verfolger in der Liga, DJK Delbrück, wusste der FC nicht so recht, was ihn bei den Westfalen erwarten würde. Das Regionalliga-Spitzenspiel gegen die DJK steht bevor und so war man nicht sicher, ob man taktieren solle, um nicht alle Trümpfe auf den Tisch legen zu müssen. „Die gute Nachricht ist, dass Delbrück, mit einer Ausnahme, komplett spielte und trotzdem nicht den Hauch einer Chance hatte“, freute sich Dombrowski. Windeck selbst spielte flüssig, spritzig und effektiv, ohne dabei ansatzweise das volle Potenzial abrufen zu müssen. Im ersten Satz wurden die Gastgeber mit 25:13 förmlich überrannt. Die sehr starke Block-Feldabwehr des FC ließ die Angriffsbemühungen Delbrücks im Sande verlaufen. „Es hat einfach alles gepasst“, sagte Dombrowski, der auch im weiteren Verlauf einen ruhigen Nachmittag am Spielfeldrand verlebte. Zu jeder Zeit kontrollierte man das Geschehen auf dem Feld und siegte folgerichtig deutlich mit 3:0.

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(DJK Delbrück)

DJK scheitert im Halbfinale WVV-Pokal gegen FC Windeck

Aus für die Mannschaft von Trainer Markus Brockhoff. Gegen den Tabellenführer der Regionalliga, FC Windeck, war am heutigen Sonntag nichts zu machen. Bei der 0:3-Niederlage konnte das Team der DJK Delbrück gegen den sehr gut spielenden 2.Liga-Absteiger wenig ausrichten.
Somit heißt es für das DJK-Team, sich weiter auf die Meisterschaftsspiele zu konzentrieren und den Anschluss an den Tabellenführer zu halten.

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Auch im Halbfinalspiel um den WVV-Pokal konnten die Windcker wieder kräftig austeilen. Dem Konkurrenten um den Meistertitel aus Delbrück blieben im ersten Aufeinandertreffen nur wenig Stiche. Mannschaftskapitän Sebastian Jeschor, herausragender Spieler der Partie: “Gut dass wir die Spiele so deutlich gewinnen. Fünf Spiele in zwei Wochen, dazu die Trainingseinheiten; Das ist kein Pappenstil. Wir müssen sehen, dass sich niemand verletzt. Die richtig schweren Begegnungen kommen ja jetzt noch. Mal sehen, was wir am Sonntag im Pokalfinale dann noch drauf haben!“